< vorheriger Artikel

Stellenabbau bei SchulpsychologInnen

Während Nordrhein-Westfalen den Anteil der SchulpsychologInnen schrittweise um 50 Stellen erhöht und dabei als Schwerpunkte „individuelle Förderung“ und „Krisenintervention“ vorgibt, will das Land Niedersachsen die Zahl der SchulpsychologInnen von 89 auf 20 senken.


In einigen Landkreisen gibt es schon heute keine schulpsychologische Förderung mehr. Die Landesregierung begründet den Stellenabbau damit, dass die Anzahl der Beratungslehrer erhöht und zunehmend mehr Sozialarbeiter an Schulen tätig werden. Die eine Berufsgruppe durch eine andere zu ersetzen, macht u. E. keinen Sinn, da sie unterschiedliche Kompetenzen mitbringen.

Baden-Württemberg reagiert hingegen auf die gesellschaftlichen Probleme um Schule und stockt seit 2007 die Zahl der Stellen für SchulpsychologInnen um 50 auf und verdoppelt damit knapp die bisherige Stellenzahl, erreicht damit noch lange nicht die Größenordnung von Bayern mit knapp 500 SchulpsychologInnen.

Diese Entwicklung nehmen wir zum Anlass,  darüber nachzudenken, was die Schulpsychologie zu bieten hat.


Zurück