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Kampf gegen soziale Ungleichheit


Maßnahmen gegen Ausgrenzung, mehr soziale Sicherheit und mehr Investitionen für Soziales, Bildung, Pflege, Kultur und Jugend fordert ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen in dem gemeinsamen Aufruf „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“, dem sich u. a. die DGVT, der Paritätische Wohlfahrtsverband, Ver.di und ca 20 weitere bundesweit aktive Organisationen und Initiativen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen angeschlossen haben.

Das Bündnis kündigt einen Aktionsplan zum Bundestagswahlkampf für Mitte Februar an und lädt alle Interessierten ein, sich am Aufbau eines breiten Netzwerkes zu beteiligen und mit eigenen Aktionen einzubringen. Einzelpersonen und Organisationen können sich auf der Internetseite des Bündnisses ab sofort als Unterstützer/innen registrieren lassen.

Wir möchten unsere Mitglieder auf diese Möglichkeit aufmerksam machen: www.reichtum-umverteilen.de/buendnis/

Soziale Ungleichheit löst auch gesundheitliche Unterschiede aus. Darauf weist ein europaweites Netzwerk von GesundheitsexpertInnen hin. Gesundheitsfragen dürften von den Verantwortlichen auf europäischer und nationaler Ebene nicht mehr als Randthema betrachtet werden. Initiator ist der Verbund Euro Health Net, dem u. a die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angehört.

Die Lebenserwartung variiert stark zwischen den EU-Staaten: Kinder, die 2014 in Spanien geboren wurden, können im Durchschnitt auf 83,3 Lebensjahre hoffen, in Bulgarien z. B. nur auf 74,5 Jahre, so Euro Health Net mit Hinweis auf OECD-Zahlen.

Weitere Informationen finden Sie unter eurohealthnet.eu


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