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Bericht der Landesgruppe Berlin ('Rosa Beilage' zur VPP 1/2002)

Von: Christian Remmert

Die Aktivitäten der Berliner Landesgruppe sind einerseits durch die anlaufende Kammerarbeit geprägt, andererseits aber auch durch Überlegungen, wie darüber hinaus ein eigenes Profil gewahrt werden kann. In der Kammerarbeit ist die DGVT gut repräsentiert.


Monika Basqué ist im Vorstand und vertritt dort entschieden die DGVT-Positionen, was auch innerhalb des "Berliner Bündnisses", das ja ein Listenzusammenschluss einer Vielzahl von Verbänden ist, nicht immer leicht ist. Bernd Fliegener und Christian Remmert sind als DGVT-Mitglieder in wahrscheinlich 4 der 6 Ausschüssen vertreten, die bei der nächsten Delegiertenversammlung der Berliner Psychotherapeutenkammer gebildet werden sollen. Die anfangs sehr gespannte Atmosphäre verbesserte sich während der zweiten Delegiertenversammlung im Dezember, so dass insgesamt die Hoffnung besteht, effektiv und konstruktive Sacharbeit machen zu können.
Durch die Belastungen, die die Kammerarbeit - und auch das Engagement in der KV - mit sich bringt, stehen die alten Landessprecher Alfred Luttermann und Monika Basqué nur noch eingeschränkt für die Landesgruppenarbeit zur Verfügung. Inhaltliche Arbeit scheint hier aber nach der Kammergründung wegen der in der Kammer zu beobachtenden politischen "Machtspiele", die viele Kompromisse nötig machen, besonders wichtig. Keinesfalls kann man die Hoffnung (oder Befürchtung) haben, dass die Verbände und insbesondere die DGVT durch die Kammergründung überflüssig würden.
Auf dem letzten DGVT-Landestreffen im Dezember wurde daher beschlossen, die Landesgruppe mit zwei neuen Landessprechern, die nach einer noch zu erstellenden Geschäftsordnung gewählt werden, neu zu beleben. Dazu soll auf dem kommenden Kongress am 25. Februar von 18.00 bis 20.00 Uhr eine DGVT-Landesmitgliederversammlung stattfinden.


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