Die Vernetzung der PsychotherapeutInnen in Ausbildung der DGVT (PiA) erschöpfte sich bis 2008 in jährlich stattfindenden Kurssprechertreffen, abwechselnd in Berlin und in Tübingen, die von der DGVT-Leitung organisiert waren. Hier bestand immer die Schwierigkeit, dass aufgrund der hohen Fluktuation und der stets unterschiedlichen Ausbildungsstadien der TeilnehmerInnen alljährlich dieselben Themen von Neuem diskutiert wurden. Selten konnten Inhalte und Anliegen der PiA von Treffen zu Treffen weiterentwickelt werden. Die Zusammenkünfte hatten meist eher die Funktion, den jeweils gerade dringlichsten Informationsbedarf der Kurse und ihrer Sprecher abzudecken, und den Teilnehmern kam dabei überwiegend die Rolle von KonsumentInnen zu.
Gleichzeitig zeigten aber motivierende Beispiele aus Hamburg auf, was eine dichtere und engagierte PiA-Vernetzung erreichen kann. Erzielt wurden hier z.B. eine kostenlose Mitgliedschaft und aktives Wahlrecht von PiA in der Psychotherapeutenkammer, Zusammenarbeit mit verdi und Organisation eines Warnstreiks.
Auf dem DGVT-Kongress im März 2008 bildete sich vor diesem Hintergrund eine erste bundesweite DGVT-PiA-AG aus 8 AusbildungsteilnehmerInnen mit der Zielsetzung, mehr Beteiligung von PiA-Vertretern an entscheidungstragenden Gremien in der DGVT zu erreichen. In der Zwischenzeit gibt es eine gute Vernetzung und eine eigene Mailingliste der PiA-AG.
Homepage der PiA-AG siehe www.piaag.de