< vorheriger Artikel

Fusion von Vereinigung und DPTV

Die Vereinigung der Kassenpsychotherapeuten und der Deutsche Psychotherapeutenverband (DPTV) haben heute die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung gegründet.


In getrennten Sitzungen beschlossen die Mitgliederversammlung des DPTV und die Delegiertenversammlung der Vereinigung der Kassenpsychotherapeuten jeweils einstimmig die Fusion der beiden Verbände mit Wirkung zum 01.01.2006.
Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung ist mit ca. 7200 Mitgliedern die mitgliederstärkste Interessenvertretung der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Deutschland. Sie ist in allen Bundesländern mit Landesverbänden vertreten.
Eine starke und einheitliche Interessenvertretung der Psychotherapeuten ist dringend notwendig. Während der Bedarf an qualifizierter Behandlung zunimmt, wird der Beruf des Psychotherapeuten immer unattraktiver. Dazu trägt die unsichere finanzielle Grundlage psychotherapeutischer Arbeit ebenso bei wie ein Übermaß an bürokratischen Regelungen. Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung erwartet von der neuen Bundesregierung schon bei ihren kurzfristigen Reformvorhaben, hierfür Lösungen durch gesetzliche Regelungen.

Quelle: Pressemeldung vom 20 11. 06  DPTV / Vereinigung

 

Fusion der beiden größten ärztlich-psychosomatischen Verbände

Die beiden größten ärztlichen Verbände im Bereich Psychosomatik, die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (DGPM) und die Allgemeine Ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie (AÄGP) haben beschlossen, zu einer Fachgesellschaft zu verschmelzen. Die neue Fachgesellschaft wird den Namen Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie (DGPM) tragen und etwa 2.000 ärztliche Psychotherapeuten vertreten. Prof. Dr. Thomas Loew, Vorsitzender der bisherigen DGPM, sieht die Fusion als klares Signal "vom Nebeneinander zum Miteinander". Im Interesse der betroffenen Patienten könne die Sache der ärztlichen Psychotherapie und Psychosomatik nun mit mehr Gewicht in Berufspolitik und Öffentlichkeit vertreten werden. "Wie dringend dies notwendig ist, zeigt die in den letzten Jahren registrierte Zunahme psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und die Tatsache, dass nur jeder zehnte Betroffene die notwendige psychotherapeutische Hilfe erhält", betont Loew.

Der Zusammenschluss von DGPM und AÄGP wurde Anfang November von den Mitgliedern beider Fachgesellschaften mit großer Mehrheit beschlossen. In Anwesenheit eines Notars wurde der Verschmelzungsvertrag am 25.11.2005 in der Ärztekammer Berlin von Prof. Loew und Prof. Dr. Dr. Mechthild Neises, Vorsitzende der AÄGP, unterzeichnet. Am 18. März 2006 soll er von den Mitgliedern des neu gebildeten Verbandes in einer ersten Mitgliederversammlung bestätigt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie wird ihren Sitz in Berlin haben.

Quelle: Pressemeldung vom 25. 11. 06 DGPM & AÄGP

Nähere Informationen zur DGPM unter www.dgpm.de
Nähere Informationen zur AÄGP unter www.aaegp.de


Zurück