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40 Jahre ZPID Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation feiert Geburtstag


(ab). 2012 jährt sich die Gründung des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) zum 40. Mal. Das ZPID ist die zentrale Informationseinrichtung für die Psychologie in den deutschsprachigen Ländern.

Während das ZPID in den ersten Jahren seiner Existenz vor allem als psychologischer Literatursuchdienst fungierte und Suchaufträge entgegennahm, liegt sein Fokus heute in einem umfassenden Angebot für Informationsdienste und eigenständige Nutzerrecherchen für die Psychologie und ihre Nachbardisziplinen.

In seinem Psychologie-Fachportal www.zpid.de bietet es wichtige Dienstleistungen und Produkte für Forschung, Studium, Praxis, Massenmedien, Politik und Öffentlichkeit an, wie beispielsweise die Datenbank PSYNDEX zu psychologischen Fachpublikationen. Mit dem ZPID-Monitor wird jährlich die internationale Präsenz der Psychologie aus den deutschsprachigen Ländern evaluiert. Das ZPID wird durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Länder der Bundesrepublik Deutschland (unter der Federführung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz) zu gleichen Teilen gefördert. Als zentrale Einrichtung der Universität Trier verfügt es über ein eigenständiges Budget, das 2012 etwa 2,4 Millionen Euro beträgt. Derzeit sind 36 wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche MitarbeiterInnen am ZPID tätig.

Aus Anlass des 40. Geburtstags lässt das ZPID auf seiner Homepage die einzelnen Jahrzehnte in mehreren Beiträgen Revue passieren.

Weitere Informationen:

www.zpid.de

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 86 selbständige außeruniversitäre Forschungsinstitute und Infrastruktureinrichtungen für die Wissenschaft sowie zwei assoziierte Mitglieder. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Institute beschäftigen knapp 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sie werden gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. Ihr Gesamtetat beträgt etwa 1,4 Milliarden Euro, wovon ca. 330 Millionen Euro aus Drittmitteln stammen.

www.leibniz-gemeinschaft.de


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