Fragen zur Telematik – Perspektiven zur Anwendung

11.09.2018

Ein Zwiegespräch zur Telematikinfrastruktur zwischen Nina Engstermann und Gerd Per (beide niedergelassen in eigener Praxis in NRW) bildet die Ambivalenz unserer Mitglieder im Praxisalltag ab.


Probatorische Sitzungen werden künftig durch Termin-Service-Stellen (TSS) vermittelt

11.09.2018

Die Krankenkassen hatten Ende 2017 veranlasst, dass künftig auch Termine für probatorische Sitzungen durch die TSS vermittelt werden sollen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ist dieser Forderung zwar entgegengetreten, doch das angerufene Bundesschiedsamt hat zugunsten der Krankenkassen gegen die Stimmen der KBV entschieden, dass die TSS künftig auch probatorische Sitzungen (zur Einleitung eine Richtlinienpsychotherapie) vermitteln sollen. Die Leistungserbringer*innen sollen dazu ihre freien Termine melden. Einzelne KVen haben bereits die Leistungserbrin-ger*innen angeschrieben. Die...


Bewertungsverfahren „Systemische Therapie“ für Erwachsene als Richtlinienverfahren

11.09.2018

Im Juli dieses Jahres ist – nach rund dreijähriger Arbeit und Auswertung von rund 3 000 Studien – der Abschlussbericht des IQWiG zur Systemischen Therapie als Psychotherapieverfahren bei Erwachsenen erschienen. Nach der wissenschaftlichen Anerkennung durch den Wissenschaftlichen Beirat 2008 war dies der nächste Meilenstein für die Systemische Therapie auf dem Weg zur Kassenzulassung. Die DGVT wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss um eine Stellungnahme gebeten.


Unabhängige Patientenberatung im Zwielicht

31.08.2018

Im Januar 2016 bekam die Unabhängige Patientenberatung Deutschlands (UPD) einen neuen Träger. Den Zuschlag erhielt eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Duisburger Firma Sanvartis gegründet wurde. Vor allem aus den Reihen der Patientenorganisationen, der Opposition im Bundestag, aber auch der DGVT, gab es scharfe Kritik, da Sanvartis u. a. ein Callcenter für Krankenkassen und Pharmaunternehmen betreibt und deshalb ein Interessenskonflikt befürchtet wurde. Jetzt kommen erneut Zweifel auf, ob die UPD ausschließlich dem Wohl der Patient*innen verpflichtet ist.


Entwurf eines Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG)

31.08.2018

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) reicht nicht aus, um psychisch kranken Menschen innerhalb von vier Wochen eine Behandlung bei einer/einem Psychotherapeutin/Psychotherapeuten zu vermitteln. Die schnelle Terminvergabe für Beratung und Diagnose sind zwar ein erster Schritt, entscheidend ist jedoch, dass danach Behandlungsplätze zu vermitteln sind.