< vorheriger Artikel

DAK-Gesundheitsreport: Zunahme bei der Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten zur Steigerung der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz

Von: Rosa Beilage 2/2015

(ja). Im aktuellen Gesundheitsreport der DAK-Gesundheit wird von einer DAK-Studie berichtet, in der Arzneimitteldaten von 2,6 Millionen erwerbstätigen Versicherten analysiert und 5000 Berufstätige (20-50 Jahre alt) befragt wurden.  6,7 Prozent der Befragten gaben an, dass sie schon einmal verschreibungspflichtige Medikamente genutzt haben, um am Arbeitsplatz leistungsfähiger zu sein oder zum Stressabbau. 2008 waren es bei einem vergleichbaren DAK Report nur 4,7 Prozent der Befragten. In der aktuellen Studie gaben 1,9 Prozent der Befragten an, dass sie regelmäßig verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen, um ihre Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu steigern.

Auslöser für das sogenannte „Hirndoping“ sind meist hoher Leistungsdruck, Stress und Überlastung. Es zeigte sich, dass Frauen eher Mittel zur Stimmungsaufhellung nehmen, während Männer eher zu leistungssteigernden Medikamenten greifen. Entgegen der landläufigen Meinung gehören zu der Risikogruppe nicht die Führungskräfte, sondern Arbeitsnehmer mit einfachen Tätigkeiten oder unsicheren Jobs. Die Medikamente werden entweder vom Arzt verschrieben, von Freunden/Familie weitergegeben oder ohne Rezept über das Internet bestellt.

Den vollständigen Gesundheitsreport finden Sie hier: www.dak.de/dak/download/ Vollstaendiger_bundesweiter_Gesundheits report_2015-1585948.pdf?

Quelle: Rosa Beilage zur VPP 2/2015


Zurück