Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM)

Die BAFM wurde 1992 gegründet mit dem Ziel, die Familienmediation zu fördern. Der Verband setzt sich für die gesetzliche Absicherung der Mediation ein sowie für die Verbreitung mediativer Ideen in der Öffentlichkeit. Die BAFM ist im Bereich Aus-, Fort- und Weiterbildung aktiv.

Weitere Informationen: www.bafm-mediation.de

Bundesverband der KlinikpsychotherapeutInnen (BVKP)

Der Bundesverband der KlinikpsychotherapeutInnen wurde am 11. Mai 2001 in Frankfurt/Main gegründet als Dachverband der bereits existierenden und noch zu errichtenden Landesverbände in Deutschland.

Der Bundesverband vertritt die Interessen der approbierten Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, die in Krankenhäusern, Polikliniken und Institutsambulanzen voll- oder teilstationär als Angestellte oder Beamte tätig oder in psychotherapeutischer Ausbildung sind.

Der Verband verfolgt folgende Ziele:

  • Gleichstellung der Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen mit FachärztInnen im Dienst- und Tarifrecht
  • Änderung der gesetzlichen und tariflichen Vorgaben speziell auf Bundes- und Länderebene, damit PsychotherapeutInnen künftig auch Leitungsfunktionen wahrnehmen können
  • Einrichtung Psychologischer Dienste in den Kliniken mit eigener Fachaufsicht durch approb. Ltd. PsychologInnen
  • Bereitstellung von ausreichenden Ausbildungsstellen für PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) und Forderung einer angemessenen Vergütung
  • Förderung der Gründung weiterer Landesverbände in Deutschland
  • Kooperation mit anderen Berufs- und Therapieverbänden und den Psychotherapeutenkammern zur Durchsetzung der Interessen und Ziele
  • Vertretung der Interessen der KlinikpsychotherapeutInnen gegenüber den jeweiligen Klinikleitungen und -trägern, Kostenträgern, Heilberufskammern und der Öffentlichkeit
  • Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der psychotherapeutischen Arbeit in Klinik

Delegierte der DGVT waren an Gründung des Verbands maßgeblich mitbeteiligt. Auch heute setzt sich die DGVT mit Nachdruck für die Belange der angestellten und verbeamteten PsychotherapeutInnen ein.

Weitere Informationen: www.bvkp.de

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP)

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (DGSP) ist ein unabhängiger Fachverband für psychiatrisch Tätige aller Berufsgruppen. Sie ist mit weiteren Verbänden unter dem Begriff  »Psychiatrienetz« zusammengeschlossen.

Soziale Psychiatrie sieht den Menschen in seinem gesellschaftlichen und lebensgeschichtlichen Bezug - mit Stärken und Schwächen, Ressourcen und Bewältigungsstrategien, mit den Grundbedürfnissen nach Wohnen und Arbeit, mit Angehörigen, FreundInnen und KollegInnen, als liebendes und lernendes Individuum. Soziale Psychiatrie wird verstanden als Psychiatrie im Kontext von Gemeinwesen, sozialen Sicherungssystemen und Politik. Behandlung und Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen sind in diesem Feld zu organisieren - personen- und bedürfniszentriert, multiprofessionell, gemeindeintegriert und demokratisch.

Weitere Informationen: www.psychiatrie.de

Gesellschaft für gemeindepsychologische Forschung und Praxis (GGFP)

In der Gesellschaft für gemeindepsychologische Forschung und Praxis (GGFP) finden sich Personen vorwiegend aus psychosozialen und gesundheitsbezogenen Arbeitsfeldern zusammen. Sie befördert den Dialog zwischen Forschung und Praxis und verschiedenen Disziplinen im Sinne einer gemeindepsychologischen Orientierung.

Gemeindepsychologie ist eine fachliche Orientierung, die sich zum Ziel setzt, Vielfalt und Verschiedenheit anzuerkennen sowie Wohlbefinden und Gesundheit zu fördern. Dies soll insbesondere durch eine Stärkung innerer und äußerer Ressourcen möglich werden. Dabei spielen die Pflege von Gemeinschaften und all jene Bedingungen eine besondere Rolle, die der Stärkung von Bindung und sozialer Unterstützung dienen (deshalb „Community Psychology“).

Weitere Informationen: www.ggfp.de

 

Verein Demokratischer Ärzte und Ärztinnen (vdää)

Der vdää ist ein ärztlicher Berufsverband, der der sich als Alternative zu standespolitisch wirkenden Ärzteverbänden versteht.

Der Zweck des Vereins laut Satzung: Der Verein fördert Wissenschaft, Forschung, Bildung und Erziehung auf dem Gebiet des Gesundheitswesens. Er leistet öffentliche Aufklärungsarbeit mit dem Ziel, demokratische Strukturen im Gesundheitswesen durchzusetzen und zu erhalten. Dem sozialen und humanen Auftrag der Ärzteschaft wird dabei hohe Bedeutung beigemessen. Der Verein verfolgt keine berufsständischen Interessen.

Weitere Informationen: www.vdaeae.de