Portrait

Die Fachgruppe Frauen ist die älteste Fachgruppe in der DGVT – sie wurde 1986 als Frauen-Arbeitsgemeinschaft (Frauen-AG) gegründet. Sie setzt sich für die Belange der Frauen im psychosozialen Bereich ein - für die Patientinnen wie für die Behandlerinnen.

Die Fachgruppe arbeitet an der Gleichstellung von Frauen und Männern in Forschung, Theorie und psychosozialer Praxis und sorgt dafür, dass frauenspezifische Forderungen vom Verband politisch umgesetzt werden. Wo wird der Gender-Aspekt - in der DGVT und im Gesundheitswesen allgemein - vernachlässt? Zu welchen gesundheitspolitischen Themen sollte sich die Fachgruppe äußern?

Ein großer politischer Erfolg war das erste Hearing im Jahr 1991 zum Thema „Sexueller Missbrauch in Therapie und Beratung – Kunstfehler?“, bei dem das Problem erstmals öffentlich diskutiert wurde. 20 Jahre später, 2011, konnte bei einer Fachtagung eine positive Bilanz gezogen werden. Doch es gibt immer noch viel zu tun – in einer politischen Erklärung wurden die entsprechenden Forderungen artikuliert.

Mitglieder der Fachgruppe sind vertreten im „Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit“ und im „Verbändetreffen gegen Grenzverletzungen und sexuellen Missbrauch in Psychotherapie und psychosozialer Beratung“.

Wer will mitarbeiten? Neue Gesichter sind herzlich willkommen! Die Fachgruppe arbeitet mit einer Mailingliste, Telefonkonferenzen und gelegentlichen persönlichen Treffen.

DGVT-Mitglieder können sich jederzeit auf der Mailingliste registrieren lassen. Einfach eine Mail an dgvt(at)dgvt(dot)de schicken!

Die Sprecherinnen der Fachgruppe können Sie auch persönlich erreichen (siehe Kontakt + Termine).

Weitere Informationen über die Fachgruppe Frauen:
Programmatik zum Download

Aktuelles

Medizin im Fokus

26.04.2013

Erster BundesKongress GenderGesundheit wurde seinem Anspruch nicht ganz gerecht – Gesundheit ist mehr als Medizin

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Beachtliches Presse-Echo auf Fachtagung „Sexuelle Übergriffe in Therapie und Beratung“

09.10.2012

Die Fachtagung „Sexuelle Übergriffe in Therapie und Beratung. Kunstfehler? Und was folgt daraus?“ hat ein beachtliches Presse-Echo hervorgerufen. Psychologie heute, Deutsches Ärzteblatt u.a. berichteten ausführlich. Die Tagung war von der DGVT-Fachgruppe „Frauen in der psychosozialen Versorgung“ (zusammen mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.) organisiert worden.

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Sexuelle Übergriffe in Therapie und Beratung werden immer noch tabuisiert

08.12.2011

Fachleute fordern Anlaufstellen für betroffene Patientinnen und einen professionellen Umgang mit dem Thema in der eigenen Zunft.

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Stellungnahme der DGVT zum Gesetz zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs (StORMG)

26.07.2011

Kinder und Jugendliche, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind, sollen künftig im Rahmen des Strafverfahrens mehr geschont werden. Die DGVT begrüßt diese Gesetzesinitiative, wenn auch noch einige Aspekte ungeklärt sind.

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