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Allgemeines zur Regionalisierung

Eine von vielen Folgen des Psychotherapeutengesetzes ist die notwendige Änderung der Kammergesetzgebung für Gesundheitsberufe.


Stand der Regionalisierung

Nachdem in einigen Bundesländern (Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz) diese bereits abgeschlossen wurde, in den meisten anderen Ländern - mehr oder weniger schnell - gerade im Gange ist, wird das Thema Bildung von Psychotherapeutenkammern zunehmend wichtig. Die Gestaltung der Kammern bzw. deren Satzungen wird entsprechend den Vorgaben der jeweiligen Landesgesetze von Gründungsausschüssen erarbeitet, in denen unterschiedliche Verbände vertreten sind.

Die Mitwirkung bei der Kammerbildung ist der DGVT als psychosozialer, psychotherapeutischer und gesundheitspolitischer Fach- und Berufsverband ein wichtiges Anliegen. Übergeordnetes Ziel ist dabei, auf eine demokratische Strukturierung zu achten und sich für eine angemessene Vertretung unterschiedlicher Interessen und Zielsetzungen verschiedener Psychotherapeutischer Gruppen (z.B. angestellte / verbeamtete PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendlichentherapeutInnen) einzusetzen. Auch sollen die Kammersatzungen eine Vernetzung mit den übrigen Gesundheitsberufen sichern und eine fortschrittliche Fachpolitik der zukünftigen Kammern ermöglichen.

Die Regionalisierung der DGVT entwickelt sich dank engagierter Mitglieder zunehmend zu einer eigenständigen Aufgabe in den Ländern. Alle Bundesländer sind inzwischen durch DGVT-Mitglieder vertreten.
Die Adressen der LandesgruppensprecherInnen (Kontaktpersonen für Interessierte) für die jeweiligen Bundesländer finden Sie unter den jeweiligen Landesgruppen.


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