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Bundessozialgericht: Kein Anspruch auf Kostenübernahme für Behandlung bei einer nicht approbierten Diplom-Psychologin


Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 13.12.2016 entschieden, dass kein Anspruch besteht auf Kostenübernahme einer Behandlung im Rahmen der sog. Kostenerstattung durch eine nicht approbierte Dipl.-Psych., die als Heilpraktikerin tätig wurde. Im Terminbericht führt das Bundessozialgericht Folgendes aus (die ausführliche Urteilsbegründung ist noch nicht veröffentlicht):

Versicherte haben in der gesetzlichen Krankenversicherung keinen Anspruch auf psychotherapeutische Behandlung durch nicht approbierte, nur als Heilpraktiker zugelassene Diplom-Psychologen. Zwingende Mindestvoraussetzung eines Anspruchs auf Behandlung durch einen nichtärztlichen Psychotherapeuten ist dessen Approbation nach dem Psychotherapeutengesetz. Das auf einen behaupteten Systemmangel gestützte Kostenerstattungs- und Kostenübernahmebegehren der Klägerin für die Behandlung bei einer nicht approbierten Diplom-Psychologin musste deshalb erfolglos bleiben.

juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py

Bundessozialgericht, Urteil vom 13.12.2016, Az. B 1 KR 4/16 R

Kerstin Burgdorf


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