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Bericht der Landesgruppe Sachsen (Rosa Beilage zur VPP 3/2016)


Bündnis in Sachsen zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention

Am 25. Juli 2015 trat das Präventionsgesetz in Kraft, in dem die Krankenkassen ab 2016 verpflichtet wurden, mehr als doppelt so viel wie bisher für Prävention auszugeben (7 Euro statt bislang 3,09 Euro /Versicherten). Die Präventionsleistungen sollen vor allem werdende Eltern und junge Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen und Arbeitslose erreichen. Um sicherzustellen, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird, haben sich regionale Zusammenschlüsse gebildet, so auch in Sachsen.

Zum 1. Juni d. J. schlossen sich Vertreter der gesetz. Krankenkassen, der Renten- und Unfallversicherung  und das Land Sachsen vertreten durch Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) zu einem Bündnis zusammen und unterzeichneten die Landesrahmenvereinbarung Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention.

Durch die Kooperation sollen Projekte besser und nachhaltiger umgesetzt werden. In Sachsen werden in den folgenden Jahren die Themenfelder "Gesund aufwachsen", "Gesund leben und arbeiten", "Gesundheitsförderung von Erwerbslosen" und "Gesund im Alter" im Fokus stehen.

Sozialministerin Klepsch (CDU) betonte, dass es wichtig sei, die künftige Präventionsarbeit in den verschiedenen Lebenswelten wie Kita, Schule oder Betrieb besser koordinieren zu können. Silke Heinke, Leiterin der vdek-Landesvertretung, betonte, dass Prävention und Gesundheitsförderung eine "gesamtgesellschaftliche Aufgabe" seien. Aus diesem Grund warb sie für eine rege Beteiligung weiterer Initiativen und wies auf die große Bedeutung der Ausarbeitung konkreter Projekte hin.

Anna Millek

Quellen:

Landesrahmenvereinbarung zur Gesundheitsförderung und Prävention:

www.sms.sachsen.de/download/Verwaltung/PraevG%20LRV%20SN%2001.06.16.pdf

Kontakt:

sachsen@dgvt.de;

sachsen@dgvt-bv.de


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