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Bericht der Landesgruppe Baden-Württemberg (Rosa Beilage zur VPP 3/2013)


Neue Kassensitze

In Baden-Württemberg gibt es neue Kassensitze für PsychotherapeutInnen. Für Interessierte sind die neuen Niederlassungsmöglichkeiten kurz aufgeführt: Biberach (11,5 Sitze), Sigmaringen (7 Sitze), Neckar-Odenwald-Kreis (9,5 Sitze), Rottweil (1 Sitz), Tuttlingen (2,5 Sitze), Waldshut (0,5 Sitze), Heidenheim (4 Sitze), Hohenlohekreis (7 Sitze), Main-Tauber-Kreis (0,5 Sitze), Ostalbkreis (10,5 Sitze), Rems-Murr-Kreis (0,5 Sitze), Schwäbisch Hall (13 Sitze). Die Bewerbungsfrist endet am 23. August 2013. Auf die Sitze können sich nach Auskunft der KV Baden-Württemberg auch KJP bewerben.

Schulungen für Spielhallen-Personal

Die psychosozialen Beratungsstellen beteiligen sich an Schulungen für die Glücksspielindustrie: Wie bereits in der Februarausgabe 2013 der Rosa Beilage dargelegt, gibt es in Baden-Württemberg seit Dezember 2012 ein Landesglücksspielgesetz, in dem u.a. die Beteiligung der örtlichen Suchtberatungsstellen an der Schulung der Mitarbeiter von Spielhallen vorgesehen ist. Diese Vorgabe wurde inzwischen landesweit umgesetzt, und die einzelnen psychosozialen Beratungsstellen bieten nun entweder alleine oder im Verbund mit anderen Stellen ihre Dienste zur Schulungen des Spielhallenpersonals an. Durch die Einbeziehung des kommunalen Hilfesystems sollen hilfebedürftige Spieler den Weg zur fachlichen Beratung leichter finden.

Bereits seit einigen Jahren steigt in BW der Anteil der pathologischen Spieler in der Suchtberatung kontinuierlich an und steht an vierter Stelle der Hauptdiagnosen nach Alkohol, Opiaten und THC (Cannabis). Das Suchthilfesystem hat schon seit längerer Zeit Schulungen für Mitarbeiter der Beratungsstellen (mit finanzieller Unterstützung des Sozialministeriums) organisiert und so die Beratungsstellen auf die veränderte Nachfrage vorbereitet. Mit dem nun nächsten Schritt, die Betreiber der Spielhallen und deren Personal durch Schulungen für die Beachtung des Spielerschutzes zu sensibilisieren, schlägt die Suchthilfe einen neuen Weg ein: um gleichsam an der „Quelle“ die Bedingungen für Spielerschutz und Prävention mitzugestalten. Wer sich an frühere Diskussionen um die Zusammenarbeit mit der Glücksspielindustrie erinnert, in der diese Zusammenarbeit eher problematisiert wurde, sieht die Suchthilfe nun auf einem pragmatischen Weg, der einerseits zur Kompetenzerweiterung führt und andererseits die Beratungsstellen zu einem „Player“ auf einem umkämpften Markt macht.

Kammerwahl in BW vom 17.10.-18.11.2013

Die „heiße“ Wahlkampfphase beginnt nun. Demnächst werden alle Wahlberechtigten die Broschüren der einzelnen Wahllisten erhalten. Auch unsere Liste „VT & mehr - für eine mitgliederfreundliche Kammer“ wird sich mit einem Flyer präsentieren. Inzwischen stehen die KandidatInnen für die einzelnen Listen (PP, KJP, PiA) weitgehend fest, und für das Programm werden die letzten Details diskutiert.

Nicht alles lässt sich in einem Flyer unterbringen, deshalb finden sich ausführliche Informationen zu den Kandidaten und Kandidatinnen auf unserer Homepage unter www.vt-und-mehr.de.

An dieser Stelle möchten wir Sie bereits jetzt dazu aufrufen, die Liste von DGVT und DGVT-BV „VT & mehr – für eine mitgliederfreundliche Kammer“ zu wählen. Wir haben wichtige inhaltliche Positionen für die Kammerpolitik, die sich von denen anderer Listen unterscheiden. Wir können diese umso besser in die zukünftige Kammerpolitik einbringen, je stärker unsere Fraktion in der Delegiertenversammlung wird.

Mit Ihrer Stimme können Sie unsere berufspolitische Arbeit und unsere Positionen unterstützen. Bitte sprechen Sie auch Kolleginnen und Kollegen an, sich an der Wahl zu beteiligen und unsere Liste zu wählen.

Renate Hannak-Zeltner
Landessprecherin Baden-Württemberg


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