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Psychotherapie in Österreich

Von: Hermann Pötz, Wien

Mit dem Psychotherapiegesetz von 1990 wurde in Österreich die psychotherapeutische Tätigkeit gesetzlich verankert und damit Rechtssicherheit für PsychotherapeutInnen hergestellt.


Neben der Psychotherapie gibt es im österreichischen Gesundheitswesen noch eine Reihe anderer Qualifikationen wie die Klinische Psychologie, die Gesundheitspsychologie, die nur für ÄrztInnen möglichen sogenannten PSY-Diplome sowie verschiedene Beratungstätigkeiten. Die in Österreich erst in den Anfängen stehende Akademisierung der Psychotherapie wird die Anzahl der Qualifikationen noch erweitern.
Der Beitrag bemüht sich um einen Überblick über die in Österreich geltenden gesetzlichen Bestimmungen bezüglich des psychotherapeutischen Berufes sowie dessen Stellung im Verhältnis zu anderen verwandten Tätigkeiten im österreichischen Gesundheitswesen. 

1. Einleitung

Bis zum Jänner 1991 befand sich in Österreich die psychotherapeutische Tätigkeit weitestgehend im gesetzlichen Graubereich. Erst das Bundesgesetz über die Ausübung der Psychotherapie, BGBl. Nr. 361/1990 (Psychotherapiegesetz) beendete diesen Zustand und schaffte endlich die gesetzlichen und berufsrechtlichen Rahmenbedingungen für den psychotherapeutischen Beruf.
Gleichzeitig mit dem Psychotherapiegesetz ist das Psychologengesetz (BGBl. Nr. 360/1990) in Kraft getreten, welches die beruflichen Belange der klinisch-psychologischen und gesundheitspsychologischen Tätigkeit im Gesundheitswesen regelt.
Bis dahin waren Therapien und Behandlungen ausschließlich Ärzten und Ärztinnen vorbehaltene Tätigkeiten, mit den beiden neuen Gesetzen sind zwei neue selbstständige Berufe im Gesundheitssystem etabliert worden.

Im Folgenden soll ein Überblick über die gesetzlichen Grundlagen, die Regelungen sowie die Ausbildung bezüglich des psychotherapeutischen Berufs - wie sie in Österreich gelten - gegeben werden. Eingegangen wird dabei auch auf den derzeitigen Stand der Akademisierung der Psychotherapie.
Die psychotherapeutische Krankenbehandlung ist seit einer Gesetzesnovelle aus dem Jahre 1991 eine Pflichtleistung der Krankenkassen. In den weiteren Ausführungen wird die Stellung der Psychotherapie zu anderen Berufen im Gesundheitssystem, v.a. denjenigen, die sich auch mit psychischen Problematiken beschäftigen und im Umfeld der Psychotherapie befinden, dargestellt.

2. Das Psychotherapiegesetz

Das Gesetz versteht die Ausübung der Psychotherapie als

„die nach einer allgemeinen und besonderen Ausbildung erlernte, umfassende, bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden in einer Interaktion zwischen einem oder mehreren Behandelten und einem oder mehreren Psychotherapeuten mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern“ (Artikel I § 1.1).

Damit ist Psychotherapie eine eigenständige Fachdisziplin, in der psychologische Gesichtspunkte eine überragende Bedeutung haben. Psychotherapie ist dabei weder der Medizin untergeordnet noch Teil der Psychologie, sondern Psychotherapie „steht in einem gleichberechtigten vom Kooperationsprinzip gekennzeichneten Verhältnis zu anderen Fächern“ (Stumm et al., 1996, S. 30).
Psychotherapie beruht nicht auf einer einheitlichen Grundlage, sondern kennt verschiedene Schulen und Ansätze, sie ist prozessorientiert und nicht schematisch im Sinne eines fixen Programms. Die/der PsychotherapeutIn ist nicht Experte von Lösungen sondern „Experte für den Prozess“ (S. 32). Psychotherapeutische  Behandlungen sind Heilbehandlungen und dauern daher zumeist auch längere Zeit.

Im Psychotherapiegesetz werden zwei große Bereiche geregelt, nämlich die Vorschriften über die Berufsausbildung sowie die Vorschriften über die selbstständige Berufstätigkeit (Kierein, 1997).
Vom Gesetz her ist für die Berufsberechtigung zumindest das 28. Lebensjahr vorgesehen, dazu natürlich der erfolgreiche Abschluss der psychotherapeutischen Ausbildung, die gesundheitliche Eignung und die Vertrauenswürdigkeit.
Die Berufspflichten verstehen sich als qualitätssichernde Maßnahmen und umfassen v.a. die Verpflichtung, den Beruf zum Wohle des Patienten und nach dem Stand der psychotherapeutischen Wissenschaft entsprechend auszuüben.
Weiters bestehen Aufklärungspflicht gegenüber dem Patienten, Dokumentationspflicht, Verschwiegenheitspflicht und Fortbildungspflicht. Was die Verschwiegenheitspflicht betrifft, so gilt diese für alle „Geheimnisse“ und zwar gegenüber allen Dritten inklusive allen privaten und öffentlichen Einrichtungen, wie etwa Sozialversicherung, Kammern, Behörden und anderen Institutionen. Die Verschwiegenheitspflicht ist absolut, es besteht für PsychotherapeutInnen keine Anzeigepflicht - wie sie etwa für Ärzte nach dem Ärztegesetz gilt. Gerät ein Psychotherapeut in einen Gewissenskonflikt zwischen Information Dritter und Verschwiegenheitspflicht, so muss er eine Rechtsgüterabwägung hinsichtlich der verschiedenen Interessen vollziehen und kann so eventuell den Schutz des Geheimnisses zugunsten eines höherwertigen Guts (etwa dem Schutz von Leib und Leben) zurückstellen.

Infolge der Novellierung der Strafprozessordnung von 1993 wird PsychotherapeutInnen ausdrücklich das Recht zugestanden, sich in Strafverfahren der Zeugenaussage zu entziehen (Kierein, 1997). Vom Psychotherapiebeirat  wurde ein Berufskodex erarbeitet, welcher die Richtlinien der psychotherapeutischen Berufstätigkeit v.a. aus berufsethischer Sicht erläutert und Maßstäbe für das sorgfältige Handeln von PsychotherapeutInnen aufstellt (ÖBVP, 1993).

Zur Beratung für das zuständige Ministerium in sämtlichen Angelegenheiten der Psychotherapie wurde vom Gesetzgeber der so genannte Psychotherapiebeirat eingerichtet. Dieses Gremium setzt sich aus fast 50 Delegierten zusammen, wovon etwa drei Viertel der Mitglieder aus den fachspezifischen Ausbildungseinrichtungen kommen. Des weiteren besteht der Beirat aus jeweils einem Vertreter des Gesundheitsressorts, des Wissenschaftsressorts, der Ärztekammer, des Psychologenbeirats, der Wirtschaftskammer, der Bundesarbeitskammer, des Gewerkschaftsbundes, des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger und Mitgliedern der Rektorenkonferenz sowie Auskunftspersonen (etwa für die PsychotherapeutInnen in Ausbildung). Dieses Expertengremium hat das Recht in allen die Psychotherapie betreffenden Fragen gehört zu werden.
Die Aufgaben dieses Gremiums bestehen u.a. in der Erstattung von Gutachten hinsichtlich der Eintragung in die Psychotherapeutenliste, der Anerkennung von Einrichtungen für das Propädeutikum bzw. von fachspezifischen Einrichtungen, sowie in der Beschäftigung mit Fragen bezüglich der Kooperation mit angrenzenden Berufsgruppen, der Finanz- und Gesundheitspolitik.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Berufsgruppe der PsychotherapeutInnen im Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) organisiert ist, die Mitgliedschaft ist wie bei Vereinen üblich freiwillig. Ein Modell einer Psychotherapeutenkammer  wurde ausgearbeitet und heftig diskutiert, eine Umsetzung ist bis zum jetzigen Zeitpunkt (Dezember 2006) allerdings noch nicht erfolgt.
Die Psychotherapeutenkammer wäre ähnlich wie etwa die Ärztekammer eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit verpflichtender Mitgliedschaft, welche durch den Alleinvertretungsanspruch die Interessen der PsychotherapeutInnen durch die gesetzliche Verankerung effektiver wahrnehmen könnte. Dabei würden sämtliche Aufgaben, die derzeit beim Psychotherapiebeirat liegen in die Kompetenzen der Berufsgruppe übertragen werden.

3. Ausbildung zum Psychotherapeuten/zur Psychotherapeutin

Die psychotherapeutische Ausbildung erfolgt in zwei Schritten, nämlich einem Propädeutikum und dem anschließenden Fachspezifikum.
Die Ausbildung ist an kein universitäres Studium gebunden, Psychotherapie ist ein eigenständiger Beruf und nicht eine Zusatzqualifikation.
In Österreich hat sich die Position eines breiten Zugangs zur Psychotherapieausbildung durchgesetzt, der Zugang ist also nicht auf einige Quellenberufe begrenzt. Vom Gesetz her kann jeder, der eigenberechtigt (volljährig) ist und entweder die Reifeprüfung, die Studienberechtigungsprüfung oder eine Ausbildung im Krankenpflegefachdienst oder einem medizinisch-technischen Dienst absolviert hat, die Ausbildung beginnen.
Erfüllt ein Interessent die genannten Erfordernisse nicht, so sieht das Gesetz vor, jemanden auch „auf Grund seiner Eignung nach Einholung eines entsprechenden Gutachtens des Psychotherapiebeirates ...“ (§ 10.1.5) für die Ausbildung zuzulassen.
 
Aufgrund der Möglichkeit des überaus breiten Zugangs zur psychotherapeutischen Ausbildung ergeben sich auch sehr unterschiedliche Ausgangssituationen der Ausbildungsinteressenten. Ergebnis dessen war die Ergänzung der eigentlichen methodenspezifischen Ausbildung durch das psychotherapeutische Propädeutikum.
Diese neu geschaffene allgemeine Grundausbildung besteht im Wesentlichen aus der Vermittlung von psychologischen, medizinischen bzw. psychiatrischen, sonder- und heilpädagogischen, sozialarbeiterischen, ethischen und juristischen Inhalten in einem Umfang von 765 Stunden. Dazu sind 30 Stunden Einzel- oder Gruppenselbsterfahrung sowie ein Praktikum in einer psychosozialen Versorgungseinrichtung von mindestens 480 Stunden plus 20 Stunden Praktikumssupervision zu absolvieren. Es ist möglich, verlangte Inhalte anrechnen zu lassen, wenn diese im Rahmen eines Studiums oder einer anderen Ausbildung bereits erworben wurden.
Die Dauer des Propädeutikums beträgt etwa zwei Jahre, der Abschluss erfolgt durch eine mündliche Prüfung vor einer Prüfungskommission. Die Kosten belaufen sich ohne Anrechnung auf etwa 5 000 Euro. Anbieter für das psychotherapeutische Propädeutikum sind einzelne Vereine sowie einige Universitäten und das Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung Schloss Hofen (s.a. Stumm et al., 2006).

Ein positiver Abschluss des Propädeutikums führt allerdings nicht automatisch zur Aufnahme in eine fachspezifische Ausbildung.
Das psychotherapeutische Fachspezifikum kann ein Interessent frühestens mit dem 24. Lebensjahr beginnen. Für die Aufnahme in die methodenspezifische Ausbildung wird dann auch noch die Eignung zur psychotherapeutischen Tätigkeit mithilfe eines Aufnahmegesprächs oder eines Auswahlseminars kritisch hinterfragt.
Der Rahmen für den Umfang des Fachspezifikums ist vom Psychotherapiegesetz vorgegeben, erfüllt werden die Vorgaben dann methodenspezifisch unterschiedlich.
Der theoretische Teil sollte zumindest 300 Stunden, der praktische (Lehrtherapie, Praktikum, psychotherapeutische Tätigkeit, Supervision) insgesamt zumindest 1 600 Stunden umfassen. Die Dauer zur Absolvierung des methodenspezifischen Teils beträgt zwischen 4 und 6 Jahren, ev. auch länger, ist auch von der Methode abhängig. Die Kosten für das Fachspezifikum bewegen sich zwischen 20 000 und über 40 000 Euro (Angaben aus Stumm et al., 2006).
Die Aufsicht über die Ausbildungseinrichtungen liegt im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, wobei den Ausbildungseinrichtungen grundsätzliche Gestaltungsfreiheit eingeräumt wird (Kierein, 1997).

Derzeit gibt es in Österreich 34 Anbieter für das Fachspezifikum (Stumm et al., 2006). Vom Psychotherapiebeirat sind 21 Zusatzbezeichnungen anerkannt, wobei es inhaltlich eigentlich nur 17 anerkannte psychotherapeutische Methoden gibt. Diese unterschiedlichen Zahlen kommen dadurch zustande, dass es verschiedene Vereine gibt, die dieselbe Methode anbieten, diese jedoch etwas anders bezeichnen. So etwa heißt es einmal „klientenzentrierte Psychotherapie“, beim anderen Anbieter heißt dieselbe Methode „personenzentrierte Psychotherapie“. Beide Bezeichnungen sind anerkannt und dürfen als Zusatzangabe verwendet werden.

Folgende Zusatzbezeichnungen sind vom Psychotherapiebeirat anerkannt:

  • Analytische Psychologie
  • Autogene Psychotherapie
  • Daseinsanalyse
  • Dynamische Gruppenpsychotherapie
  • Existenzanalyse
  • Logotherapie und Existenzanalyse
  • Gestalttheoretische Psychotherapie
  • Integrative Gestalttherapie
  • Gruppenpsychoanalyse
  • Hypnosepsychotherapie
  • Individualpsychologie
  • Integrative Psychotherapie
  • Katathym Imaginative Psychotherapie
  • Klientenzentrierte Psychotherapie
  • Personenzentrierte Psychotherapie
  • Konzentrative Bewegungstherapie
  • Psychoanalyse
  • Psychodrama
  • Systemische Familientherapie
  • Transaktionsanalytische Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie

Die positive Absolvierung des Fachspezifikums führt zur Eintragung in die Liste der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen. Mit Eintragung in dieser Liste erwirbt man die Berechtigung zur eigenverantwortlichen und selbstständigen Ausübung des psychotherapeutischen Berufs.

Die psychotherapeutische Weiterbildung ist in Österreich nicht gesetzlich geregelt, es gibt allerdings eine ministerielle Richtlinie. Psychotherapeutische Weiterbildungen dienen der Aneignung spezieller zusätzlicher Qualifikationen und werden üblicherweise nach vollendeter Ausbildung zum Psychotherapeuten absolviert. Die Weiterbildungen werden in Form von Curricula durchgeführt, die einen Umfang von zumindest 200 Stunden haben, dies zumindest ist der Standard nach der Fort- und Weiterbildungsrichtlinie (Stumm et al., 2006).
Als Beispiele solcher Weiterbildungscurricula seien hier einige erwähnt: Psychodynamische Psychotherapie der Borderlinestörungen (TFP-Transference Focused Psychotherapy), Grundstufe der Autogenen Psychotherapie (Autogenes Training), Psychoanalytische Paar- und Familientherapie), Klinische Hypnose, verschiedene methodenspezifische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie-Curricula, Krisenintervention, Sexualtherapie usw.

4. Akademisierung der Psychotherapie

Die Psychotherapie entwickelte sich traditionell vorwiegend im außeruniversitären Bereich, so haben auch Ausbildungsvereine die Ausbildungshoheit. Nun zeigt sich allerdings ein Trend hin zur Akademisierung der Psychotherapie. Dazu gibt es in Österreich verschiedene Formen und vor allem noch sehr viel Diskussion und unterschiedliche Auffassungen.

Die Sigmund Freud Universität Wien (SFU) ist als Privatuniversität seit 2005 akkreditiert und bietet ein Bakkalaureats- und Magisterstudium (6 bzw. 10-semestrig) der Psychotherapiewissenschaften an. Das Studium besteht aus den drei Elementen Selbsterfahrung, Praxis unter Supervision und theoretischer Ausbildung. Die akademische Ausbildung allein führt allerdings nicht zur Eintragung in die Psychotherapeutenliste, berechtigt also nicht zur Ausübung der Psychotherapie. Allerdings bemüht sich die Universität um Kooperation mit verschiedenen fachspezifischen Ausbildungseinrichtungen.

Die Donau-Universität Krems bietet einen Universitätslehrgang (Studiengang) „Psychotherapeutische Psychologie“ und einen weiteren für Psychotherapie an, beide führen zu einem akademischen Abschluss (MSc). Die Universitätslehrgänge kooperieren mit einigen Ausbildungsvereinen, dauern 7 Semester und kosten zwischen 26 000 und 30 000 Euro.
Weiters bietet das Wissenschaftliche Zentrum in Schloss Hofen Lehrgänge universitären Charakters für das Fachspezifikum in drei Methoden – ebenfalls in Kooperation mit anerkannten Ausbildungseinrichtungen - an.

Seit dem Wintersemester 2005/06 kann an der Universität Wien am Institut für Tiefenpsychologie und Psychotherapie in vier Semestern das Doktorat der medizinischen Wissenschaften im Bereich „Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Ethik“ erworben werden. Zugelassen sind nicht nur Ärzte sondern auch Psychologen bzw. Naturwissenschaftler, diese müssen allerdings ein medizinisches Propädeutikum während des Doktoratsstudiums absolvieren.

All die geschilderten Universitätslehrgänge und Studien sind wissenschaftliche Ausbildungen, die nicht Ausbildungen im Sinne des Psychotherapiegesetzes sind, daher auch nicht zur Eintragung in die Psychotherapeutenliste und damit auch nicht zur Ausübung des psychotherapeutischen Berufes berechtigen. Eine Eintragung in die Liste ist nur dann möglich, wenn das Studium mit einer anerkannten fachspezifischen Ausbildungseinrichtung zusammenarbeitet. Nur diese kann die Berechtigungen zur Berufsausübung ausstellen.
Eine solche Kooperation zwischen Universitätslehrgängen bzw. Studien ist in einigen Fällen bereits gegeben, viele Ausbildungsvereine lehnen eine Zusammenarbeit mit den derzeit bestehenden universitären Einrichtungen allerdings ab, da sie ihre Ausbildungshoheit nicht abgeben möchten.
Der ÖBVP begrüßt die Bestrebungen eines eigenen Studiums für Psychotherapie-Wissenschaften und betont die zunehmende Bedeutung der Psychotherapie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin (Brief ÖBVP, veröffentlicht in der ÖGATAP Info 3/05). Dem Berufsverband ist allerdings die Unterscheidung zwischen der wissenschaftlich-psychotherapeutischen Ausbildung zum Beruf einerseits und dem Studium andererseits wichtig. Beiden Ausbildungen hätten verschiedene Ziele und Aufgaben - ähnlich wie im Falle des Verhältnisses der Pflegewissenschaften zum Pflegeberuf.
Derzeit bemüht sich die Universität Wien um ein Studium im Anschluss an eine fachspezifische Ausbildung in einer anerkannten Einrichtung. Die fachlich-praktische Ausbildung würde in einem solchen Fall wie bisher in den anerkannten Ausbildungsvereinen bleiben und dann könnte der bzw. die TherapeutIn noch eine akademische Qualifikation erwerben.

5. Psy-Diplome der Ärztekammer

Fast gleichzeitig mit in Kraft treten des Psychotherapiegesetzes hat die Ärztekammer begonnen, psychosoziale, psychosomatische und psychotherapeutische Zusatzqualifikationen nur für Ärzte und Ärztinnen zu schaffen.
„Die psychotherapeutische Medizin versteht sich in Österreich als jene psychotherapeutische Qualifikation, die auf den ÖÄK-Diplomen ‚Psychosoziale und Psychosomatische Medizin’ aufbauend – jeder in der Ärzteliste eingetragene Arzt oder Ärztin nach einem bestehenden Aufnahmeverfahren erwerben kann. Die Weiterbildung des Arztes/der Ärztin zum Diplom ‚Psychotherapeutische Medizin’ soll zur vollen psychotherapeutischen Kompetenz führen“ (ÖPGM, 1995, zit. in Leitner, 2001). Die psychotherapeutische Medizin versteht sich als integrierende Therapieform und methodenübergreifende Fortbildung, die in der ärztlichen Berufsidentität basiert.
So gibt es ein Diplom für Psychosoziale Medizin (PSY1) mit einer Ausbildung im Umfang von 180 Stunden, ein Diplom für Psychosomatische Medizin (PSY2) mit einem Umfang von 480 Stunden und ein Diplom für Psychotherapeutische Medizin (PSY3) mit einem Umfang von 1870 Einheiten.
Für den Erwerb des PSY3 Diploms wählt der Kanditat aus den vier grundlegenden psychotherapeutischen Traditionen (tiefenpsychologisch, verhaltenstherapeutisch, humanistisch und systemisch) ein Hauptfach und ein Zusatzfach.
In Summe entsprechen PSY1, PSY2 und PSY3 nach Inhalt und Umfang etwa der Psychotherapieausbildung nach dem Psychotherapiegesetz mit Propädeutikum und Fachspezifikum (Stumm et al., 2006).
Die Durchführung der Ausbildungen ist allerdings bundesweit nicht einheitlich geregelt und liegt bei den Landesärztekammern.

Ein Arzt/eine Ärztin hat also zwei Möglichkeiten eine psychotherapeutische Qualifikation zu erwerben.
Dabei wird eine psychotherapeutische Ausbildung nach dem Psychotherapiegesetz von der Ärztekammer als PSY3-Diplom anerkannt, umgekehrt führt ein PSY3-Diplom nicht zur Eintragung in die Psychotherapeutenliste.
Der Vorteil des PSY3-Diploms gegenüber der Eintragung in die Liste der Psychotherapeuten liegt in den höheren Rückerstattungsbeträgen der Krankenkassen für ärztliche psychotherapeutische Behandlungen. Die unterschiedliche Honorierung der psychotherapeutischen Krankenbehandlung durch Ärzte begründet sich durch unterschiedliche Regelungen der vertragsärztlichen Kostenerstattung gegenüber den Zahlungen, welche durch die 50. ASVG-Novelle (s.u.) von den Kassen erbracht werden müssen und unter welche die Krankenbehandlungen durch nicht-ärztliche PsychotherapeutInnen (Ausbildung nach Psychotherapiegesetz) fallen (Schreiben der Frau BM für Arbeit, Gesundheit und Soziales, 1999).
Dennoch ist es ein paradoxes Faktum, dass dieselbe Leistung durch ein Fortbildungsdiplom höhere Zuschüsse erlaubt als eine Leistung durch Erwerb einer staatlich anerkannten Qualifikation. 

6. Abgrenzung der Psychotherapie zur Klinisch-psychologischen Behandlung

Wie erwähnt ist 1991 gleichzeitig mit dem Psychotherapiegesetz auch das Psychologengesetz in Kraft getreten. Unter die klinisch-psychologischen und gesundheitspsychologischen Tätigkeitsbereiche fallen neben der klinisch-psychologischen Diagnostik und der Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen und Projekte auch
„die Anwendung psychologischer Behandlungsmethoden zur Prävention, Behandlung und Rehabilitation von Einzelpersonen und Gruppen ...“ (Artikel II § 3.2).
In Österreich gibt es nach dem Psychologengesetz einerseits den/die Klinische/r PsychologIn und andererseits den/die
GesundheitspsychologIn.
Die klinische Psychologie als Teildisziplin der Psychologie befasst sich mit der Ätiologie, Klassifikation, Epidemiologie und Behandlung von psychischen Störungen, somatischen Störungen, bei denen psychische Aspekte eine Rolle spielen, mit psychischen Extremsituationen und den psychischen Folgen akuter Belastungen, mit Entwicklungskrisen und mit psychischen Krisen, insbesondere mit krankheitswertigen Zustandsbildern, deren Erforschung, Lehre und praktische Anwendung im Gesundheitswesen (BÖP, 2003). Die Aufgaben im letztgenannten Bereich umfassen die klinisch-psychologische Diagnostik, Beratung (z.B. Vermittlung von psychologischem Fachwissen, anregende und stützende Methoden) und Behandlung, welche sich nach einer diagnostischen Klärung an empirisch fundierten Erklärungsansätzen und Modellen der gesamten Psychologie orientiert. Klinisch-psychologische Behandlungen sind etwa kognitive Trainings (Gedächtnis-, Konzentrationstraining), Raucherentwöhnungsprogramme, die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Stressbewältigungsgruppen, Vermittlung von Selbstkontroll- und Selbstmanagementstrategien (bei Essstörungen z.B.), Training sozialer Kompetenz usw.
Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit der Förderung und Erhaltung von physischer und psychischer Gesundheit, mit verschiedenen Aspekten gesundheitsbezogenen Verhaltens, der Verbesserung der Rahmenbedingungen von Gesundheitsförderung und Krankheitsverhütung u.ä. Im Rahmen des Gesundheitssystems haben gesundheitspsychologische Maßnahmen das Ziel der Prävention, Erhöhung von Lebensqualität und Compliance sowie Vermittlung, Motivierung und Umsetzung gesundheitsfördernder und krankheitsvermeidender Verhaltensweisen (BÖP, 2003).

Klinisch-psychologische Behandlungsmaßnahmen sehen Störungen unter dem Aspekt von beeinträchtigten Funktionen des Menschen, also etwa Lernen, Gedächtnis, Emotion und Motivation und sind primär darauf ausgerichtet, beeinträchtigte oder fehlende Fähigkeiten aufzubauen und Bewältigungs- und Belastungsfähigkeiten zu fördern. Psychotherapie dagegen stellt eine Maßnahme dar, die zu einer Änderung der Persönlichkeit führen soll (Kryspin-Exner, 2003). Leidenszustände und psychische Beeinträchtigungen, deren Grundlage in der Persönlichkeit des Betroffenen beruhen (unbewusste Konflikte, frühe Traumen usw.) können durch eine psychotherapeutische Behandlung bearbeitet und beeinflusst werden. Dabei kommt anders als bei einer klinisch-psychologischen Behandlung der therapeutischen Beziehung selbst ein besonderer und maßgeblicher therapeutischer bzw. heilsamer Stellenwert zu.

Während psychotherapeutische Behandlungen von den Krankenkassen teilweise vollständig, teilweise partiell übernommen werden (s.u.), gilt dies für klinisch-psychologische Maßnahmen nur für die Diagnostik, nicht aber für klinisch-psychologische Behandlungen (s.u.).

7.  Abgrenzung der Psychotherapie zu verschiedenen Beratungstätigkeiten

Hierher gehören Ehe- und Familienberater sowie Lebens- und Sozialberater. Ausbildungen für Beratungstätigkeiten in speziellen Lehranstalten gibt es seit etwa 1970, gesetzliche Regelungen für den Lebens- und Sozialberater gibt es seit 1989. Hat man die gesetzlichen Voraussetzungen zur fachlichen Qualifikation erfüllt, so kann man um eine Konzession für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung ansuchen, da Beratungstätigkeiten der Gewerbeordnung unterliegen.

Beratungen bemühen sich um Hilfestellungen zur Lebensbewältigung und zur Begleitung von Menschen in Entscheidungs- und Problemsituationen. Dazu gehören Beziehungs-, Sexual-, Erziehungs-, Gesundheits-, Berufsberatung u.ä. Beratungen sind ziel- und lösungsorientiert, die behandelten Problematiken haben keinen
Krankheitswert und beschränken sich auf Beratung und Betreuung. Im Gegensatz dazu befasst sich Psychotherapie mit Verhaltensstörungen und Leidenszustände, sie dient neben der psychiatrischen und klinisch-psychologischen Behandlung der Behandlung von psychischen Störungen (Stumm et al., 2006).
Eine Kostenübernahme von Beratungstätigkeit durch die Krankenkassen ist daher auch nicht gegeben.

8.  Stellung der Psychotherapie im österreichischen Gesundheitssystem

Der Gesetzgeber hat die Psychotherapie als freien Beruf im Gesundheitswesen vorgesehen. Das bedeutet, dass die selbstständige Berufsausübung auf wissenschaftlicher Grundlage eigenverantwortlich und damit weitgehend weisungsfrei durchzuführen ist (Kierein, 1997).
Mit dem 1. Jänner 1992 wurde die Psychotherapie zeitgleich als Pflichtleistung der sozialen Krankenversicherung im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (50. Novelle des ASVG 1991 § 135) verankert.[1]

Sehr bald nach der eben genannten ASVG-Änderung begannen Verhandlungen zwischen den Sozialversicherungsträgern und dem Bundesverband für Psychotherapie bezüglich eines Gesamtvertrages, in dem flächendeckend einerseits „Kassenpsychotherapie“ andererseits die so genannte „Wahlpsychotherapie“ (Psychotherapeuten, deren PatientInnen der jeweiligen Kassensatz minus 20% Abzug rückerstattet wird) geregelt werden sollte. Allerdings konnte keine Einigung erzielt werden, und so gab es lange Zeit nur eine Zuschussregelung. PatientInnen, die bei einem oder einer in der Psychotherapeutenliste eingetragene/n TherapeutIn in Behandlung waren, wurde nach Antragstellung eine Rückerstattung von derzeit 21,80 Euro pro Sitzung gewährt.
Diese Regelung hat aber den gesetzlichen Bestimmungen nicht genüge getan und nach neuerlichem Scheitern eines Gesamtvertrages gibt es nun seit dem Jahre 2000 die sogenannte Vereinslösung. Nicht einzelne Psychotherapeuten haben einen Vertrag mit der Krankenkasse, sondern verschiedene Vereine können um einen Vertrag mit der Krankenkasse ansuchen. Der Verein verwaltet dann ein definiertes Stundenkontingent, das gewisse TherapeutInnnen dann verbrauchen können, diese TherapeutInnen ihrerseits haben einen Vertrag mit einem festgesetzten Stundenkontingent pro Jahr mit dem Verein. So etwa hat der Berufsverband österreichischer Psychologen (BÖP) den Verein für ambulante Psychotherapie (VAP) begründet.
Neben dieser Regelung gilt weiterhin die alte Zuschussregelung.

Wie bereits oben erwähnt erhalten PatientInnen, die bei ärztlichen PsychotherapeutInnen mit PSY3-Diplom in Behandlung sind, von den Krankenkassen eine höhere Rückerstattung als bei in der Liste eingetragenen PsychotherapeutInnen. Die Höhe der Rückerstattung bei PSY3-Diplom-Behandlungen ist je nach Krankenkasse unterschiedlich und nicht einheitlich. Am besten verrechnen können PatientInnen bei Fachärzten für Psychiatrie mit PSY3-Diplom. Diese können die so genannte „große Psychotherapie“ abrechnen (47 Euro pro Sitzung).

Nachdem die psychotherapeutische Krankenbehandlung in den Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen wurde, erfolgte in einer Novellierung des Bundes-Krankenanstaltengesetzes 1993 die Etablierung der psychotherapeutischen einerseits und gleichzeitig der psychologischen Versorgung andererseits im Krankenhaus.
In derselben Gesetzesnovellierung wurde auch das „Patientenrecht“ verankert, wonach dem Pflegling auf Wunsch eine psychologische Unterstützung bereitzustellen ist (ÖBIG, 2002).
Die psychosoziale Versorgung soll laut Regierungsvorlage von Berufsgruppen erbracht werden, die über eine entsprechende gesetzlich anerkannte Ausbildung verfügen, also klinische Psychologen, Gesundheitspsychologen, Psychotherapeuten und Fachärzte für Psychiatrie sowie Ärzte mit PSY3-Diplom. Die näheren Regelungen der gesetzlichen Bestimmungen fallen in die Landesgesetzgebung. So gibt es auf Länderebene durchaus Unterschiede hinsichtlich der Zielgruppen der Versorgung und des Personalschlüssels, wobei zwischen den genannten Berufsgruppen nicht differenziert wird (ÖBIG, 2002).

Erwähnt sei noch das Suchtmittelgesetz von 1998, in dem erstmals ausdrücklich Psychotherapie als gesundheitsbezogene Maßnahme im Kontext von „Therapie statt Strafe“ vorgesehen wurde (Kierein, 1997).

9. Abschließende Bemerkungen

Bis zum In Kraft treten des Psychotherapiegesetzes 1991 war jede Form der Therapie inklusive Psychotherapie an den ärztlichen Beruf gebunden. Nichtärztliche PsychotherapeutInnen hatten nicht die Berechtigung ihre Arbeit als Psychotherapie zu bezeichnen, ihre Tätigkeit galt offiziell als Beratungstätigkeit.
Nach langwierigen und schwierigen Diskussionen wurde schließlich das Psychotherapiegesetz beschlossen, welches sich einerseits durch einen sehr liberalen Zugang zum psychotherapeutischen Beruf auch ohne spezielle Voraussetzungen und Vorbildung auszeichnet und andererseits die Möglichkeit geschaffen hat, dass eine ganze Reihe von unterschiedlichen Methoden nach Prüfung der Wissenschaftlichkeit durch den Psychotherapiebeirat zulässt. Damit ist auch die Methodenvielfalt gewährleistet.
In den Ausführungen dieses Beitrags wurde aber auch deutlich, dass sich im Umfeld der Psychotherapie noch eine Reihe anderer Berufe befinden, die sich mit psychosozialen Fragen und Problemen beschäftigen. Ganz neu sind die universitären Studien und Lehrgänge, wo die späteren Arbeitsfelder weitestgehend noch nicht klar sind.
Auch ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis das Psychologiestudium ähnlich wie bereits andere Studien in die drei Stufen Bakkalaureat – Magisterium – Doktorat umorganisiert wird. Diskutiert wird auch die Erweiterung des Facharztes für Psychiatrie auf den Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. So werden eine Reihe weiterer Qualifikationen entstehen, die sich die Aufgabenfelder im psychosozialen Bereich teilen werden müssen.
Spätestens mit der gesetzlichen Verankerung psychologischer und psychotherapeutischer Leistungen im Gesundheitssystem und deren Bezahlung kommen auch standes- und machtpolitische Gesichtspunkte zwischen Psychotherapeuten, Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen sowie Ärzten mit PSY3-Diplom zum Tragen. Unscharfe Begrifflichkeiten fördern dabei die Konflikte. Dies zeigt sich etwa überall dort, wo die Diskussion um die psychosoziale oder psychosomatisch-psychotherapeutische Versorgung geführt wird (ÖBIG, 1999). Weiters gibt es Arbeitsbereiche wie die Psychoonkologie, neuerdings spricht man auch von Psychokardiologie und psychokardialen Interventionen.
Solche Begriffe mögen durchaus ihren Sinn haben, lassen allerdings Zuständigkeiten wie auch personelle Fragen vollkommen offen. Strittige Punkte ergeben sich dann bezüglich Tätigkeitskompetenzen, Bezahlung und Leitungsbefugnissen.
So ergeben sich trotz gesetzlicher Regelungen der einzelnen Berufe weiterhin Spannungsfelder zwischen den Qualifikationen, bei denen berufspolitische und machtpolitische Interessen eine Rolle spielen, die sich in Zukunft aufgrund weiterer neuer Qualifikationen verschärfen werden.

Literatur:

Berufsverband österreichischer PsychologInnen (2003). Tätigkeitsbereiche Klinischer und GesundheitspsychologInnen. Serviceorganisation der BÖP GmbH Fortbildungsakademie.
Kierein, M. (1997). Berufsrechtliche Rahmenbedingungen der Psychotherapie – das Psychotherapiegesetz. Imagination 4: 27-39.
Kryspin-Exner, I. (2003). Klinische Psychologie I. Vorlesungsskriptum.
Leitner, A. (Hrsg.) (2001). Strukturen der Psychotherapie. Fortschritte der psychotherapeutischen Medizin. Krammer Verlag. Wien.
Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG 1999). Psychosomatische Versorgung im stationären Akutbereich. Expertise im Auftrag des Strukturfonds. Wien.
Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG 2002). Stationäre psychotherapeutische und psychologische Versorgung. Bericht im Auftrag des BM für soziale Sicherheit und Generationen. Wien.
ÖGATAP-Info (3/2005).Brief des ÖBVP an Ausbildungs- und Studien-InteressentInnen, PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung. 25-28.
Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (1993).Berufskodex für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Psychotherapie Forum 1: 55ff.
Psychologengesetz. Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich. 360. Bundesgesetz, ausgegeben am 29. Juni 1990.
Psychotherapiegesetz. Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich. 361. Bundesgesetz, ausgegeben am 29. Juni 1990.
Schreiben der Frau BM für Arbeit, Gesundheit und Soziales auf eine Anfrage der Abgeordneten V. Kier, K. Motter und Partnerinnen an die Frau BM betreffend Psychotherapie auf Krankenschein vom 27.5.1999, veröffentlicht im Internet.
Stumm, G., Brandl-Nebehay, A. & Fehlinger, F. (1996). Handbuch für Psychotherapie und psychosoziale Einrichtungen. Falter Verlag. Wien.
Stumm, G. & Jandl-Jager, E. (2006). Psychotherapie. Ausbildung in Österreich. Falter Verlag. Wien.

Autor:

Dr. Hermann Pötz
Klinischer u. Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut
Fuchsthallergasse 2/15
1090 Wien
e-mail: hermann.poetz@gmx.at

Berufstätigkeit: von 1989 – 1992 im neurotraumatologischen Rehabilitationszentrum Wien-Meidling, seit 1993 im Zentrum für ambulante Rehabilitation (PVA) beschäftigt.
Ausbildungen in Katathym-Imaginativer Psychotherapie und Autogenem Training.


[1] Mit dieser Gesetzesnovelle wurde gleichzeitig auch die klinisch-psychologische Diagnostik – allerdings nicht die klinisch-psychologische Behandlung - in den Maßnahmenkatalog aufgenommen, ein Gesamtvertrag zwischen dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und dem Berufsverband der österreichischen Psychologen für klinisch-psychologische Diagnostik wurde 1995 erfolgreich abgeschlossen.


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