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Krankenkasse muss Hilfsmittel zum Ausgleich einer Behinderung zahlen


Das Hessische Landgericht hat entschieden, dass zum Ausgleich einer Behinderung die gesetzliche Krankenkasse ein Hilfsmittel gewähren kann, auch wenn diese die therapeutische Wirksamkeit bezweifelt (AZ L 8 KR 69/07). Die Richter wiesen  darauf hin, dass ein therapeutischer Nutzen nicht nachgewiesen werden muss. Ein derartiger Beweismaßstab gilt in der gesetzlichen Krankenversicherung nur bei der Beurteilung der Wirksamkeit von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sowie von Arzneimitteln. Die Erfahrung der Ärzte reiche nach Auffassung des Gerichts aus. Es sei auch nicht entscheidend, dass das hier zu gewährende Hilfsmittel (Dynamic GPS-Soft-Orthese) nicht im Hilfsmittelverzeichnis stünden. Weitere Informationen können über diesen Link eingesehen werden.


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