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Bericht der Landesgruppe Hamburg

Von: Thomas Bonnekamp

Hamburg: Stand der Dinge in der Kammer


Im Folgenden soll ein Überblick über wesentliche Themen gegeben werden, die in den letzten Sitzungen der Hamburger Kammerversammlung behandelt wurden.

Es wurde die Frage diskutiert, ob das Psychotherapeutenjournal als offizielles Mitteilungsorgan fungieren und für die Mitglieder abonniert werden soll. Alternativen wurden erwogen. Mit der Feststellung, dass andere Mitteilungsformen an die Mitglieder durch diese Entscheidung nicht ausgeschlossen seien, wurde der Antrag des Vorstands, das Psychotherapeutenjournal als offizielles Mitteilungsblatt der Kammer für die Kammermitglieder zu abonnieren einstimmig angenommen.

Als Redaktionsbeauftragte wurden nach kurzer Diskussion Herr Askitis und Herr Michels vom Vorstand zunächst für die Dauer eines Jahres benannt und von der Versammlung bestätigt. Herr Askitis und Herr Michels wollen demnächst ein Konzept vorlegen.

Beitragsordnung

Als wichtige Änderung wurden Beitragsermäßigungen bei Eintritt in die Kammer im zweiten Halbjahr um 50% und bei freiwilliger Mitgliedschaft nach Ende der Berufstätigkeit um 80% beschlossen. Mitglieder, die bereits Pflichtmitglieder anderer Heilberufekammern sind, zahlen ebenfalls nur 50% des regulären Beitrags.

Haushalt

Zur Debatte stand, ob der Haushaltsentwurf des Errichtungsausschusses in seiner Gesamtheit verabschiedet werden kann, oder die einzelnen Posten behandelt werden sollten. Zustimmung fand der Vorschlag, den Haushalt insgesamt zu beschließen, da Verschiebungen zwischen den Posten ohnehin eine erneute Befassung der Kammerversammlung erforderlich machen. Der Entwurf des Haushalts 2003 wurde einstimmig beschlossen. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar ist, in wieweit die einzelnen Posten tatsächlich ausgeschöpft werden müssen, wurde beschlossen, sich in der übernächsten Kammer-Sitzung erneut mit dem Haushalt zu befassen.

Satzung

Nach Diskussion und letzten Änderungen wurde schließlich die veränderte Satzung einstimmig ohne Enthaltungen angenommen. U.a. sollen kurzfristige Änderungen der Tagesordnung nun auf Mehrheitsbeschluss hin möglich sein, um die Arbeitsfähigkeit nicht durch unnötige Bürokratie zu gefährden.

Ausschüsse

Zur Bearbeitung von Patientenbeschwerden (es liegen bereits einige vor) wurde Herr Bogun vorgeschlagen. Er wird für die nächste Sitzung ein Konzept für die Arbeit des Schlichtungsausschusses vorlegen.

Für den Beitragsermäßigungsausschuss stellten sich Frau Visser, Herr Burmeister und Frau Krause zur Verfügung und wurden einstimmig gewählt.

In den Haushaltsausschuss wurden gewählt: Herr Christlieb, Herr Giesecke und Herr Dr. Riedel.

Der Rechnungsprüfungsausschuss setz sich wie folgt zusammen: Frau Krause, Herr Burmeister und Herr Michels.

Längere Sitzungen

Die künftigen Sitzungszeiten der Kammerversammlungen wurden neu diskutiert, da sich die zur Verfügung stehende Zeit von ca. 2 Stunden als zu kurz erwiesen hatte.

Die Mehrheit der Mitglieder (13 Stimmen) sprach sich für Sitzungen von 19.30 h bis 22.30 h aus, ohne häufiger zu tagen.

Derzeit steht der Aufbau funktionierender Organisationsstrukturen noch ganz im Vordergrund der Hamburger Kammerarbeit. Ein ganztägiges Arbeitstreffen zum Kennenlernen und zur inhaltlichen Zieldiskussion ist in Vorbereitung.


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