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Sozialkompass Europa


Im Gebiet der Europäischen Union leben heute fast eine halbe Milliarde Menschen. Durch die Erweiterung der EU im Jahre 2007 ist Europa zu einer Gemeinschaft von 27 Staaten geworden, die sich in vielen Politikbereichen einander immer stärker annähern und gemeinsame politische Standards erreicht haben.

Bis auf die 2007 beigetretenen Länder Bulgarien und Rumänien herrscht zwischen den Mitgliedstaaten nahezu uneingeschränkte Freizügigkeit im gemeinsamen Binnenmarkt. Das gilt auch für die Bereiche Arbeit und Soziales. Auf beiden Feldern haben die EU-Staaten eine weitere Annäherung und wechselseitige Anerkennung der jeweiligen Regelungen und Bestimmungen erreicht. So können sich seit dem 1. Mai 2011 rund 470 Millionen Menschen in Europa ohne Einschränkungen bewegen. In zwei Jahren werden auch Bulgarien und Rumänien und damit weitere rund 30 Millionen Menschen hinzukommen.

Das heißt aber auch, dass Transparenz und Kenntnis der unterschiedlichen Arbeitsmarkt-, Sozial- und Rechtssysteme für ein Europa der freien Bürger immer wichtiger werden. In einer zunehmend durch Mobilität und Information geprägten Gesellschaft kommt es darauf an, mehr über die Lebensbedingungen in den einzelnen Ländern zu wissen.

Der „Sozialkompass Europa“ mit seiner umfangreichen Datenbank liefert nun erstmals auch online einen genauen Einblick in die Felder „Arbeit und Soziales“ der 27 EU-Mitgliedsländer und zeigt, wie das soziale Europa weiter zusammenwächst.

Thema Behinderung

Einen besonderen Stellenwert nimmt das Thema Behinderung ein. Die Regelungen und Angebote in diesem Bereich sind in den EU-Mitgliedsländern zum Teil sehr unterschiedlich. Um diesem Thema gerecht zu werden, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine eigene Publikation unter dem Titel „Politik für Menschen mit Behinderung und zum Entschädigungsrecht für Deutschland, USA und Japan“ herausgegeben, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können unter www.sozialkompass.eu.

Quelle: Informationen des Paritätischen vom 6.2.2012


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