Teil 2: Femizide verhindern: Wie kann Betroffenen im Kontext von Psychotherapie und Beratung geholfen werden?
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08.06.2026 |
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18.00 Uhr - 20.15 Uhr |
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per Zoom |
Kontakt:
Bei Rückfragen meldet euch gern per E-Mail unter:
dgvt(at)dgvt(dot)de
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Anmeldung |
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Bitte melden Sie sich bis zum 7. Juni 2026 an: ⇒ Anmeldung. |
Femizide verhindern: Wie kann Betroffenen im Kontext von Psychotherapie und Beratung geholfen werden?
Online-Veranstaltung der DGVT-Fachgruppe Frauen*
Der Begriff Femizid bezeichnet die vorsätzliche Tötung von Frauen, weil sie Frauen sind. 2023 registrierte das Bundeskriminalamt (BKA) 360 vollendete Tötungsdelikte durch Partner oder Ex-Partner - bei 938 Tötungsversuchen. Inzwischen gibt es auch in Deutschland Studien zu Femiziden.
Die beiden aufeinander aufbauenden Veranstaltungen geben einen Überblick über die Forschungslage, beschreiben von der Polizei entwickelte Ansatzpunkte zur Früherkennung von Femiziden und setzen sich damit auseinander, was Psychotherapeut*innen zu Femiziden wissen sollten, was sie tun können, um Frauen zu schützen und was sie in der psychotherapeutischen Arbeit mit überlebenden Frauen und mit den Kindern, die alles mitangesehen haben, beachten sollten. Auch die Täterarbeit wird thematisiert.
Die Veranstaltung wird von der Fachgruppe Frauen* in der psychosozialen Versorgung organisiert, ist kostenfrei und ausschließlich für Mitglieder der DGVT zugänglich. Die Akkreditierung als Fortbildungsveranstaltung wird bei der zuständigen Landespsychotherapeutenkammer beantragt.
Zweiter Termin: 08. Juni 2026
18.00 Uhr Begrüßung
- Dr. Ute Sonntag, DGVT-Fachgruppe Frauen* in der psychosozialen Versorgung
18.10 Uhr Was müssen Psychotherapeut*innen wissen, um Frauen und ihre Kinder schützen zu können?
- Psychotherapeutischer Umgang mit bedrohten Frauen und überlebenden Frauen
- Silke Schwarz, niedergelassene Psychotherapeutin, Berlin
- Psychotherapeutischer Umgang mit ihren Kindern
- Monika Bormann, ehem. Kinderschutzambulanz Neue Wege, Bochum
- Nachfragen
19.00 Uhr Täterarbeit – Sackgasse oder Ausweg? Überblick über die Herausforderungen der Täterarbeit
- Silke Bauschmann und Christian Stahl, Neue Wege, Rückfallvorbeugung, Bochum
- Nachfragen
19.30 Uhr Was sind Folgerungen für die Psychotherapieaus- und weiterbildung?
- Diskussion mit
- Silke Schwarz, niedergelassene Psychotherapeutin, Berlin
- Monika Bormann, ehem. Kinderschutzambulanz Neue Wege, Bochum
- Silke Bauschmann, Neue Wege, Rückfallvorbeugung, Bochum
- Christine Shepherd, DGVT-Akademie
- Alice Westphal und Gaby Prossmann, Mitglieder des Betroffenenbeirats im Traumanetz Berlin
20.15 Uhr Ende
Moderation: Diana Will, DGVT-Fachgruppe Frauen*
Zur Anmeldung: DGVT | Anmeldung Teil 1: Femizide vermeiden
Zur Anmeldung: DGVT | Anmeldung Teil 2: Femizide vermeiden