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Bericht der Landesgruppe Schleswig-Holstein II ('Rosa Beilage' zur VPP 1/2005)

Von: Detlef Deutschmann, Bernd Schäfer

An dieser Stelle ein kurzer Hinweis auf die Titelseite der Kieler Nachrichten vom Samstag, 29.1.2005. Die Zeitung schreibt: "Mehrheit für Fusion mit Hamburg".


In einer repräsentativen Umfrage, die vom Institut für Markt-, Politik- und Sozialforschung Hamburg/Berlin (PSEPHOS) im Auftrag der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein (UV Nord) durchgeführt wurde, haben sich 52 % der befragten BürgerInnen für eine Fusion der Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg ausgesprochen. 36 % der HamburgerInnen und 37 % der Schleswig-HolsteinerInnen sind dagegen.

Spannend an dieser Meldung ist aus unserer Sicht Folgendes: Die Diskussion über ein Zusammengehen der norddeutschen Bundesländer schwappt schon recht lange immer mal wieder wellenförmig durch die Medien. Die Argumente der etablierten Politik gegen ein solches Tun ähneln dabei - wen wundert's - denen, die von gewählten Kammerfunktionären auch gegen eine von der DGVT geforderte gemeinsame "Psychotherapeutenkammer Nord" ins Feld geführt werden. Man arbeite konstruktiv zusammen und meine ansonsten zu wissen, dass die Bevölkerung so etwas ja gar nicht will. Letzterem kann nun erstmalig anhand dieser Umfrage fundiert widersprochen werden.


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