Bundesteilhabegesetz zum 1.1.2017 in Kraft getreten

Bundesteilhabegesetz zum 1.1.2017 in Kraft getreten

02.01.2017

Das Bundesteilhabegesetz wurde rechtzeitig vor dem Inkrafttreten am 1.1.2017 im Bundesgesetzblatt Nr. 66 am 29.12.2016 veröffentlicht.

 

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) und den Pflegestärkungsgesetzen II und III (PSG II und III) werden umfangreiche Änderungen in den Sozialgesetzbüchern vollzogen.

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) und den Pflegestärkungsgesetzen II und III (PSG II und III) werden umfangreiche Änderungen in den Sozialgesetzbüchern vollzogen. Die Pflegestärkungsgesetze haben einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt, der von den Ressourcen des Pflegebedürftigen und dessen Selbständigkeit ausgeht und somit deutlich weniger defizitorientiert ist. Das Bundesteilhabegesetz versucht für Menschen mit Behinderung die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention in der Eingliederungshilfe umzusetzen. Alle drei Gesetze zusammen führen zu sehr weit reichenden Änderungen in der Eingliederungshilfe und an der Schnittstelle zwischen Eingliederungshilfe und Pflege.

Deshalb hat der Paritätische Gesamtverband in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei Hohage, May und Partner eine Handreichung zum Bundesteilhabegesetz "Übergänge gestalten - gewusst wie!" mit dem Schwerpunkt Wohnen und der Anlage "Das Bundesteilhabegesetz – Wann tritt was in Kraft?" von Anuschka Novakovic, (Referentin Abteilung Recht beim Paritätische Gesamtverband) erstellt.

Die Handreichung richtet sich an die Leistungserbringer der Eingliederungshilfe. Die in den Gesetzen normierten Ansprüche und Leistungen können von den Menschen mit Behinderung nur dann realisiert werden, wenn eine gute Infrastruktur von Leistungsangeboten vorhanden ist. Daher ist es auch im Interesse der Menschen mit Behinderung, wenn die Leistungserbringer über die sich aus der neuen Gesetzeslage ergebenden Leistungsmöglichkeiten gut informiert sind. In der Handreichung wird  aus Sicht der Leistungserbringer die neue Gesetzeslage in ausgewählten Aspekten beschrieben und beurteilt. Sie soll auf die für die Leistungserbringer durch die neue Gesetzeslage entstehenden Frage- und Problemstellungen in dreierlei Hinsicht aufmerksam machen, ohne den Blick für die Menschen mit Behinderung zu verlieren.

Bundesteilhabegesetz Handreichung Paritätischer:

http://infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0/e8afa7059e586c1ec12580990040bd37/$FILE/20161229_BTHG_Handreichung_Paritaet_Hohage.pdf

Bundesteilhabegesetz – wann tritt was in Kraft:

http://infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0/e8afa7059e586c1ec12580990040bd37/$FILE/Anlage_BTHG_Wann-tritt-was-in-Kraft.pdf

Bundesteilhabegesetz – Bundesgesetzblatt:

http://infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0/e8afa7059e586c1ec12580990040bd37/$FILE/20161229_BTHG_Bundesgesetzblatt_66.pdf