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Niedersachsen: Bericht zur Arbeit der Psychotherapeutenkammer

Von: Armin Kuhr, Dieter Haberstroh, Heinz Liebeck

Die Arbeit des Errichtungsausschusses in den letzten Monaten war gekennzeichnet durch Schaffung bzw. Festigung der formalen Rahmenbedingungen für die Kammerarbeit (z.B. Verabschiedung der Satzung).


Zunehmend in den Mittelpunkt rückte die Vorbereitung der ersten Wahlen, wobei das Erstellen einer Mitgliederdatei als Grundlage für das Wählerverzeichnis besondere Probleme aufwarf. Die dem Errichtungsausschuss vom Landesprüfungsamt zur Verfügung gestellten Daten enthielten viele Fehler. Schwierig war auch die Zuordnung der KollegInnen mit Doppelapprobation, die sich entscheiden mussten, in welcher Gruppe sie wählen wollen. Nachdem all diese Hürden genommen waren, konnte vor kurzem das "Wahlausschreiben" versandt werden. Wahlberechtigt sind insgesamt ca. 2.600 approbierte KollegInnen.

Bei Drucklegung dieser Ausgabe war noch nicht endgültig klar, welche Listen sich zur Wahl stellen werden. Vermutlich wird es im Bereich der Kinder-/JugendlichenpsychotherapeutInnen nur eine Liste geben, während bei den Psychologischen PsychotherapeutInnen davon ausgegangen werden kann, dass es mehrere Listen geben wird. Es wird angestrebt, dass die "Landeskonferenz", welcher die DGVT in Niedersachsen angehört, eine gemeinsame Liste erstellen wird. Allerdings werden die darin zusammengeschlossenen Verbände ihre Positionen separat darstellen, da z.B. die DGVT inhaltlich besondere Schwerpunkte hat, die sie in die Kammerarbeit einbringen will.

Ein entsprechendes Positionspapier der DGVT-Landesgruppe für die Arbeit in der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen ist in Vorbereitung und wird den Niedersächsischen Kolleginnen und Kollegen nach Fertigstellung zugesandt. Die DGVT wird in ihren Informationen die Ziele, die sie in der Kammerarbeit anstreben will, transparent machen.


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