Corona - wir informieren


Unter „Corona - Praxishilfen“ finden Sie weitere Informationen für die Psychotherapeutische Praxis.
 

Aktuelle Informationen:


25.06.2020

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen erhalten in der Corona-Krise zielgerichtete Hilfen

Viele Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten arbeiten, sind in den letzten Wochen durch die Folgen der Corona-Pandemie in finanzielle Bedrängnis geraten. Denn ihr Arbeitsentgelt hängt von den Einnahmen ab, die die Werkstatt erwirtschaftet. Das Bundeskabinett hat deshalb wichtige Änderungen in der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung beschlossen. Deren Ziel ist es, die Entgelteinbußen von Werkstattbeschäftigten zumindest teilweise zu kompensieren.

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25.06.2020

Überbrückungshilfen auch für Inklusionsbetriebe

Die Bundesregierung hat die vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie vom Bundesminister der Finanzen vorgelegten Eckpunkte für ein Programm "Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen" beschlossen. Ziel der Überbrückungshilfe ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen und Organisationen, die ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten, für die Monate Juni bis August 2020 eine weitergehende Überbrückungshilfe zu gewähren und so ihre Existenz zu sichern.

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04.06.2020

Neues Corona - Infoportal für Kinder und Jugendliche

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft auf unterschiedlichste Art und Weise vor große Herausforderungen. Besonders belastend ist die Situation für Kinder und Jugendliche.

Mit einer neuen Webseite der LMU München, in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung, richtet sie sich an Kinder und Jugendliche, insbesondere an die durch die Krise psychisch belasteten Kinder und Jugendliche.  

Das Infoportal klärt über mögliche Belastungen durch die Krise auf. Auf der Basis wissenschaftlicher Evidenz stellt es zudem viele alltagsnahe Hilfestellungen zum Umgang mit aktuellen Herausforderungen bereit. So werden zum Beispiel Tipps zur Bewältigung von Stress dargeboten und Empfehlungen zu positiven Aktivitäten gegeben. Die Webseite bietet auch eine Übersicht mit Anlaufstellen für psychisch belastete Kinder, Jugendliche und deren Eltern an.

www.corona-und-du.info


04.06.2020

Koalitionsausschuss beschließt Konjunkturpaket

Um Familien, Unternehmen und Kommunen darin zu unterstützen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen, will die Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturpaket auf den Weg bringen. Der Koalitionsausschuss hat sich dafür auf Eckpunkte verständigt. Mit dem Konjunkturpaket sollen auch private und öffentliche Investitionen angeschoben und die technologische Modernisierung befördert werden.

Hier finden sie die Eckpunkte des Konjunkturpakets: Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärke

13.05.2020

BZgA: Unterstützung für Familien in Corona-Zeiten

Als aktive Konsortialpartnerin im Rahmen des COVID-19 Snapshot Monitoring (COSMO) der Universität Erfurt ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) der Frage nachgegangen, wie der Familienalltag in der aktuellen Coronavirus-Situation gelingt und dazu 1000 Befragte zu ihrer Wahrnehmung, ihrem Wissen und Verhalten zu COVID-19 befragt. Die Erhebung ergab, dass das Alter der Kinder eine erhebliche Rolle spielt. Befinden sich im Haushalt Kinder mit über 14 Jahren, so zeigt sich, dass die Familien im Allgemeinen gut mit den derzeitigen Gegebenheiten zurechtkommen. Leben jedoch Kinder unter 14 Jahren im Haushalt, wird die aktuelle Situation als deutlich belastender empfunden. Um diese Familien zu unterstützen, bietet das Nationale Zentrum Frühe Hilfen, seit 2007 in der BZgA etabliert, auf seiner Internetseite www.elternsein.info umfangreiche Informationen mit Anregungen und Hinweisen.

Weitere Informationen zur Studie und zu den weiteren Erhebungswellen unter:
    https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/cosmo-analysis.html
    www.fruehehilfen.de/cosmo-Umfrage


28.04.2020

DGVT fordert effektive Hilfen für Psychotherapeut*innen in Ausbildung

Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiA) sind durch die Auswirkungen der aktuellen Krise in Folge der Corona-Pandemie wirtschaftlich in besonderem Maße betroffen. Gleichzeitig sind PiA bei den bisherigen Hilfemaßnahmen von Bund und Ländern nicht ausreichend berücksichtigt. Die DGVT wendet sich an die politisch Verantwortlichen mit der Forderung nach effektiven Hilfen für PiA, die deren spezifische Bedingungen berücksichtigen.

Hier finden Sie die Stellungnahme

24.04.2020

Forderung nach Hilfen für PiA

Der Paritätische Gesamtverband nimmt zum Entwurf für ein Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (GEBT) Stellung. In enger Abstimmung mit der DGVT e.V. wurde die Forderung nach Hilfen für PiA aufgenommen.

Hier finden Sie die Stellungnahme des Paritätischen.


23.04.2020

Die psychosozialen Folgen von Desastern: Möglichkeiten zur Bewältigung

In dieser Zusammenfassung werden Merkmale von Katastrophen, sowie deren soziale und psychische Folgen beschrieben. Darüber hinaus wird auf präventive und bewältigende Maßnahmen eingegangen. Dem Text angehängt sind u.a. internationale und nationale Links zu psychosozialen Hilfen.

Die Zusammenfassung finden Sie hier.

Die englische Zusammenfassung finden Sie hier.

 

14.04.2020

Arbeitshilfe für die Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie

Für die Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie hat der Paritätische Gesamtverband eine Arbeitshilfe zur Verfügung gestellt, die dazu ermutigen soll, aus der aktuellen Situation heraus neue Wege zu gehen, Zugänge zu Informationen für Geflüchtete aufrecht zu erhalten bzw. zu erleichtern sowie alternative Kommunikationsstrukturen und digitale Formate auszuprobieren, um die bisherige Unterstützungsarbeit sowie neue Projektideen weiterhin umsetzen zu können.

Die Arbeitshilfe beinhaltet Praxistipps für die Beratungs- und Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten und geht u.a. auf folgende Fragen ein:

Wo finde ich aktuelle und zuverlässige Informationen und Beratungsangebote?
Wie können Geflüchtete derzeit mit Unterstützungsangeboten erreicht werden?
Welche digitalen Formate sind für welche Arten von Angeboten zu empfehlen?

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

14.04.2020

Der Paritätische Gesamtverband informiert über eine neue Online-Plattform für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona.

„Gerade jetzt, in diesen „Corona“-Zeiten, benötigen Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe Austausch und Unterstützung, um rasch neue Ansätze erproben zu können und Erfahrungen miteinander zu teilen. Mit der neuen Kommunikations- und Transferplattform soll dazu ein Beitrag geleistet werden. Die Plattform enthält aktuelle Hinweise und Empfehlungen sowie fachlich systematisierte Beispiele „guter Praxis“, wie die Arbeitsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe unter den Bedingungen der „Corona“ Pandemie und für die Zeit bis zu einer wiederkehrenden Routine gesichert und weiterentwickelt werden kann. Die Themen und Felder der Kinder- und Jugendhilfe werden schrittweise ausgeweitet und kontinuierlich mit Inhalten gefüllt. Auf Initiative des ISM Mainz in Kooperation mit der IGFH, der Stiftung Uni Hildesheim und dem DIJuF, gefördert vom BMFSFJ ist die Online-Plattform www.forum-transfer.de für die Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona geschaltet worden.

Hier findet ihr weitere Informationen dazu.

 

09.04.2020

Zeitlich begrenzte Sonderregelungen, die seitens des G-BA aufgrund der Pandemie mit SARS-CoV-2 getroffen wurden

Pandemie mit SARS-CoV-2 weitere zeitlich befristete Sonderregelungen getroffen hat. Krankenhäuser und Praxen werden entlastet und Infektionsrisiken für Patienten verringert. "Bei den befristeten Sonderregelungen, die wir beschlossen haben, geht es im Kern darum, Arztpraxen und Krankenhäusern angesichts von Personalengpässen und einer erhöhten Patientenzahl die notwendige Flexibilität und Handlungsfreiheit im Ressourceneinsatz zu geben und unbeabsichtigte negative Folgen zu vermeiden. Wir wollen dabei auch Infektionsrisiken für Patientinnen und Patienten sowie für das ärztliche und pflegerische Personal bestmöglich verringern." so Prof. Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA.

Die getroffenen und befristet geltenden Sonderregelungen betreffen folgende Richtlinien bzw. Regelungen:

  • Flexiblere Verordnungsmöglichkeiten durch Krankenhäuser
  • Regelungen zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern
  • Weitere Ausnahmen von Anforderungen an die Qualitätssicherung
  • Mammografie-Screening: Befristete Aussetzung der Einladungen
  • Fristenregelungen bei der Verordnung ambulanter Leistungen werden gelockert
  • Arzneimittel
  • Disease-Management-Programme (DMP)
  • Folgeverordnung von ambulanten Leistungen auch nach telefonischer Anamnese möglich
  • Krankentransport
  • Arbeitsunfähigkeit
  • Zentrums-Regelungen

Weiterhin tritt heute der Beschluss über Ausnahmeregelungen in Bezug auf Schulungen und Dokumentationen im Rahmen der DMP in Kraft:

"Für Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen hat die Vermeidung einer Ansteckung mit COVID-19 höchste Priorität. Es ist nicht zu verantworten, dass die in DMP eingeschriebenen chronisch kranken Patientinnen und Patienten einer Verpflichtung zur Teilnahme an Schulungen und regelmäßigen persönlichen Untersuchungen unterliegen. Dies gilt insbesondere aufgrund der Rechtsfolge des § 28d Absatz 2 Nummer 2 RSAV, wonach verpasste Schulungen und nicht erfolgte Untersuchungs-Dokumentationen die DMPTeilnahme beenden können.
Gleichwohl können und sollen weiterhin Dokumentation und Schulungen erfolgen, wenn die koordinierende Ärztin oder der koordinierende Arzt mit dem oder der DMP-Versicherten unter individueller Abwägung der Risiken bei Absage oder Durchführung (telefonisch) vereinbart hat, dass die Kontrolluntersuchung oder die Schulung im Einzelfall gleichwohl notwendig ist und durchgeführt werden soll."

Die Pressemitteilung des G-BA, sowie Beschluss und tragende Gründe der letztgenannten G-BA Maßnahme finden Sie hier

 

02.04.2020

Sozialschutz-Paket: Erläuterungen zum Schutzschirm für soziale Dienste und Einrichtungen in der Corona-Krise

In großer Eile wurde das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) zur Bewältigung der Corona-Krise und zum Schutz sozialer Dienste und Einrichtungen verabschiedet. Es ist Teil des Sozialschutz-Paketes der Bundesregierung. Der Paritätische Gesamtverband hat das SodEG systematisch dargestellt. Hier finden Sie weitere Informationen.

 

30.03.2020

Dieser Informationstext wurde im Namen der WCCBT (World Confederation of Cognitive and Behavioural Therapies) mit einer internationalen Gruppe an klinischen Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen erstellt. Die Autoren würden sich freuen, wenn das Dokument möglichst weite Verbreitung finden könnte (Therapeut*innen, Behandler*innen und Patient*innen).

WCCBT_Reaktion auf die COVID-19-Situation_deutsch

CBT to improve mental health during the COVID-19 pandemic FINALVersion

 

24.03.2020

Die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e.V. begrüßt und unterstützt nachdrücklich die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung, der Länder und der Gemeinden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu entschleunigen. Die Menschen benötigen in dieser Zeit positiv formulierte Handlungsempfehlungen, mit deren Umsetzung sie ihren eingeschränkten Alltag wieder gestalten und strukturieren können.

Stellungnahme_Die seelische Gesundheit stärken durch eine gute Kommunikation zur Bewältigung der Corona-Krise

Pressemeldung_DGVT empfiehlt bessere Kommunikation zur Stärkung der seelischen Gesundheit in der Corona-Krise

 

24.03.2020

Hilfen und Anlaufstellen in einer Ausnahmesituation

Die Ausbreitung des Corona-Virus bringt für uns alle Situationen mit sich, die wir so noch nicht erlebt haben. Weil alle Menschen unterschiedlich sind, gehen wir auch individuell verschieden mit solchen Situationen um. Für manche Menschen können die jetzt notwendigen Einschränkungen im Alltag psychisch sehr belastend sein. Deshalb haben die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e.V. und ihr Berufsverband Psychosoziale Berufe (DGVT-BV) e.V. auf diesen Seiten einige Empfehlungen zusammengetragen, mit deren Hilfe die Herausforderungen besser zu meistern sind.

Corona - Hilfen und Anlaufstellen in einer Ausnahmesituation

Link - Empfehlungen:

Der G-BA macht in seinem Newsletter auf seine neue Serviceseite mit allen befristeten Sonderregelungen des G-BA aufmerksam. Die Seite erreichen Sie unter folgendem Link: https://www.g-ba.de/service/sonderregelungen-corona/https://www.g-ba.de/service/sonderregelungen-corona/

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat sechs Filme in Deutscher Gebärdensprache zum Thema Coronavirus bereitgestellt:
www.gehoerlosen-bund.de/coronavirus

Für aktuelle Informationen (auch in Gebärden und leichter Sprache) zu Übertragungswege, Risikogebiete und tägliche Informationsberichte empfehlen wir die Seite des Robert-Koch-Instituts:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
 
Für aktuelle Informationen aus dem Gesundheitsministerium:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
 
Informationen zum Coronavirus und Handlungshilfen des Paritätischen Gesamtverbands finden Sie unter:
https://www.der-paritaetische.de/schwerpunkt/corona/
http://www.der-paritaetische.de/schwerpunkt/digitalisierung/webzeugkoffer/