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Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz hat sich die Allianz psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände in der Vorphase der Kammergründung im Frühjahr 2000 konstituiert. Ihr gehören hier neun Berufs- und Fachverbände an:


  • BdAP: Berufsverband der Angestellten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
  • BKJ: Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten
  • DGPSF: Deutsche Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und -forschung
  • DGPs: Deutsche Gesellschaft für Psychologie - Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie
  • dgvt: Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie
  • DPTV: Deutscher Psychotherapeutenverband - Berufsverband Psychologischer Psychotherapeuten
  • GNP: Gesellschaft für Neuropsychologie
  • GwG: Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie
  • SABP im BDP: Sektion Angestellte und Beamtete Psychologen im BDP

Auf unserer Liste kandidieren angestellte und niedergelassene Psychologische Psychotherapeuten, angestellte und niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Vertreter aus der Praxis, aus Lehre und Forschung sowie aus verschiedenen Therapieeinrichtungen arbeiten in der Allianz zusammen.
Wir setzen uns in Rheinland-Pfalz für eine engagierte Vertretung der Interessen der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten gegenüber Politik und Arbeitgebern, gegenüber Kassenärztlicher Vereinigung, Ärztekammer, Krankenkassen, der öffentlichen Jugendhilfe, den Wohlfahrtsverbänden und den Rentenversicherungsträgern ein.
Für die dgvt kandidieren auf der Liste der Allianz: Erhard Eschbach (Kaiserslautern), Wolf-Ulrich Dormann (Klingenmünster), Werner Kneller (Speyer), Rudi Huber (Landau), Gabriele Stephan-Hembach und Andreas Stamm (beide Trier).

Information über die Lage vor der Kammerwahl in Rheinland-Pfalz

In den letzten Wochen vor der Kammerwahl wird die Situation immer unübersichtlicher:
Nach den Festlegungen des Gründungsausschusses wird die Wahl zu der 25-köpfigen Vertreterversammlung der Landespsychotherapeutenkammer als Verhältniswahl auf Grund von Listenvorschlägen durchgeführt. Die Wahlbestimmungen sind dabei recht kompliziert gehalten, so dass Sie als Wähler unbedingt die Erklärungen in unserem Wahlaufruf (wird in Rheinland-Pfalz verschickt) beachten sollten.
Bis heute (20.10.) haben sich drei Listen mit ihren Informationen an die PP und KJP gewandt: Die "Dynamische Liste", die "Gemeinsame Liste der Angestellten & Niedergelassenen" und die oben beschriebene Liste der "Allianz psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände", der auch die dgvt angehört.
Bei der Information der PP und KJP greift die "Gemeinsame Liste der Angestellten & Niedergelassenen" teilweise zu fragwürdigen Praktiken: So wirbt sie z.B. auf einem Flyer vom Oktober 2001 damit, dass es ihr gelungen sei, "eine gemeinsame Liste zu erstellen, in der alle Fachrichtungen und die Vertreter aller großen Verbände sowie Nichtorganisierte vertreten sind".
Einmal abgesehen davon, dass die dgvt hier von den Herren Schmeisser und Kappauf (zwei Vertretern der Vereinigung der Kassenpsychotherapeuten), die für den Flyer verantwortlich zeichnen, offensichtlich nicht zu den großen Verbänden gerechnet wurde, zeigte eine Nachfrage bei zwei der ausdrücklich benannten Verbände (DPTV und GwG), dass sie sich auf Verbandsebene nicht an der "Gemeinsamen Liste ..." beteiligen und auch keinem ihrer Mitglieder ein Mandat dazu erteilt haben. Die beiden genannten Verbände sind Mitglieder in der "Allianz psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände" und wollen es auch bleiben. Die Formulierung mit den "Vertretern aller großen Verbände" der "Gemeinsamen Liste ..." suggeriert hier natürlich etwas ganz anderes.
Bemerkenswert ist bei der "Gemeinsamen Liste der Angestellten & Niedergelassenen" auch, dass sich im Wahlprogramm fast ausschließlich Forderungen aus dem Bereich der Angestellten befinden, die bisher bekannten Vertreter der Liste aber ausschließlich niedergelassene Kollegen sind. Ein Schelm, wer hier Schlimmes vermutet ...?
Unser Fazit: Prüfen Sie als Wähler in Rheinland-Pfalz genau, ob die KandidatInnen der einzelnen Listen durch ihre bisherigen Tätigkeiten und Verlautbarungen auch für das einstehen können, was in den Wahlprogrammen formuliert wird. Wenn Sie die bekannten dgvt-Positionen auch in der Kammer vertreten sehen wollen, wählen Sie die Vertreter der dgvt auf der Liste der "Allianz psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände".

Erhard Eschbach und Wolf-Ulrich Dormann
für die dgvt-KandidatInnen der Allianz psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände


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