Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) - DGVT und DGVT-BV fordern klare Regelungen zum Gesundheitsdatenschutz

05.11.2019

Im Entwurf des „Gesetzes für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG), der am 8.11.2019 vom Bundestag abschließend beraten wird, ist u.a. vorgesehen, dass Kassen Versicherten-Daten (u.a. Alter, Geschlecht, Wohnort und Behandlungen) an den GKV-Spitzenverband übermitteln. Dieser soll die Daten dann an ein neues Forschungsdatenzentrum weiterleiten. Laut Gesetzentwurf werden die von den Kassen übermittelten Datensätze jedoch erst beim GKV-Spitzenverband pseudonymisiert. Zudem werden die Daten dort nicht verschlüsselt, was die Gefahr mit sich bringt, dass die Anonymisierung leicht wieder aufgehoben werden kann. DGVT und DGVT-BV fordern die Mitglieder des Bundestags-Gesundheitsausschusses dazu auf, die betreffenden Regelungen aus dem Gesetz-Entwurf zu entfernen. Nicht nur für hochsensible Psychotherapie-Daten muss hier zunächst ein eindeutiges und für die Versicherten transparentes Verfahren des Datenschutzes sowie eine Möglichkeit des Widerspruchs formuliert werden.

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DGVT unterzeichnet das Berliner Manifest für eine menschenwürdige Psychiatrie

30.10.2019

Die aktuelle Bilanz der Psychiatrie in Deutschland ist erschreckend. Immer mehr Psychopharmaka, Elektroschocks, viele vermeidbare Zwangsmaßnahmen, das Ausweiten der Klinik-, Heim- und Forensik-Betten, zu oft unzugängliche und unzulängliche ambulante Hilfen, dazu eine Fülle an bürokratischen und ökonomischen Vorgaben in allen Bereichen der Psychiatrie. Dies sind einige der Missstände, die eine menschenwürdige Versorgung verhindern. Das Berliner Manifest für eine menschenwürdige Psychiatrie weist auf die wieder zunehmenden Missstände in der deutschen Psychiatrie hin und setzt dagegen einen Katalog von Forderungen.

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DGVT begrüßt Spahn-Vorschlag zur Kostenübernahme für vertrauliche Spurensicherung bei sexueller Gewalt

21.10.2019

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant, Krankenkassen zur Übernahme der Kosten für eine vertrauliche Spurensicherung nach sexuellen Gewalttaten zu verpflichten. Hintergrund der sogenannten vertraulichen Spurensicherung ist, dass Opfer sexueller Gewalt in vielen Fällen nicht unmittelbar nach der Tat dazu in der Lage sind, diese bei der Polizei anzuzeigen. Ohne eine entsprechende Strafanzeige werden aber bislang die Kosten für die Spurensicherung durch Ärzt*innen oder Kliniken nicht in allen Bundesländern von den Krankenkassen übernommen.

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„Mehr Personal und Zeit für psychische Gesundheit“ – Verbände üben massive Kritik an der neuen Richtlinie zur Personalbemessung in der Psychiatrie und Psychosomatik. Die DGVT unterstützt das Bündnis „Mehr Personal und Zeit für psychische Gesundheit“.

16.10.2019

Die Richtlinie darf in dieser Fassung auf keinen Fall vom Bundesministerium für Gesundheit angenommen werden und muss dringend im Sinne der Betroffenen, der Angehörigen und der Mitarbeiter*innen der psychiatrischen Institutionen überarbeitet werden.

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Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) zum Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz

10.10.2019

Psychotherapeutengesetz: Chance genutzt oder vertan?

Der Bundestag hat am 26. September 2019 mit den Stimmen der Regierungskoalition das Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz verabschiedet. Die DGVT nimmt ausführlich Stellung zu den damit beschlossenen Regelungen für eine zukünftige Aus- und Weiterbildung von Psychotherapeut*innen. Zur Stellungnahme

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Stellungnahme der DGVT-PiA-AG zur Novellierung des PsychThG.

10.10.2019

Die Aus- und Weiterbildung zum*zur Psychotherapeut*in darf kein Privatvergnügen bleiben. Die PiA-AG der DGVT begrüßt grundsätzlich die Novellierung des PsychThG. Es wurden jedoch entscheidende Chancen vertan und wichtige Ziele verfehlt.

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