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Antrag zur Reform der Psychotherapie-Ausbildung

Gemeinsamer Antrag der Landeskammer-PräsidentInnen und des BPtK-Vorstands


Im Folgenden drucken wir den gemeinsamen Antrag ab, der beim 22. DPT mehrheitlich beschlossen wurde.

Antragsteller

Prof. Dr. Rainer Richter, Monika Konitzer, Dr. Dietrich Munz, Andrea Mrazek, Bernhard Morsch, Gabriela Küll, Alfred Kappauf, Martin Klett, Dr. Wolfram Rosendahl, Alfred Krieger, Dr. Nikolaus Melcop, Juliane Dürkop, Gertrud Corman-Bergau, Dr. Josef Könning, Hermann Schürmann, Karl Heinz Schrömgens, Michael Krenz, Helga Planz

Antrag

Der DPT bittet Vorstand und Länderrat, auf der Basis des vorgelegten Entwurfs eines Berufsbildes und auf der Basis der bisherigen Beschlüsse des DPT zur Ausbildung ein Kompetenzprofil der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu entwickeln, über das diese nach Abschluss der Aus- bzw. Weiterbildung verfügen sollten.

Der DPT schlägt vor, hierzu einen strukturierten Dialog unter Einbeziehung von externer Expertise zu führen. Der DPT befürwortet auch, im Dialog mit Ausbildungsinstitutionen und politischen Gremien zu prüfen, ob und wie diese Kompetenzen sowohl im Rahmen einer postgradualen Ausbildung als auch im Rahmen einer Direktausbildung erworben werden können. In diesem Kontext sollten in Gesprächen mit BMG, GMK, KBV, DKG und GKV-Spitzenverband Lösungsvorschläge u. a. für die Finanzierung der sich einer Direktausbildung anschließenden Weiterbildung entwickelt werden.

Der Stand der Diskussion soll auf dem 23. DPT präsentiert werden.

Begründung

Zunehmend werden Modelle einer Direktausbildung als Lösung für die Probleme der heutigen Ausbildungsstruktur diskutiert bzw. vorgeschlagen. Damit sich die BPtK an der Diskussion über die Direktausbildung als Lösungsalternative angemessen beteiligen kann, bedarf es vor dem Hintergrund der bisherigen Beschlüsse des DPT eines neuen Prüfauftrages


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