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Bericht der Landesgruppe Berlin (VPP 1/2003)

Von: Silke Barbara Wessendorf

Am 12.12.2002 fand in Berlin-Neukölln ein Regionaltreffen statt. Dabei ging es zunächst um gesundheitspolitische Neuerungen. Besonderes Interesse fand die "Reform der Selbstverwaltung", die es ermöglichen soll, dass Einzelverträge direkt zwischen Krankenkassen und PsychotherapeutInnen geschlossen werden.


Außerdem wurde darüber informiert, dass das BSG-Urteil vom 30.01.2002 zur Nebenbeschäftigung von PsychotherapeutInnen - aus jetziger Sicht - keine Auswirkungen auf die bereits zugelassenen KollegInnen hat.

Nach diesem relativ großen Anteil an Austausch über Fragen und Themen, die die Niedergelassenen betreffen, gab Klaus Bickel sich als Vertreter der Angestellten zu erkennen. Er zieht jetzt als Nachrücker in die Kammer ein und wird uns über Themen, die die Angestellten be-treffen, informieren.

Christian Remmert, einer unserer vier DGVT-Vertreter in der Berliner Psychotherapeutenkammer, berichtete über die bevorstehende Bildung der Bundespsychotherapeutenkammer und über seine Tätigkeit im Finanzausschuss der Kammer. Im Anschluss daran wurden die Service-Möglichkeiten der DGVT benannt und Informationsmaterial ausgeteilt.

Das Treffen war mit 13 TeilnehmerInnen gut besucht. Interessenschwerpunkte waren: die zukünftigen Abrechnungsmöglichkeiten (ohne KV-Beteiligung), evtl. von Kammerseite geforderte permanente Qualifizierungsnachweise und das Entsetzen über die juristische Odyssee eines Mitglieds, um die bedarfsunabhängige Zulassung zu erhalten.

Das nächste Regionaltreffen findet voraussichtlich Anfang März 2003 statt.


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