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Suizidale Krisen bei unipolarer Depression: Bisher nur Verhaltenstherapie untersucht


Im Auftrag des IQWiG hat eine Arbeitsgruppe der TU Berlin untersucht, ob es nichtmedikamentöse Maßnahmen in der ambulanten Versorgung gibt, die Menschen mit einer unipolaren Depression helfen können, suizidale Krisen zu bewältigen. Darunter versteht man eine Lebenssituation, in der unmittelbar eine Selbsttötung droht. Wie die Berliner Wissenschaftler*innen feststellen, ist allein dieKognitive Verhaltenstherapie (KVT) in aussagekräftigen Studien untersucht. Bestimmte Formen der KVT können demnach u. a. depressive Symptome und Hoffnungslosigkeit vermindern. Zu anderen nichtmedikamentösen Maßnahmen existierten keine Studien. In Deutschland nehmen sich jährlich rund 10.000 Menschen das Leben, viele davon sind an einer Depression erkrankt. Bei dieser Gruppe ist die Suizidrate etwa 20-mal höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. Zu diesem vorläufigen „Basisbericht“ bittet das Institut nunbis zum 3. Mai 2019 um Stellungnahmen. Weitere Informationen finden Sie hier.


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