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Ambulante Kodierrichtlinien treten am 1.1.2011 in Kraft


Die Vorgaben zur richtigen Diagnoseverschlüsselung (ambulante Kodierrichtlinien) sollen am 1. Januar 2011 bundesweit in Kraft treten und werden damit verbindlich für die KV-Praxen in sämtlichen KV-Bezirken Deutschlands. Der Bundesgesetzgeber hatte mit dem am 1. April 2007 in Kraft getretenen GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz die Partner der Bundesmantelverträge beauftragt, Richtlinien für die Vergabe und Dokumentation der ICD-Schlüsselnummern für die Abrechnung und Vergütung der vertragsärztlichen Leistungen zu vereinbaren. Das Institut des Bewertungsausschusses wurde mit der Erstellung dieser Kodierrichtlinien beauftragt, die Kodierrichtlinien wurden nun veröffentlicht: Die Kodierrichtlinien sind auf der Website der KBV als PDF und als Word-Datei abrufbar:

www.kbv.de/kodieren/25222.html.

Zuvor werden die Kodierrichtlinien in den Praxen der bayerischen Ärzte und Psychotherapeuten im 3. Quartal 2010 einem Praxistest unterzogen. Im 4. Quartal 2010 soll die Auswertung der Ergebnisse erfolgen.

Ziel einer vereinheitlichten Diagnoseverschlüsselung ist es, Veränderungen in der Morbidität gegenüber den Kassen besser nachweisen zu können, um die notwendigen finanziellen Mittel für die Versorgung der Versicherten zu erhalten. Die Kodierrichtlinien sollen eine Hilfe darstellen, die das richtige Kodieren erleichtert.

Kerstin Burgdorf


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