< vorheriger Artikel

Bericht der Landesgruppe zum DGVT-Regionaltreffen am 6. März 2003 in Berlin

Von: Silke Barbara Wessendorf

Das Regionaltreffen fand am 6. März im Ausbildungszentrum der DGVT statt. Fünfzehn Mitglieder nahmen teil.


Zunächst wurde über Neuigkeiten in der DGVT informiert: die Arbeit des Länderrats, die Workshoptagung Ende März in Tübingen, die Lehrgangsstarts und den vom Ethikbeirat erarbeiteten Ethik-Kodex.

Es entstand eine längere Diskussion über den Ethik-Kodex. Die Regionalgruppe kann die Notwendigkeit eines Ethik-Kodexes für AusbildungsteilnehmerInnen und nicht approbierte Mitglieder nachvollziehen. Auch als Richtlinie für die KollegInnen, die in den Kammern für berufsethische Fragen zuständig sind, ist der Kodex sinnvoll. Kritisch beleuchtet wurde jedoch die Funktion eines DGVT-eigenen Ethik-Kodexes für Kammermitglieder - also approbierte Mitglieder -, die sowieso der berufsethischen Gerichtsbarkeit der Kammer unterliegen. Außerdem sind die Konsequenzen bei einem Verstoß gegen den Ethik-Kodex unklar. Einige Mitglieder erlebten den Kodex als Ethik-Korsett.

Für Selbständige (immerhin 12 der 15 anwesenden Mitglieder) wurden Formulare zur Bildung eines Qualitätsarbeitskreises verteilt und Informationen zu den Modalitäten der Privatkrankenkassen bei der Abrechnung.

Klaus Bickel berichtete, dass die Psychotherapeutenkammer Berlin sich entschieden hätte, weiterhin einen Rundbrief zu versenden, statt sich an der Hochglanzbroschüre der anderen Länderkammern zu beteiligen (deren erste Ausgabe kürzlich erschienen ist). Dies sei im Moment die kostengünstigere Variante.

Klaus Bickel und Silke Wessendorf wurden als Landessprecher bestätigt. Sie wurden von den Mitgliedern beauftragt:

  • sich für eine Erhöhung des Punktwertes einzusetzen und Informationen der DGVT und der Kammer zu deren Aktivitäten in Bezug auf das BSG-Urteil von 1999 einzuholen;
  • Chancen und Probleme der Entwicklung von der KV zur Einzelvertragsabrechung zu
    eruieren;
  • im Blick zu behalten, dass wir nicht nur ein Berufs- sondern ein Fachverband sind.

Zurück