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Bericht der Landesgruppe Baden-Württemberg ('Rosa Beilage' zur VPP 4/2005)

Von: Renate Hannak-Zeltner

Die DGVT-Landesgruppe war im letzten Quartal auf verschiedenen Ebenen aktiv:


  1. Kurzfortbildungen in Verbindung mit Regionaltreffen der DGVT fanden im Juli und September statt. Die Themen "Arbeitslosigkeit in ihrer Bedeutung für die Suchttherapie und Suchttherapeutische Verbundsysteme" sprachen in erster Linie die MitarbeiterInnen von Suchtberatungsstellen an. Wir danken nochmals den Referenten für ihr engagiertes Mitwirken und der Evangelischen Gesellschaft in Stuttgart für die Überlassung der Räumlichkeiten.
  2. Vorbereitung der Wahl zur Psychotherapeutenkammer: Nachdem wir zu Beginn des Jahres als Kandidatengruppe zusammenfanden und über unsere Zielsetzungen diskutierten, trafen wir uns ab Mitte Juni mehrfach mit den Vertretern anderer Verbände, um mögliche Koalitionen oder Listenverbünde zu klären. Wir entschlossen uns, wieder mit den Verbänden zusammen auf eine Liste zu gehen, die bereits im KV-Wahlkampf mit uns gemeinsam kandidiert hatten. So konnte auch der Listenname wieder verwendet werden: Psychotherapeutenbündnis Baden-Württemberg. Im Einzelnen gehören dazu: AGPS, BKJ, bvvp, DGPT, DGVT und VAKJP. Die Zusammenarbeit gestaltete sich recht produktiv und lässt für spätere Aktivitäten hoffen. Nach einigen persönlichen Treffen wurde die Diskussion der weiteren Details und der Wahlaussage auf die Absprache per Mailingliste verschoben. Täglich bis zu 30 Mails waren die Folge. Der Diskussionsprozess verlief sehr lebendig und zielgerichtet. Erstellt wurden ein gemeinsamer Wahlbrief und eine Stellungnahme zur Wahlbroschüre einer Konkurrenz-Liste, letzteres innerhalb einer Woche. Diskussionswürdige Punkte wurden demokratisch abgestimmt, der ganze Ablauf blieb für alle transparent. Eine Homepage www.psychotherapeutenbuendnis-bw.de wurde eingerichtet. Gerade die Form der Mailingliste lie�? auch kontroverse Diskussionen zu. Damit wurde eine hohe Diskussionskultur unter den Beteiligten der Liste erreicht.
  3. Für die DGVT erstellten wir zusätzlich eigene Flyer zu verschiedenen Themenbereichen, die uns als wichtig erschienen: Beginnend im März dieses Jahres zur allgemeinen Einschätzung der Kammerarbeit, weitere zur Thematik Angestellte und Kammer, zum Thema Bildung (Aus-, Fort- und Weiterbildung) und zuletzt einen zusammenfassenden Wahlbrief. Alles ist auch im Internet unter www.dgvt.de/bw/ wahl2005 zu lesen. Die Texte wurden unter den DGVT-Kollegen weitgehend per E-Mail abgestimmt. Besonderer Dank gilt der Geschäftsstelle, die mit Erstellung, Abstimmung, Druck, Verschickung und Koordination jede Menge Arbeit bewältigte.

Vom 17.10.-11.11.05 wird die Delegiertenversammlung der Kammer in Baden-Württemberg per Briefwahl gewählt. Wir hoffen auf einen Erfolg unserer DGVT-KandidatInnen und werden darüber an dieser Stelle in der Homepage und in der nächsten Ausgabe berichten.
Wie wichtig eine Beteiligung in der Landespsychotherapeutenkammer ist, wird auch dadurch deutlich, dass die in der Kammer vertretenen Verbände bei wichtigen Fragen vom Sozialministerium um Stellungnahme gebeten werden, also politisch mitwirken können.


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