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Bericht der Landesgruppe Berlin (Rosa Beilage zur VPP 2/2010)


Die DGVT-Mitglieder Berlin haben sich am 13. März zum ersten Regionaltreffen 2010 im PP-Ausbildungszentrum der DGVT getroffen.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand zunächst die Umsetzung der 20 %-Quote im KiJu-Bereich. Einige der anwesenden KollegInnen haben sich auf die insgesamt 81 ausgeschriebenen Praxissitze beworben. Da das Ende der Bewerbungsfirst Ende April liegt und der Zulassungsausschuss laut Informationen der KV Berlin in der zweiten Junihälfte tagen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Einschätzung der Vergabepraxis gegeben werden. Alle betroffenen KollegInnen sind jedoch sehr gespannt auf den Ausgang des Vergabeverfahrens. In diesem Zusammenhang wurden die Kolleginnen und Kollegen aus dem Kinder- und Jugendlichenbereich noch einmal ermutigt, sich aktiv an der Landesarbeit zu beteiligen, sich zu vernetzen und sich auch berufspolitisch einzubringen. Bisher sind in Berlin vornehmlich Vertreterinnen und Vertreter aus dem Erwachsenenbereich in den entscheidenden Gremien, die Interessen der KiJu-KollegInnen sind deutlich unterrepräsentiert.

Peter Tzscheetzsch berichtete als einer der DGVT-Kammerdelegierten von der aktuellen Situation in der Kammer. Da die DGVT lediglich drei Delegierte stellt, können nicht alle Themen bearbeitet, nur einige wenige Ausschüsse belegt werden. Er appellierte an die Mitglieder in der Kammergruppe mitzuarbeiten, lud alle Interessierten zum nächsten Treffen der Kammergruppe am 16.4.2010 und zu allen weiteren Terminen ein. Bei Interesse bitte über die Landessprecher die nächsten Termine erfragen.

Vorgestellt wurden die Pläne der Kammer, ein Curriculum für den KJP-Bereich einzuführen, welches ergänzend zum Fachkundenachweis absolviert werden müsste. Dies würde eine klare Degradierung der Approbation bedeuten. Die Kammer hat LeiterInnen der Ausbildungsstätten zu einem Fachgespräch eingeladen. Die Ergebnisse werden sobald als möglich von den Delegierten an die Mitglieder weitergegeben.

Als wichtige Themen für die weitere Landesarbeit wurde herausgestellt, Informationen über neue Versorgungsformen zu bündeln und die Umsetzungsmöglichkeiten zu konkretisieren, Konzepte zur Versorgung von Randgruppen (z.B. Menschen mit Behinderungen, MigrantInnen, ältere Menschen, aufsuchende Psychotherapie) zu überlegen und zu erarbeiten, sowie eine Bestandsaufnahme vorhandener Versorgungsnetze in Berlin zu machen.

Das nächste Regionaltreffen in Berlin ist für den 29. Juni 2010 geplant, die Einladungen werden entsprechend verschickt.

Eva Heimpel


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