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Kammerwahl erfolgt!

Von: Armin Kuhr, Dieter Haberstroh, Heinz Liebeck

Bei Drucklegung dieser Ausgabe haben die Wahlen zur Kammerversammlung in Niedersachsen begonnen. Das Ergebnis wird voraussichtlich am 23. Februar feststehen.


Quelle: Rosa Beilage zur VPP 1/2001
Rubrik: Länderberichte

Beworben haben sich KandidatInnen in mehreren Listen von Psychologischen PsychotherapeutInnen (PP), welche das Spektrum der Fach- und Berufsverbände abdecken, außerdem gibt es einige Einzelkandidaten und schließlich berufsgruppenbezogene Listen (Schulpsychologie, KrankenhauspsychotherapeutInnen).

Mit der Konstituierung der Kammerversammlung endet die Amtszeit des Errichtungsausschusses. Wenngleich in den letzten Wochen die Zusammenarbeit unter der bevorstehenden Wahl etwas litt, kann man doch festhalten, dass die Arbeit insgesamt konstruktiv war. Die Geschäftsstelle in Hannover wurde aufgebaut, die Geschäftsordnungen für den Errichtungsausschuss und den Vorstand wurden erstellt, eine Haushalts- und Kassenordnung wurde verabschiedet, die Kammersatzung als Grundlage der künftigen Kammerversammlung wurde erarbeitet und schließlich eine Beitragsordnung beschlossen. Bei letzterer erwies sich die Staffelung als problematisch, da es sich zeigte, dass es viele Zweifelsfälle bezüglich der Einordnung der KollegInnen gab. Viele Anfragen konnten geklärt werden, andere stehen aber noch aus.

Schwierig war der Aufbau einer zuverlässigen Mitgliederdatei, da die entsprechenden Unterlagen des Landesprüfungsamts fehlerbehaftet beziehungsweise zu einem erheblichen Teil überholt waren. Die Säuberung der entsprechenden Unterlagen ist bis heute nicht abgeschlossen, deswegen werden alle approbierten KollegInnen in Niedersachsen gebeten, soweit sie bislang von der Kammer noch nichts gehört haben, sich dort zu melden (Tel. Nr. 0511-8506550).

Die Landeskonferenz der Vertragspsychotherapeuten in Niedersachsen (Lako) beschäftigte sich in den letzten Wochen u.a. mit den Wahlen auf der konstituierenden Vertreterversammlung der KVN für die Wahlperiode 2001 bis 2004. Zum stellv. Vorsitzenden der VV wurde der Verhaltenstherapeut Dr. M. Engelhardt (Hannover) gewählt. Dieses Wahlergebnis konnte durch die Zusammenarbeit mit den Hausärzten realisiert werden. Das Thema Mengenbegrenzung für Psychotherapie wurde sehr ausführlich diskutiert. Die Lako nahm hierzu eine klare Position ein: Die Rechtsprechung sei eindeutig und sage, dass es rechtswidrig ist, Leistungen der genehmigungspflichtigen Psychotherapie der Fallzahlzuwachsbegrenzung zu unterziehen. Aus Landesebene wurde auch die Erfahrungen bei der Umsetzung des Psychotherapeutengesetzes thematisiert. Die DGVT Landesgruppe Niedersachsen unterstützt nachdrücklich die Novellierung des PsychThG. Bestehende Ungerechtigkeiten müssen rasch verändert werden.


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