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Aktueller Gesundheitsreport der DAK vom 16.04.2019


Im Jahr 2018 ist der Krankenstand nach einem Anstieg im Vorjahr abermals um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Der Krankenstand im Jahr 2018 lag damit bei 4,2 Prozent (2017: 4,1 Prozent). Die Be-troffenenquote lag 2018 bei 48,6 Prozent. Dies bedeutet, dass für weniger als jeden Zweiten eine Ar-beitsunfähigkeitsmeldung vorlag. Im Jahr 2018 ist die Betroffenenquote somit konstant geblieben (2017: 48,6 Prozent). Die Erkrankungshäufigkeit ist mit 122,7 Fällen pro 100 Versichertenjahre gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2017: 120,7 Arbeitsunfähigkeitsfälle). Die durchschnittliche Falldauer ist ebenfalls leicht gestiegen. Sie beträgt im Jahr 2018 12,6 Tage (2017: 12,4 Tage). Auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, Erkrankungen des Atmungssystems sowie psychische Erkrankungen entfielen 2018 mehr als die Hälfte (52,1 Prozent) aller Krankheitstage. Psychische Erkrankungen lagen mit einem Anteil von rund 15,2 Prozent hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Krankenstand an dritter Stelle nach Muskel-Skelett-System- und Atemwegserkrankungen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier einen leichten Rückgang bei der Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage (von 249,9 auf 236,0 Tage pro 100 Versichertenjahre). Die Fallhäufigkeit blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert (jeweils 7,0 Fälle pro 100 Versichertenjahre). Die Unterschiede zwischen den Bundesländern stellen sich folgendermaßen dar: In den westlichen Bundesländern (mit Berlin) betrug der Krankenstand durchschnittlich 4,1 Prozent, in den östlichen Bundesländern 5,3 Prozent. In den westlichen Bundesländern streute der Krankenstand zwischen dem niedrigsten Wert in Höhe von 3,7 Prozent in Baden-Württemberg und Bayern und dem höchsten im Saarland mit 5,0 Prozent. Sachsen-Anhalt stand 2018 mit einem Wert von 5,5 Prozent an der Spitze des Krankenstandsgeschehens der Bundesländer. Weitere Informationen finden Sie hier.


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