< vorheriger Artikel

Weniger Bürokratie: Kein Antrag mehr für Blankoformularbedruckung


(kb). Bisher benötigten VertragsärztInnen und -psychotherapeutInnen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV), um die Blankoformularbedruckung nutzen zu dürfen.

Bei der Blankoformularbedruckung können Praxen spezielles Sicherheitspapier mit den Inhalten der Formulare bedrucken. Dadurch müssen sie nicht von jedem Formular einen Vorrat anlegen, sondern nur eine ausreichende Menge an Sicherheitspapier vorhalten.

Der Antrag auf Genehmigung zur Nutzung der Blankoformularbedruckung wurde jetzt zum 1. Januar 2017 abgeschafft. Darauf haben sich die KBV und der GKV-Spitzenverband Ende 2016 geeinigt – und damit Hinweise von VertragsärztInnen und -psychotherapeutInnen aufgegriffen. 

VertragsärztInnen und -psychoherapeu-tInnen hatten darauf hingewiesen, dass sie ohnehin verpflichtet sind, zertifizierte Software zu verwenden. Durch die Zertifizierung wird sichergestellt, dass die Bedruckung entsprechend der Vorgaben für das Erstellen von Formularen funktioniert.

Praxen, die die Blankoformularbedruckung nutzen wollen, müssen damit keine gesonderte Genehmigung ihrer zuständigen KV mehr einholen. 

Der Wegfall der Genehmigungspflicht bedeutet weniger Bürokratie für VertragsärztInnen und -psychotherapeutInnen. Sie sind aber weiterhin verpflichtet, für die Blankoformularbedruckung eine von der KBV zertifizierte Software zu nutzen. Auch das für die Blankoformularbedruckung bestimmte Sicherheitspapier muss weiterhin verwendet werden.


Zurück