Endlich? – Gesetz zur Patientenverfügung verabschiedet
Der Bundestag hat am 18. Juni 2009 eine gesetzliche Regelung zum Umgang mit einer Patientenverfügung beschlossen.
Sozialgericht Reutlingen äußert sich zum Verkehrswert einer psychotherapeutischen Praxis
Weiterhin umstritten unter Praxisabgebern und potentiellen Praxisübernehmern ist die Frage nach dem Wert einer psychotherapeutischen Praxis sowie die Frage, welches Praxiswertermittlungsverfahren angewendet werden sollte.
BSG zur Weitergabe von Patientendaten an den MDK
Das Bundessozialgericht (BSG) hat in einer Entscheidung vom April 2009 (Az.: B 3 KR 24/07 R) die Zunahme der Anforderung von Behandlungsberichten durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) kritisiert.
Keine Entlastungsassistenz aus berufspolitischen Gründen
Eine aktuelle Entscheidung des Sozialgerichts Marburg dürfte für diejenigen KollegInnen von Interesse sein, die in Psychotherapeutenkammern, KV-Gremien oder Berufsverbänden berufspolitisch engagiert sind.
Die Praxisgebühr ist rechtmäßig
Seit dem Jahr 2004 müssen gesetzlich Versicherte bei jedem ersten Arztbesuch im Quartal zehn Euro Praxisgebühr bezahlen.
Begriff des wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Verfahrens erfordert nachprüfbaren Beleg der Wirksamkeit [1]
BVerfG zum Beratungshilfeanspruch
Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II – Hartz IV) haben schon im Widerspruchsverfahren einen Anspruch auf kostenlose anwaltliche Beratung nach dem Beratungshilfegesetz (BerHG). Eine SGB-II-Empfängerin hatte erfolgreich vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt.
Keine Lobby für Forensik und Rechtspsychologie
In Berlin soll die einzige Professur für Rechtspsychologie abgeschafft werden. Dies hätte verheerende Folgen für die Strafjustiz angesichts des stetigen Wachsens der Bedeutung forensischer Glaubhaftigkeitsgutachten, die Rechtspsychologen erstellen.
Empfehlungen zur Umgehensweise mit den Honorarwidersprüchen nach dem BSG-Urteil vom 28.5.2008
Bundessozialgericht: Kein Anspruch auf Ermächtigung eines Psychotherapeuten zur Behandlung griechisch sprechender Versicherter
Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit Urteil vom 6.2.2008 den Rechtsanspruch von Versicherten auf psychotherapeutische Behandlung bei Psychotherapeuten, mit denen sie „in ihrer nicht deutschen Muttersprache kommunizieren können“, verneint und einen entsprechenden Antrag auf Ermächtigung einer Psychologischen Psychotherapeutin abgelehnt.