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Präventionsbericht 2013 Mehr Geld für Lebensweltprojekte


(wd). Die Krankenkassen haben 2012 mehr Geld für Primärprävention und Gesundheitsförderung ausgegeben als gesetzlich gefordert, aber deutlich weniger als 2011. Laut Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbandes und des Medizinischen Dienstes der GKV 2013 hat die GKV 2012 rund 238 Millionen Euro oder 3,41 Euro pro Versichertem ausgegeben, 2011 waren es noch 270 Millionen Euro oder 3,87 Euro pro Versichertem. Gesetzlich vorgeschrieben waren bislang 2,94 Euro/Versichertem.

Die Arbeitsgruppe Gesundheit aus CDU, CSU und SPD hat sich nun im Rahmen der Koalitionsgespräche darauf verständigt, dass Krankenkassen in Zukunft deutlich mehr für Prävention und Gesundheitsförderung ausgeben müssen. Ab dem 1. Januar 2015 sollen es 7 Euro pro Versichertem sein. Der Betrag soll jedes Jahr um einen Euro – bis auf 10 Euro – steigen. 80 Prozent sind für Prävention in Lebenswelten, davon ein Drittel für betriebliche Gesundheitsförderung, vorgesehen.

Nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes haben die Krankenkassen bereits 2012 bei der Verteilung der Präventionsmittel mehr Geldmittel für Lebensweltprojekte zur Verfügung gestellt.

Sie gaben demnach 46 Millionen Euro für die betriebliche Gesundheitsförderung aus (2011: 42 Millionen Euro). 36 Prozent aller gesundheitsfördernden Projekte wurden in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes durchgeführt, häufig standen Maßnahmen zur Reduktion körperlicher Belastungen am Arbeitsplatz im Vordergrund. 21 Prozent mehr fielen 2012 auf lebensweltbezogene Projekte (28 Millionen Euro). Den Präventionsbericht 2013 finden Sie auf den Seiten des GKV-Spitzenverbandes unter www.gkv-spitzenverband.de oder MDS unter www.mds-ev.de im Internet.


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