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Bericht der Landesgruppe Sachsen ("Rosa Beilage" zur VPP 1/2001)

Von: Karen Teichmann, Christine Volke

In Leipzig fand am 11. Januar 2001 eine zweite regionale Mitgliederversammlung gemeinsam mit Sachsen-Anhalt statt. Wie bereits bei unserem ersten Treffen gab es wieder einen fachlichen Beitrag, dieses mal zum Thema: "Schließt Psychotherapie Rente aus und umgekehrt?"


Der Vortrag einer Gutachterin eines regionalen medizinischen Dienstes der BfA mit anschließender Diskussion brachte uns die neuesten Informationen zum Thema Rentenrecht.

Anschließend wurde über verschiedene Themen informiert und diskutiert. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Kammergründung in Sachsen. Es wurde bereits im letzten Länderbericht erwähnt, daß für alle approbierten Psychotherapeuten aus Sachsen in naher Zukunft die Verkammerung ansteht. Die DGVT wird sich gemeinsam mit den anderen Berufs- und Fachverbänden an der Vorbereitung zur Kammerbildung beteiligen. Sie vertritt dabei sowohl die Interessen niedergelassener als auch angestellter Psychotherapeuten.

Das Interesse an berufspolitischen Themen stand beim letzten Treffen im Januar im Vordergrund. Diese Themen sollen in der nächsten Versammlung fortgesetzt werden. Um Kollegen mit weiterem Anfahrtsweg zum bisherigen Veranstaltungsort Leipzig entgegenzukommen, wurde beschlossen, die nächste Versammlung für die beiden Länder getrennt stattfinden zu lassen. Für Sachsen wurde Dresden vorgeschlagen. Ein Zeitpunkt steht noch nicht fest, geplant ist voraussichtlich September.

Nachrichten für die niedergelassenen KollegInnen:

Im Herbst 2000 fanden die KV-Wahlen statt. Für die Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten wurden Frau DP A. Mrazek und Frau DP A. Gröber gewählt sowie deren Stellvertreter Herr Dr. Reihs und DP F. Massow. Hinsichtlich der Honorarsituation hat es im Vergleich zu den Vorjahren eine leichte Entspannung gegeben. Die DGVT hatte sich gemeinsam mit anderen Berufsverbänden an der Aktionswoche beteiligt und außerdem versucht, die niedergelassenen Kollegen mit Petitionen an die zuständigen Behörden zu unterstützen. Inzwischen haben auch in Sachsen die Verhandlungen zu den Widerspruchsklagen gegen die niedrigen KV-Honorare begonnen - erste Erfolge zeichnen sich ab. Sollte es hier Informationsbedarf geben, bitten wir um Anfragen bei der LandessprecherInnen.

Die vielen Aufgaben hinsichtlich unserer berufsrechtlichen Situation stehen hoffentlich nicht immer in diesem Ausmaß im Vordergrund. Die Landesgruppenarbeit soll auch der "Pflege" der regionalen Verhaltenstherapie, also dem Austausch und der Mitarbeit in den Bereichen Rehabilitation, Gemeindepsychologie etc. dienen. So fand z.B. in Leipzig eine Gesundheitskonferenz statt, auf welcher Vertreter von Verbänden, wissenschaftlichen Institutionen, Kliniken und politischen Gremien über die zunehmenden Gesundheitsstörungen bei Kindern und Jugendlichen beraten haben. Regionale Treffen wären eine gute Gelegenheit, um die Teilnahme auch von DGVT-Mitgliedern an solchen Veranstaltungen vorzubereiten. In diesem Zusammenhang soll an die Möglichkeit der Zusammenarbeit in Qualitätszirkeln erinnert werden. Diese dienen in erster Linie dem fachlichen Austausch und der kollegialen Supervision aber auch als Weiterbildungsnachweis. Interessenten können sich jederzeit an die LandessprecherInnen wenden. Zum Abschluß möchten wir uns für das rege Interesse bedanken und gleichzeitig darauf hinweisen, dass wir auch außerhalb der Treffen Anregungen aufgreifen oder kurzfristig Arbeitstreffen durchführen können.


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