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Bericht der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen (Rosa Beilage zur VPP 4/2008)


Am 21.11.08 fand die regionale Mitgliederversammlung der DGVT-Landesgruppe NRW in Köln statt. Trotz widriger Wetterverhältnisse fand das Treffen reges Interesse. Der Raum im Domforum war bis auf den letzten Platz belegt, übrigens ein besonderer Raum mit direktem Blick auf den Kölner Dom und Weihnachtsmarkt.

Von den angebotenen Themen bewegte besonders die Versorgungssituation von Kindern und Jugendlichen. Es waren einige frisch approbierte Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen anwesend, die sich zu Möglichkeiten des Berufseinstiegs informierten. Es wurde diskutiert, dass viele ältere KollegInnen, die ihre Arbeit reduzieren wollen, ein großes Interesse daran haben sollten, mit Neuapprobierten zu kooperieren. Es wird gewünscht, dass wir entsprechende Kontakte knüpfen. Große Erwartungen werden auch geknüpft an die Möglichkeit, sich noch im Rahmen der 20 %-Quote für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie nieder zu lassen.

Fragen und Diskussionsbedarf gab es auch zum Engagement der DGVT-Landesgruppe in der Psychotherapeutenkammer. Die Beteiligung am Vorstand der Kammer über die Fraktion AS wurde kritisch beleuchtet. Erwartet werden weitere Anstrengungen hinsichtlich der aufgestellten Ziele, um im nächsten Jahr in einen erfolgreichen Kammerwahlkampf gehen zu können.

Im Anschluss an den Bericht über Bestrebungen zur Veränderung der Gremienstrukturen der DGVT begrüßten die Teilnehmer die Möglichkeit, über regionale Mitgliederversammlungen und die Aufwertung der Landesgruppen Einfluss auf die Vereinspolitik gewinnen zu können. So könne die demokratische Basis deutlich vergrößert werden.

Bei der Einladung zu dieser regionalen MV hatten wir besonders junge KollegInnen zur Teilnahme aufgefordert. Wir freuen uns, dass dem viele gefolgt sind. Auch der Aufruf zur Mitarbeit hatte Erfolg. Es ist uns gelungen, bei der Landessprecherwahl zwei junge Kolleginnen, Eva Bell und Irene Seiderer, zu gewinnen. Damit kann das Landessprecherteam, das einstimmig gewählt wurde, die anfallende Arbeit jetzt auf fünf Personen verteilen:

Eva Bell, Irene Seiderer, Veronika Mähler-Dienstuhl, Jürgen Kuhlmann, Johannes Broil


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