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Bericht der Landesgruppe Schleswig-Holstein (Rosa Beilage zur VPP 2/2011)


Kammerwahl 2011

Es ist wieder soweit. Vom 16. Juni bis zum 11. Juli können alle approbierten Kolleginnen und Kollegen zum dritten Mal darüber bestimmen, wer ihre Interessen in der Kammerversammlung in Schleswig-Holstein vertritt. Die Aktivitäten der DGVT-Landesgruppe konzentrierten sich in den letzten Monaten auf die Vorbereitungen dieser Wahl. Schon länger stand fest, dass wir uns wieder in „Kam On“, einem Wahlbündnis aus DGVT, BDP, GwG und verbandsungebundenen KollegInnen engagieren würden. In dieser Konstellation waren wir in 2007 erstmalig angetreten, errangen 50 % der Kammerversammlungssitze und bildeten in den vergangenen vier Jahren auch den Kammervorstand. Was wir bewirken konnten, wurde an dieser Stelle regelmäßig berichtet. Wir können ohne falsche Bescheidenheit sagen, dass wir trotz fehlender eigener Mehrheit in der Kammerversammlung die meisten Ziele, die wir 2007 formuliert hatten, auch umsetzen konnten. Aus unserer Sicht waren wir also erfolgreich, und wir haben uns entschieden, uns in dieser Konstellation wieder zur Wahl zu stellen - nicht zuletzt um zu klären, ob die Mehrheit der Kammermitglieder das genauso sieht.

Unter dem Slogan „Kurs halten“ treten wir mit „Kam On“ erneut an. Unser Ziel ist es, unsere Vorstellungen von einer mitgliedernahen, kostengünstigen und transparenten Psychotherapeutenkammer fortsetzen zu können. Dazu streben wir bei diesen Wahlen eine eigene Mehrheit in der Kammerversammlung an. Scheiterte die eigene Mehrheit in 2007 mutmaßlich auch an der zu geringen Anzahl eigener KandidatInnen, sind die Voraussetzungen für eine eigene Mehrheit in 2011 deutlich besser. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe stand die BewerberInnenliste noch nicht endgültig fest, gleichwohl war schon sicher, dass sich deutlich mehr KollegInnen für „Kam On“ zur Wahl stellen werden als in 2007.

Und innerhalb von „Kam On“ dürfte die DGVT weiterhin Bestand haben. Wir bedanken uns jetzt schon bei all denen, die sich für eine Kandidatur bereiterklärt haben. Auch ist es vor der Wahl gelungen, das Profil von „Kam On“ zu schärfen. „Kam On“ versteht sich als Interessenvertretung aller Approbierten, egal welcher Form der Berufsausübung sie nachgehen. Und so fanden sich auch diesmal unter dem Dach von „Kam On“ Angestellte aus unterschiedlichen Bereichen, KV-Zugelassene (deutlich mehr als in 2007)
und selbständig Tätige ohne KV-Zulassung (z.B. Kostenerstattung, Coaching, Lehre) zusammen, um zu gewährleisten, dass die Kammer nicht zu einer einseitigen Interessengruppierung verkommt.

Es ist also quasi angerichtet, allerdings noch nicht gewählt. Wenn Sie wollen, dass „Kam On“ die Gelegenheit bekommt, Kurs zu halten, dann beteiligen Sie sich bitte an der Wahl! Geben Sie den KandidatInnen von „Kam On“ Ihre Stimmen und motivieren Sie KollegInnen dazu, dies auch zu tun.

Wir dürfen gespannt sein, wie es ausgeht und werden in der nächsten Ausgabe der Rosa Beilage davon berichten.

Diana Will, Detlef Deutschmann und Bernd Schäfer


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