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Gesundheitspolitische Notizen


Broschüre: Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen
Die „Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen“ sind ein praxisorientiertes Nachschlagewerk für alle Gruppen und Initiativen, die nach neuen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen, nunmehr als neunte vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2007. Die Broschüre portraitiert mehr als 150 Stiftungen und Förderquellen und bietet umfangreiche Tipps zu Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Soziales, Migration, Entwicklungspolitik, Antifaschismus, Integration, Wohnen, Kultur, Frauen, Globalisierungskritik und Umwelt. Darüber hinaus werden Beratungseinrichtungen und Informationen zur Existenzgründungs- und Betriebsberatung für Vereine und kleine Betriebe vorgestellt. Die Tipps und Hinweise machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel.
Herausgeber: Netzwerk Selbsthilfe e.V., 9. Auflage 2007, 168 Seiten, 15 Euro plus 1 Euro Porto und Verpackung.
Bestellung: netzwerk-berlin@t-online.de oder Fax: 030 6913005 oder Telefon: 030 6913072 oder per Post: Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin
Quelle: Behindertenhilfe Paritätischer vom 21.5.2007

Dokumentation zum Thema „Sexualität und Behinderung“
Die Dokumentation eines gemeinsamen Fachtages des Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales des Saarlandes und der Lebenshilfe (Landesverbandes Saarland) zum Thema „Sexualität und Behinderung“ vom Mai letzten Jahres möchte Menschen mit geistiger Behinderung bzw. Lernschwierigkeiten sowie Betreuer und Mitarbeiter von Einrichtungen ermutigen, ein unbefangenes Verhältnis zur Sexualität geistig behinderter Menschen zu entwickeln und diesen nach Möglichkeit ein selbstbestimmtes und würdevolles Sexualleben zuzugestehen. Die Dokumentation enthält fachliche Informationen, erläuternde Beispiele und die Ergebnisse der Arbeitsgruppen des Fachtages.
Kostenlos erhältlich unter m.haffner@justiz-soziales.de oder info@lebenshilfe-saarland.de.
Quelle: Behindertenhilfe Paritätischer vom 21.5.2007

Dokumentation des Symposiums Sprachförderung /Sprachtherapie
Der deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) hat die Dokumentation des Symposiums Sprachförderung - Sprachtherapie vom 29.11.2006 in Köln veröffentlicht. Schwerpunkt der Veranstaltung war es, die Diskussion mit Verantwortlichen und Experten über die verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen in Gang zu setzen und Möglichkeiten für eine sinnvolle Komplementarität der Maßnahmen zum Wohle der Kinder auszuloten. Die inhaltliche Diskussion wurde auf dem 36. Jahreskongress des dbl in Karlsruhe vom 7. bis 9. Juni 2007 fortgesetzt. Informationen zum Kongress erhalten Sie auf der dbl-webseite unter Kongress 2007: www.dbl-ev.de
Bestellung der Dokumentation über ww.dbl-ev.de
Quelle: Behindertenhilfe, Psychiatrie, vom 21.5.2007

Broschüre: - Die gesundheitliche Versorgung von Frauen mit Behinderung
Im Dezember letzten Jahres veranstaltete das Hessische Netzwerk behinderter Frauen in Kooperation mit dem Hessischen Sozialministerium, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und der Landesärztekammer Hessen eine Fachtagung zum Thema: "Die gesundheitliche Versorgung von Frauen mit Behinderung".
"Die besonderen Bedürfnisse bei der gesundheitlichen Versorgung/Behandlung von Frauen mit Behinderung mit Erarbeitung von Wünschen an die behandelnden ÄrztInnen" sowie "Erkennen von Gewalt an Frauen mit Behinderung in Arztpraxen -  Möglichkeiten der weiteren Begleitung/Behandlung" sind nur einige der auf der Fachtagung bearbeiteten Themen.
Kostenlose Bestellung der 45-seitigen Tagungsdokumentation als Broschüre beim Hessischen Netzwerk behinderter Frauen, Rita Schroll, Kölnische Str. 99, 34119 Kassel, Tel.: 0561 72885-22, Fax: 0561 72885-29, E-Mail: bestellung(at)fab-kassel(dot)de.
Zum Download gibt es die Dokumentation als Text- und PDF-Version auf: www.fab-kassel.de/ hessisches/netzwerk.html unter dem Link "Unsere Angebote".
Kontaktadresse: Nancy Gage-Lindner, Hessisches Sozialministerium -Referatsleitung Prävention und Schutz vor Gewalt, Dostojewskistraße 4, 65187 Wiesbaden, Tel. 0611 8172473
Fax 0611 8173260 (zentral), Fax 0611 89084183 (direkt)
neue E-Mail-Adresse: nancy.gage-lindner(at)hsm.hessen(dot)de
Quelle: Behindertenhilfe, Psychiatrie, vom 21.5.2007

Geld und klare Strukturen für die Prävention in Österreich
Klare Strukturen, koordiniertes Vorgehen und eine ausreichende Finanzierung unter Beteiligung aller „Nutznießer“ –  Österreich steht vor der Verabschiedung eines Präventionsgesetzes, das die Gesundheitsförderung als vierte Säule des Gesundheitssystems verankert und langfristig helfen soll, 30 Prozent der Gesundheitsausgaben zu vermeiden. Deutsche Gesundheitsförderer sehen die Initiative mit großem Interesse, enthält der Gesetzentwurf der südlichen Nachbarn doch viele Elemente, die auch für ein deutsches Gesetz diskutiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.bkk-bv-gesundheit.de/lists/lt.php?id=bBkPDQoBHlBVRQNSDFU%3D
Quelle: BKK-Newsletter 05/2007

Neue Gender-Studie in der Jugendberufshilfe
Gender Mainstreaming ist als politische Strategie zur Gleichstellung von Frauen und Männern mittlerweile in allen einschlägigen Gesetzen und Verwaltungsvorschriften zur Ausbildungs- und Arbeitsmarktpolitik als Auftrag an die handelnden Akteure verankert. Durch Gesetzesänderungen und gewandelte Verwaltungsstrukturen sind neue Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume für die Umsetzung des Gender-Mainstreaming in der Praxis entstanden. Deshalb wurde im Rahmen des landesweiten Modellprojekts in der Jugendberufshilfe „diana – Mit gleichen Chancen zum Beruf“ eine Studie über Genderspezifische Auswirkungen gesetzlicher Rahmenbedingungen auf Angebote der Jugendberufshilfe erstellt. „diana“ ist ein Projekt des Diakonischen Werks Württemberg und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg, gefördert durch das Land Baden-Württemberg und den Europäischen Sozialfonds.
Die Ergebnisse der Studie, die sich auf Interviews mit Expert/inn/en aus der Arbeitsverwaltung, Jugendämtern, der Jugendberufshilfe u. a. in zwei Modellregionen in Baden-Württemberg stützt, zeigen, wie Gender-Mainstreaming auf Landesebene und in regionalen Zusammenhängen zukünftig aufgegriffen und genutzt werden kann.
Die vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) Tübingen im Auftrag von diana erstellte Studie gibt es als Download unter www.diana-esf.de.
Quelle: Newsletter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ausgabe 10/Mai 2007

Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Kliniken verbessern
Die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfegruppen und Krankenhäusern hat noch keine lange Tradition. Art, Umfang und Intensität der Zusammenarbeit sind höchst unterschiedlich. Auf dem Weg zu einer systematischen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit gilt es noch viele Stolpersteine zu überwinden. Hier will die Broschüre „Kompetent mit Kliniken kooperieren“ anhand der Geschichte einer fiktiven Selbsthilfegruppe Abhilfe schaffen, die jetzt vom Selbsthilfebüro Darmstadt des PARITÄTISCHEN herausgegeben wurde.
Sie kann kostenlos bezogen werden über selbsthilfe.darmstadt@paritaet-hessen.org.
Quelle: Newsletter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ausgabe 10/Mai 2007

Neu aufgelegt: „Stichwort: Gesundheitswesen“
Alles Wissenswerte zum Thema Gesundheit im Taschenbuchformat bietet das Lexikon „Stichwort: Gesundheitswesen“, das jetzt in dritter Auflage erschienen ist. Interessierten Laien, aber auch Krankenkassenmitarbeiter/innen, Wissenschaftlern, Politikern usw. bietet das Nachschlagewerk zum Beispiel Informationen zur Gesundheitsreform 2007 oder zu den wichtigsten Regeln des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftsgesetzes. Erhältlich zum Preis von 12,80 Euro plus Versandkosten im Internet unter www.kompart.de/shop.
Quelle: Newsletter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ausgabe 11/Juni 2007

Dokumentation der Fachtagung "Resilienz"
"Resilienz - Was Familien in schwierigen Lebenslagen stärkt" war das Thema einer Fachtagung am 20. November 2006, die der Regionale Knoten Baden-Württemberg in Stuttgart durchführte. Die Veranstaltung zeigte einen Praxisansatz für Gesundheitsförderung, Kinder- und Jugendhilfe auf und stellte grundlegende Beiträge zum Thema vor. Die Dokumentation ist verfügbar über: http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de. Infos zum Regionalen Knoten erhalten Sie bei steinkemper(at)paritaet-bw(dot)de.
Quelle: Newsletter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ausgabe 11/Juni 2007

Neuauflage des Fachlexikons der sozialen Arbeit des Deutschen Vereins
Die 6. vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage des Fachlexikons der sozialen Arbeit ist erschienen. Wesentliche Veränderungen in der Gesetzgebung (v. a. im Bereich des Kinder- und Jugendhilferechts und durch SGB II und XII) sowie in Prozessen der Verwaltungs- und Organisationsreform erforderten die Aufnahme zahlreicher neuer Stichwörter. Die Erläuterungen spiegeln die aktuelle Diskussion um eine Reform des Sozialstaats und der sozialen Sicherungssysteme wider. Die Debatte um die Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements und der sozialen Berufe sowie die Perspektiven des europäischen Einigungsprozesses wurden ebenfalls berücksichtigt. 674 Expertinnen und Experten haben an dieser Neuauflage mitgewirkt. Ein Verweissystem sorgt für schnelle Orientierung und ermöglicht eine gründliche Recherche in dem jetzt über 1 600 Stichwörter umfassenden Fachlexikon.
Das Fachlexikon der sozialen Arbeit umfasst 1 204 Seiten und kostet 44,00 EUR.
Bestellungen richten Sie bitte an Nomos, Tel. 07221 2104-37, Fax: -43, sabine.horn@nomos.de
Quelle: Behindertenhilfe Paritätischer vom 26.6.2007

Broschüre „Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen“
Der Deutsche Landkreistag hat eine Reihe von Änderungsnotwendigkeiten in einer kleinen Broschüre dargestellt. Der Landkreistag will die Eingliederungshilfe bei wachsenden Ausgaben für die jetzige und für zukünftige Generationen sichern und die Gleichbehandlung von Menschen mit und ohne Behinderung stärken.
In der Broschüre werden neben Aussagen zu Leistungsstrukturen, Vertragsrecht und Finanzierungsgrundlagen auch konkrete Änderungsvorschläge dargestellt.
Diese betreffen u. a.:

  1. Abschaffung der Grundsicherung in Einrichtungen
  2. Anrechnung des Arbeitsförderungsgeldes als Einkommen bei behinderten Menschen
  3. Erweiterung der Kindergeldanrechnung
  4. Einführung des Netto-Prinzips
  5. Elternbeiträge in Kindertagesstätten
  6. Überleitung von Unterhaltsansprüchen volljähriger behinderter Menschen
  7. Klarstellung der Zuständigkeit bei teilstationären Maßnahmen
  8. Klare Zuständigkeitsregelungen für das persönliche Budget

Bestellungen Band 64 der Schriften des Deutschen Landkreistages über Deutscher Landkreistag Berlin, Redaktion: DLT-Pressestelle, ISSN 0503-9185 oder
Deutscher Landkreistag, Ulrich-von-Hassell-Haus, Lennéstr. 11, 10785 Berlin, Tel. 030 590097-309, Fax: 030 590097-400, Internet: www.landkreistag.de, E-Mail: info@landkreistag.de
Quelle: Behindertenhilfe Paritätischer vom 26.6.2007

Publikationen des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums zum Thema Psychotherapie
Neu Stefan Spycher, Jürgen Margraf, Peter C. Meyer:
Beurteilung zweier Studien zu den Kosten der Psychotherapie in der
Schweiz. Ein Kurzgutachten
Web-Publikation des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums
Neu
Stefan Spycher und Peter C. Meyer:
Zukünftige Rolle selbstständiger psychologischer PsychotherapeutInnen in der Krankenversicherung
Artikel in: Soziale Sicherheit, 3/2007, 152-156
Neu als PDF verfügbar
Stefan Spycher, Jürgen Margraf, Peter C. Meyer:
Zulassung der psychologischen Psychotherapeut/innen zur Krankenversicherung? Mögliche Varianten und Kostenfolgen in der ambulanten Versorgung der Schweiz
Arbeitsdokument Nr. 15 des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums
Inhalte: Die drei zusammenhängenden Publikationen untersuchen die Situation im Bereich der ambulanten Versorgung mit Psychotherapie.
Sie finden die Publikationen auf der Homepage des Obsan:
http://www.obsan.ch/d/index.htm
Quelle: Obsan-Newsletter Gesundheitsobservatorium Nr. 16, 6.7.2007

Frauen in der Lebensmitte – gesund älter werden
In Deutschland leben über 8 Millionen Frauen im Alter zwischen 45 und 60 Jahren und fast 12 Millionen über 60-jährige Frauen. Frauenspezifische Lebenslagen, Lebensstile und Gesundheitsprobleme erfordern eine frauenspezifische Gesundheitsförderung. Studien zeigen, dass das Auftreten akuter und chronischer Krankheiten bei Frauen teils höher ist als bei Männern, auch wenn die Lebenserwartung von Frauen durchschnittlich 6 Jahre über der Lebenserwartung der Männer liegt. Zu den häufigsten Erkrankungen von Frauen jenseits der Lebensmitte gehören Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems, Krebserkrankungen, Psychische Erkrankungen, Rückenbeschwerden, Gelenkbeschwerden/Arthrose, Osteoporose, Diabetes.
Mit der Homepage http://www.frauengesundheitsportal.de reagiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf das Informationsbedürfnis von Frauen zu Fragen der Gesundheitsförderung sowie auf die verstärkte Nachfrage nach Informationen und Tipps für ein gesundes Älterwerden. Das Internetportal der BZgA enthält aktuelle und abgesicherte Informationen für Frauen in der Lebensmitte, z.B. zur Bedeutung von Vorsorge- und Früherkennung, zu Fragen der gesunden Ernährung, zum Thema psychische Erkrankungen, zu den verschiedenen Aspekten der Wechseljahre sowie zu den Möglichkeiten der Gesundheitsförderung und Prävention ab dem mittleren Lebensalter. Eine übersichtliche Wegweiser-Struktur führt Interessierte zu den verschiedenen Themen. Hier sind seriöse Daten, Materialien und Broschüren sowie Organisationen abrufbar, in der Regel über direkte Links oder Download-Möglichkeit.
Eine besondere Bedeutung für Prävention und Gesundheitsförderung im mittleren Lebensalter haben Sport und Bewegungsaktivitäten: Schon leichte Aktivität führt zu einer Risikoreduzierung eines Schlaganfalles von 20 Prozent bei 50-69jährigen Frauen. Gerade in der Umbruchphase der Lebensmitte, die mit körperlichen und psychosozialen Veränderungen einhergeht, kann Bewegung zu Gesundheit und Fitness, zu Gewichtsreduktion sowie zu Entspannung, Wohlbefinden, und gesteigerter Leistungsfähigkeit beitragen. Das Frauengesundheitsportal bietet hier zahlreiche Links und Informationen zu geeigneten Sport- und Bewegungsangeboten im Freizeit- und Breitensportsektor, z.B. Tipps zur optimalen sportlichen Belastung für Einsteigerinnen oder auch Bewegungsmöglichkeiten bei bestehenden Vorerkrankungen.
Kontakt: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Postfach 91 01 52, 51071 Köln, Telefon: 0221 8992-0, Fax: 0221 8992-300 / - 201, E-Mail: marita.voelker-albert(at)bzga(dot)de, http://www.bzga.de
Quelle: Newsletter GESUNDHEIT ADHOC vom 5.7.2007


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