Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e. V.
Bundesgeschäftsstelle
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Wolfgang Schreck

Jg. 1957, verheiratet, 3 Kinder.

DGVT-Vorstand seit 2009, VT, systemische Familientherapie. Mitglied der Delegierten-versammlungen PTK-NRW und BPtK. Finanzausschuss und Kommission Psychotherapie in der Jugendhilfe der PTK-NRW, Sitzungsleiter Deutscher Psychotherapeutentag, Ausschuss Kinder und Jugendliche BPtK. Langjährige Arbeit in einer Erziehungs-beratungsstelle, Sprecher der kommunalen EBs beim Städtetag NRW.


Rudi Merod  

Jg. 1956, verheiratet, 3 Kinder.

An der Universität Trier habe ich das Studium der Psychologie absolviert sowie einige Semester Pädagogik bis zum Vordiplom belegt. Bereits während des Studiums bin ich in die DGVT eingetreten und habe meine Ausbildung im Rahmen des AK-Modelles durchlaufen. Auch noch in den ersten Jahren nach Ende meines Studiums war ich in der DGVT recht aktiv, habe dieses Engagement dann aber etwas reduziert, um mich beruflich zu etablieren und meiner Familie mehr Zeit widmen zu können.

Nach Abschluss des Studium war ich beruflich zunächst für 2 ½ Jahre in einem psychiatrischen Landeskrankenhaus beschäftigt und wechselte dann in eine psychosomatische Klinik. Seit 1999 bin ich in eigener Praxis tätig. Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit lag in den letzten zehn Jahren in der Arbeit mit Borderline-PatientInnen. Seit ca. einem Jahr hat sich mein Hauptaugenmerk jedoch wieder mehr zurück verlagert auf den Bereich Kinder- und Jugendliche, der für mich auch im Studium vorrangig war.

Seit acht Jahren habe ich meine Aktivitäten in der DGVT wieder verstärkt, und ebenso lange bin ich Mitglied in der ANK. Durch das PsychThG hat sich das Aufgabenspektrum der Anerkennungskommis-sion zwar verändert, da die Abschlüsse in der Erwachsenen- und der Kinder- und Jugendlichentherapie jetzt durch die Landesprüfungsämter erfolgen. Dennoch bin ich der Meinung, daß eine Kommission wie die ANK in der DGVT auch unter geänderten Aufgabenbereichen vertreten sein muss. Gerade ein Verband wie die DGVT, unter dessen Dach sich verschiedene Ausbildungsinstitute sammeln, muß sich der Frage der Qualitätssicherung in der Aus- und Weiterbildung intensivst stellen. Die ANK hat sich während der Zeit meiner Mitgliedschaft stets mit Qualitätssicherungs- und Qualitätskontrollfragen befasst und genau die Thematik wird mit Sicherheit in der Zukunft ein ganz gewichtiger Schwerpunkt für die Arbeit dieser Kommission sein.

Nicht zuletzt bietet die DGVT gleichzeitig ausserhalb des PsychThG eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten an. Hier wird es darum auch in Zukunft Prüf- und Anerkennungsaufgaben zu bewältigen geben. Dabei stellt eine unabhängige Anerkennungskommission ein Qualitätsmerkmal dar, das der Verband auch für andere Verbände fordern sollte. Eine solche externe Endkontrolle sollte eigentlich üblich sein, ist es aber in vielen anderen Verbänden noch nicht.

Doch noch einmal zurück zum Thema Qualitätsmanagement, da in diesen Zusammenhang auch ein Arbeitsbereich meiner Tätigkeit in der ANK fällt, nämlich die Supervision. Supervision kann und muß im Rahmen der Ausbildung, in der es nach dem PsychThG keine Zwischenprüfungen gibt, die wichtige Aufgabe übernehmen, AusbildungsteilnehmerInnen Rückmeldung über ihre Umsetzung der theoretisch gelernten Inhalte zu geben. Auch hier gilt es, operationalisierte Kriterien zu entwickeln und zu prüfen, um im Sinne der AusbildungsteilnehmerInnen und der KlientInnen die Supervision in der Aus- und Weiterbildung zu optimieren.

Für Fragen stehe ich gerne auch telefonisch zur Verfügung.

 


Dr. Heiner Vogel

 
Zur Person:

Jg. 1959, verheiratet, 2 Kinder, aufgewachsen in Soest/Westfalen, Studium der Psychologie, Pädagogik und Philosophie in Düsseldorf und Trier.
Dipl.-Psych. Dr. phil., Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.
Berufstätig als wiss. Angestellter in der Universität Würzburg (Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie) mit den Aufgabenbereichen Forschung, Lehre und Patientenversorgung. Forschungsschwerpunkte: Qualitätssicherung, Versorgungsforschung, Psychotherapieforschung, Patientenschulung, Rehabilitationsforschung. Zuvor jeweils einige Jahre beschäftigt in der gesetzlichen Sozialversicherung, in Rehabilitationskliniken, psychosomatischer Klinik und als ambulanter Psychotherapeut (Trier, Ostwestfalen, Frankfurt/Main).
Mitglied der DGVT seit 1980, zunächst langjährig in regionalen Arbeitskreisen, seit 1987 Mitglied der Anerkennungskommission, seit 1995 im erweiterten Vorstand, seit 2000 im Geschäftsführenden Vorstand.
Weitere Mitgliedschaften: Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen, Ver.di, Psychotherapeutenkammer Bayern, Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften, Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie, Deutsche Vereinigung für Rehabilitation, Gesellschaft für Rehabilitation bei Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, Arbeitskreis Diabetes und Psychologie, Bundesverband der Krankenhauspsychologen/-psychotherapeuten.

Ziele meiner Arbeit in der DGVT:
  • Professionalisierung der Vereinsarbeit, um die DGVT gleichzeitig als Mitglieder- und Serviceorientierten Verband ausbauen, der fach- und berufspolitische Arbeit/Interessenvertretung auf hohem Niveau erbringt und eine moderne teilnehmerorientierte Psychotherapieausbildung anbietet sowie entsprechende Fort- und Weiterbildungsangebote organisiert.
  • Stärkung der Verhaltenstherapie als wissenschaftlich fundierter, umfassender Therapieansatz, der offen ist für neue Entwicklungen.
  • Weiterentwicklung der demokratischen Strukturen innerhalb der DGVT
  • Verbesserte Positionierung der fachpolitischen Ziele der DGVT in der Verbändelandschaft und in den Kammern, auf Bundesebene und in den Ländern.
Ziele für die DGVT:
  • Weiterentwicklung von Verhaltenstherapie als wissenschaftlicher Psychotherapie
  • Sicherung und Ausbau der Anwendung von Verhaltenstherapie und wissenschaftlich fundierter Psychotherapie im ambulanten und stationären Bereich (z.B. im Rahmen der Psychotherapierichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses)
  • Bedarfsorientierte Versorgungs- bzw. Angebotsplanung in der ambulanten Psychotherapie (bei Erwachsenen und bei Kindern/Jugendlichen) [„Bedarfsplanung“]
  • Psychosoziale Orientierung der Gesundheitsversorgung (u.a. Mitwirkung an neuen Versorgungsformen)
  • Förderung präventiver und gemeindenaher Ansätze
  • Psychotherapeutische und sozialpsychiatrische Orientierung in der Psychiatrie
  • Sachgerechte Planung der Strukturen der Psychotherapie-Ausbildung (wissenschaftlich fundiert, teilnehmer- bzw. bedarfsorientiert, kostengünstig)
  • Angebot und Förderung moderner und bedarfsorientierter Verhaltenstherapieaus-, -fort- und -weiterbildungsangebote