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Bericht der Landesgruppe Saarland (Rosa Beilage zur VPP 1/2008)


Seit Gründung der DGVT-Landesgruppe Saar sind 8 Jahre ins Land gegangen. Nicht zuletzt über den „Länderrat“ haben wir (die kleinsten Landesgruppe) seitdem die Möglichkeit, unsere Anliegen auf „kurzem Weg“ in den Gesamtverband einzubringen. Nach anfänglich gut besuchten Mitgliederversammlungen im Saarland wurde es mühsamer, sich regelmäßig zu Treffen, denn es schienen sich nur einzelne wenige KollegInnen von der Einladung angesprochen zu fühlen. Sicherlich trug der tragische Tod des engagierten Kollegen Gerd Schorr, dem zweiten Landessprecher, im Jahre 2004 zu dieser Entwicklung bei. Wir hatten es zu dieser Zeit geschafft, mit zwei Kandidaten einer eigenen DGVT-Liste in die Vertreterversammlung der neu konstituierten Psychotherapeutenkammer einzuziehen, neben den Gemeinschaftslisten dreier breiter Bündnisse.

Wenn unsere Landesgruppe in der Folgezeit lebendig und aktiv blieb, dann lag das an unseren erfolgreichen Aktivitäten auf dem Feld der kollegialen Fortbildung. Wir widmeten uns der Vermittlung der als third wave benannten (Selbst-)Erneuerung der Verhaltenstherapie. Nach der „klassischen“ und der von der „kognitiven Wende“ geprägten Phase entwickelte sich die third wave vor allem aus der von Steven Hayes Kolleginnen der University Nevada entwickelten Acceptance and Commmitment Therapy, aber auch der Dialectical Behavior Therapy Marsha Linehan’s. Beide waren Gegenstand unserer Kurse, neben Robert Enright’s Forgiveness, der reformulierten Ansätze der „Kognitiven Therapie“ nach A.T. Beck und der Problemsolving Therapy nach Goldfried & D’Zurilla.

Es stellt sich hic et nunc das Problem, wie es weitergehen soll, wie wir uns in das vielstimmige Konzert der psychologischen Berufs- und Fachverbände einbringen können. Ganz konkret stehen im Herbst dieses Jahres die nächsten (zweiten) Wahlen zur Kammerversammlung der saarländischen Psychotherapeutenkammer an.

So möchte ich mich mit diesen Fragen an Sie wenden:

  • Welche Möglichkeit und Notwendigkeit sehen Sie, etwas von Ihren/von deinen Kräften und Ambitionen in die Arbeit der Landesgruppe einzubringen?
  • Sollen wir uns regelmäßig treffen? Wenn ja, in welcher Form?
  • Welche Angebote erwarten Sie von Ihrer Landesgruppe?
  • Haben Sie Interesse daran, dass wir die Selbstverwaltung der Berufsgruppe der approbierten Psychotherapeuten in der saarländischen Psychotherapeutenkammer als eigenständige Kraft mitbestimmen?
  • Haben Sie Interesse daran für die DGVT bei der Kammerwahl im Herbst zu kandidieren?
  • Mit welchen anderen Kräften könnten Sie sich vorstellen zu kooperieren?
  • Welche Vorstellungen haben Sie von einer Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie?

Ich bin an Ihrer Rückmeldung interessiert, melden Sie sich ohne Druck oder Anspruch auf Vollständigkeit, im Sinne einer „unangestrengten“ Kontaktpflege.
Wenn Sie die Fragen schriftlich beantworten möchten, antworten Sie per Email, per Fax oder per Post an die DGVT-Bundesgeschäftsstelle.
Mit herzlichem Dank im Voraus für Ihr Bemühen und mit kollegialen Grüßen

Raimund Metzger
Kontakt: saarland(at)dgvt(dot)de  


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