Ausführliche Beschreibung der Workshops
Dann seh’ ich nur noch rot!
Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen
- Psychotherapie mit TäterInnen und Opfern -
Columbine, eine Dekade danach: Was wissen wir über die Prävention schwerer Formen von Gewalt an Schulen?
Prof. Dr. Herbert Scheithauer, Berlin
Ein School Shooting, wie es etwa in Columbine geschehen ist, kann als eine sehr selten auftretende Extremvariante schwerer, zielgerichteter Schulgewalt betrachtet werden. Waren bis in die 1990er Jahre fast ausschließlich die USA Schauplatz solcher Taten, mehren sich seitdem Berichte zu Vorfällen auch aus allen anderen Teilen der Welt – so auch in Deutschland (z.B. Erfurt, Emsdetten, Winnenden). Aufgrund der geringen Häufigkeit des Phänomens und der geringen Spezifität der bekannten Risikofaktoren ist eine gezielte Vorhersage und Prävention jedoch schwierig. Dennoch werden zurzeit verschiedene Präventionsansätze diskutiert. Wissenschaftlich verankerte und vielversprechende Präventionsmaßnahmen konzentrieren sich insbesondere auf die sekundäre Prävention und machen sich dabei den in den USA verbreiteten Threat Assessment-Ansatz zu Nutze. In dessen Rahmen sollen betroffene Personengruppen wie LehrerInnen, SchulpsychologInnen und PolizistInnen befähigt werden, Warnsignale und so genannte Leaking-Phänomene von SchülerInnen zu identifizieren, deren Bedrohung für sich und andere im Rahmen eines systematischen Prozesses zu erfassen und adäquate Interventionen in die Wege zu leiten. Im Vortrag werden Ergebnisse aus Aktenanalysen in Deutschland geschehener Taten, Einsichten in das Phänomen Leaking am Beispiel von Erkenntnissen aus dem Berliner Leaking-Projekt sowie erste Erfahrungen aus dem vom BMBF geförderten Präventionsprojekt Networks Against School Shootings (NETWASS) vorgestellt.
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Kurzworkshops (5 UE / 7 Fortbildungspunkte)
1. Gewalt in Familien: Datenlage und Interventionsideen - Ausgebucht -
Michael Borg-Laufs, Mönchengladbach
Gewalt in Familien hat unterschiedliche Akteure, unterschiedliche Opfer, unterschiedliche Häufigkeiten, unterschiedliche Qualitäten und unterschiedliche Ursachen. Demzufolge sind einfache all-inclusive-Lösungen nicht zu erwarten, vielmehr muss einzelfallbezogen aus unterschiedlichen Lösungsideen ausgewählt werden. Ausgehend von der empirischen Befundlage, bewährten Interventionskonzepten und den Erfahrungen der TeilnehmerInnen sollen in diesem Workshop Strategien gegen familiäre Gewalt diskutiert werden.
2. Wissenschaft trifft Praxis: Wie evidenzbasiert sind Konzepte zur Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen? - Entfällt -
Mario Gollwitzer, Marburg
Pädagogisch-psychologische Konzepte zur Verhinderung bzw. Verringerung von Gewalt bei Kindern und Jugendlichen sind zum einen oft erstaunlich wenig theoretisch substanziiert; zum anderen ist ihre Wirksamkeit oft gar nicht oder nur unzureichend empirisch erforscht worden. Als Theorieauffrischung wird daher zunächst einen Überblick über Ansätze der primären und sekundären Gewaltprävention im niederschwelligen Bereich gegeben (d.h. ihre jeweilige theoretische Fundierung und ihren jeweiligen Aufbau und das verwendete Material) und anschließend über Möglichkeiten berichte, wie man die Effekte einer solchen Intervention messen kann und welche Effekte bislang empirisch nachgewiesen werden konnten.
Literatur:
Beelmann, A. (2006). Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen. Ergebnisse und Implikationen der integrativen Erfolgsforschung. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 35, 151-162.
Gollwitzer, M. (2007). Ansätze zur Primär- und Sekundärprävention aggressiven Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen. In M. Gollwitzer et al. (Hrsg.), Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen (S. 141-157). Göttingen: Hogrefe.
Schubarth, W. (2010). Gewalt und Mobbing an Schulen. Stuttgart: Kohlhammer.
3. Welche Bilderbücher liegen in Ihrem Wartezimmer?
Elisabeth Jürgens und Ruth Jäger, Braunschweig
Neben personenbezogenen Faktoren werden auch Aspekte struktureller Gewalt als Ursache für aggressives Verhalten in unserer Gesellschaft diskutiert. Im Blick auf gewalttätiges Verhalten gegenüber Frauen stehen hier Fragen der gesellschaftlichen Benachteiligung von Frauen ebenso im Blickpunkt, wie unterschiedliche Rollenzuschreibungen an Männer und Frauen in der Gesellschaft. Der Workshop widmet sich gesellschaftlich vermittelten geschlechtstypischen Verhaltensweisen am Anfang des 21. Jahrhunderts, wie sie im modernen (?) Bilderbuch vermittelt werden. In der Geschlechtsidentitätsentwicklung von Kindern ist das Vorschulalter eine sensible Phase: Kinder suchen in dieser Zeit neugierig und interessiert nach Informationen über geschlechtsbezogenes Verhalten, Geschlechterrollen und Geschlechtsidentität. Doch welche Informationen zu diesem Thema finden Vorschulkinder in Bilderbüchern heute? Neben Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie zur Geschlechtsidentitätsentwicklung bei Kindern wird praktisch mit Bilderbüchern gearbeitet, die mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurden. Abschließend werden genderneutrale Bilderbücher vorgestellt, die nicht nur im Wartezimmer liegen können, sondern zum Teil auch für die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern einsetzbar sind.
4. EMDR bei Kindern - Ausgebucht -
Annette Kissenbeck, Essen
EMDR (Eye Movement, Desensitization and Reprocessing) ist eine neurophysiologisch dem REM-Schlaf ähnelnde Prozessierungsmethode, die auch im Kindes- und Jugendalter hervorragend zur konkreten Traumabearbeitung einsetzbar ist und eine rasche, intensive Wirkung entfalten kann. EMDR ermöglicht ebenso einen gezielten Aufbau von Ressourcenpuffern zur Absorption von Traumafolgestörungen.
Eine gute Traumabearbeitungsmethode sollte gerade im Kindes- und Jugendalter in ein umfassendes Behandlungskonzept eingebettet sein, das sowohl das Kind als auch dessen Lebenswelten berücksichtigt. Hierbei bewährt sich der Ansatz der Systemtheorie und Systemischen Traumatherapie mit Kindern, Familien- (Sub)-Systemen. Zur Erfassung von einfach und komplex traumatisierten Systemen dient das so genannte 5-Achsen-Modell, das je nach Komplexität der Traumafolgestörung in 5 individuums- bzw. systemorientierte Zugänge unterscheidet (R. Hanswille, A. Kissenbeck, 2008). In eine solchermaßen differenzierende Gesamtbehandlung lässt sich EMDR sowohl mit dem Kind und Jugendlichen als auch mit Eltern sehr erfolgreich einsetzen.
Literatur:
Hofmann, Arne: EMDR in der Therapie posttraumatischer Belastungssyndrome (Thieme-Verlag, Stuttgart, 1999)
Hensel, Thomas: EMDR mit Kindern und Jugendlichen (Hrsg.) (Hogrefe-Verlag, Göttingen, 2007)
Hanswille R,, Kissenbeck, A: Systemische Traumatherapie (Carl.Auer-Verlag, Heidelberg, 2008)
5. Geschwisterinzest: Die Krise der Betroffenen und Angehörigen – eine besondere Herausforderung für HelferInnen
Werner Meyer-Deters, Bochum
Das Bekanntwerden sexueller Handlungen unter Kindern oder Jugendlichen, die leibliche Geschwistern sind oder in geschwisterähnlichen Konstellationen leben, ist ein Schock für Eltern bzw. Bezugspersonen und die weitere Familie. Ähnlich der Dynamik, die bei generationsübergreifendem Inzest zu beobachten ist. Das Ungeheuerliche und Unglaubliche, das nicht sein darf und nicht wahr sein kann, stürzt alle unvermittelt in eine tiefe Krise. Das Kind oder die Angehörigen, die die Wahrheit aussprechen, werden allzu oft angezweifelt oder gar angegriffen. Oft auch von denen, von denen Schutz und Hilfe in der Familie erhofft wird. Das gleiche passiert nicht selten HelferInnen, die dem geschädigten Kind glauben und es unterstützen. Es kommt schnell zu einen heftigen Polarisierung zwischen denen, die glauben, und denen, die nicht glauben können oder wollen, in der Familie, zwischen Professionen und den beteiligten Institutionen.
Die Brisanz der Wahrheit und die Angst vor den emotionalen, sozialen, rechtlichen und weiteren Konsequenzen der Realität der sexuellen Grenzverletzungen provozieren fast zwangsläufig heftigen Reaktionen des sozialen Umfeldes, und haben einen großen Einfluss auf die Hilfegestaltung für die Betroffenen.
Im Workshop wird zu Anfang die Spezifik von sexuellen Übergriffen und Missbrauchshandlungen unter Geschwistern in einem Impulsreferat skizziert.
Dann werden die Krisen der einzelnen betroffenen Personen und ihre Auswirkungen auf HelferInnen behandelt, insbesondere mit dem Fokus auf die TherapeutInnen der Kinder bzw. Jugendlichen.
Als Modell der abgestimmten Intervention und Hilfe für alleBetroffenen, wird die „Systemische Mehrspurenhilfe“ vorgestellt, in dem die Arbeit der TherapeutInnen eingebettet werden kann. Konkrete Fälle der TeilnehmerInnen können gerne anonymisiert eingebracht werden.
6. Mobbing, Bullying, Cyberbullying - Ausgebucht -
Kirsten Zimmermann und Anton Walcher, Berlin
Das fairplayer.manual (Scheithauer & Bull, 2008) stellt eine primärpräventive Maßnahme des Vereins fairplayer e.V. und der Freien Universität Berlin, Arbeitsbereich Prof. Dr. Herbert Scheithauer, zur Förderung sozialer Kompetenzen und der Verhinderung von Bullying im Schulkontext dar. Ungefähr 1 Million SchülerInnen Deutschland sind in regelmäßiges Bullying als TäterInnen oder Opfer involviert (vgl. Scheithauer, Hayer & Petermann, 2003). Bullying bezieht sich auf schädigende Verhaltensweisen wie Treten, Verspotten, soziale Ausgrenzung, Beleidigungen oder Demütigungen unter SchülerInnen, aber auch auf die Verwendung neuer Medien (z.B. Handy, Internet), um andere zu schädigen (Cyberbullying).
Nach einer kurzen theoretischen Einleitung, in der insbesondere die Bedeutung des Klassenverbandes bei der Entstehung von Bullying (soziale Rollen), die Bedeutung sozialer Kompetenzen bei der Prävention, die Rolle von Lehrkräften im Umgang mit Bullying und die Möglichkeiten innerhalb therapeutischen Arbeitens thematisiert werden, folgt ein Überblick über das fairplayer.manual und seine Maßnahmen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem praxisorientierten Teil des Workshops. Dabei werden verschiedene Methoden wie Modelllernen, strukturierte Rollenspiele, soziale Verstärkung, Verhaltensfeedback, Diskussionen über moralische Dilemmata und Übungen zum Transfer der gelernten Inhalte in den Alltag der Jugendlichen vorgestellt und die Bedeutung gewaltpräventiver Maßnahmen für die therapeutische Praxis erörtert
Literatur:
Scheithauer, H. & Bull, H.D. (2008). fairplayer.manual. Förderung von sozialen Kompetenzen und Zivilcourage - Prävention von Bullying und Schulgewalt. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Scheithauer, H., Hayer, T. & Petermann, F. (2003). Bullying unter Schülern - Erscheinungsformen, Risikobedingungen und Interventionskonzepte. Göttingen: Hogrefe.
7. TäterInnen-Therapie mit Jugendlichen mit Sexualdelikten - Ausgebucht -
Bernd Siepmann, Bochum
Ziel der Veranstaltung soll es sein, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie es gelingt therapeutisch mit Jugendlichen an sexuell deviantem Verhalten zu arbeiten. Die Arbeit mit jugendlichen SexualtäterInnen spielt sich stets im extremen Spannungsfeld zwischen Bagatellisierung und Dramatisierung ab und bedarf daher einer klaren Haltung der TherapeutInnen und professionellen HelferInnen sowie einer guten diagnostischen und methodischen Kompetenz im therapeutischen Handeln. Anhand von vielen Praxisbeispielen sollen hierzu diesbezügliches Wissen und Handlungskompetenz vermittelt werden. Die Arbeit am täterInnentypischen Verantwortungsabgabesystem und die Erreichung von echter Opferempathie stehen hierbei im Vordergrund.
Literatur:
Lempert, J.; Oelemann, B.: Endlich selbstbewusst und stark , Ole Verlag , Hamburg, 2000
Dangers, T.; Klose, N.; Müller, M.; Lempert, J.: Handbuch der Gewaltberatung , Ole Verlag, Hamburg, 2002
Fiedler, P.: Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung, Beltz Verlag, Weinheim, 2004
8. Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte
Erziehung, Gewalt und Fördermöglichkeiten - Entfällt -
Haci-Halil Uslucan, Magdeburg
Im Workshop sollen zunächst psychosoziale Risiken für die Gewaltanfälligkeit von Jugendlichen aus einer entwicklungspsychologischen Perspektive skizziert werden. Anschließend werden Ergebnisse einer eigenen quantitativ orientierten empirischen Studie berichtet, die sich der Frage der Jugendgewalt und der familialen Gewalt widmet sowie gewaltaffine Erziehungsmuster im interethnischen (deutsch-türkischen) sowie im intergenerationalen Kontext vergleicht. Ferner wird mit Blick auf türkische Familien der Zusammenhang der elterlichen Akkulturation und jugendlicher Gewalt diskutiert.
Die eigene Forschung zeigt, dass zwar jugendliche Gewalt im interethnischen Vergleich bei türkischen Jugendlichen stärker ausgeprägt ist, dieser Effekt sich jedoch deutlich abschwächt, wenn der Bildungshintergrund kontrolliert wird. Robust bleibt jedoch der Befund, dass die Akzeptanz von Gewalt – im Gegensatz zu aktiver Gewalttat – bei türkischen Jugendlichen auch nach Kontrolle des Bildungshintergrundes höher liegt.
Der zweite Schwerpunkt widmet sich zentralen Resilienzfaktoren, die sowohl für Interventionsansätze als auch für die Prävention von Gewalt in pädagogisch-psychologischen Kontexten bedeutsam sind. Hier soll Ausschau gehalten werden, in welchen Altersphasen pädagogische Einrichtungen gewaltpräventiv wirken können und wie gewaltbereite Kinder und Jugendliche stärker im schulischen Alltag gefördert werden können.
Literatur:
Mayer, S., Fuhrer, U. & Uslucan, U. (2005). Akkulturation und intergenerationale Transmission von Gewalt in Familien türkischer Herkunft. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 52, 168-185.
Pfeiffer, C. & Wetzels, P. (2000). Junge Türken als Täter und Opfer von Gewalt. Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen. Forschungsbericht Nr. 81
Uslucan, H.- H. (2008). Gewalt und Gewaltprävention bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. In Texte zur Inneren Sicherheit. Schwerpunkt: Gelingensbedingungen und Grundlagen nachhaltiger Gewaltprävention. Herausgegeben vom Bundesministerium des Innern (S.153-176). Berlin: BMI.
Uslucan, H.-H., Fuhrer, U. & Mayer, S. (2005). Erziehung in Zeiten der Verunsicherung. In Th. Borde & M. David (Hrsg.), Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund (S. 65-88). Frankfurt: Mabuse.
9. Gewalt gegen sich selbst
Selbstverletzung und Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen - Ausgebucht -
Armin Claus, Köln
Selbstverletzung und Suizidalität gehören zu den häufigsten Gründen, die zu einer kurzfristigen Vorstellung in den Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie führen. Auch im ambulanten Bereich stellen diese Symptome TherapeutInnen vor häufig schwierige, oft auch forensisch relevante Probleme. In diesem Workshop soll den Fragen nachgegangen werden, in welcher Form sich unterschiedliche Ausprägungsarten von Selbstverletzung und Suizidalität zeigen können, wie diese Symptome zu erkennen und zu explorieren sind und wie mit diesen Äußerungen und / oder Handlungen der PatientInnen therapeutisch umgegangen werden kann und muss.
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Angebote für LehrerInnen

10. In Beziehung bleiben!
Anregungen für LehrerInnen, die mit aggressiven SchülerInnen „zu kämpfen haben“
Sabine Esch, Titisee-Neustadt
Ziel des Workshops ist die Sensibilisierung von LehrerInnen für die hohe Bedeutung systemischer Aspekte beim professionellen Umgang mit aggressivem Verhalten von SchülerInnen.
Anhand eines Fallbeispiels wird die Entwicklung und Dynamik aggressiv-oppositionellen Verhaltens eines Schülers nachgezeichnet. Dabei werden die unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten (Kind, Eltern, LehrerInnen, weiteres Umfeld) verdeutlicht. Hieraus und aus Konzepten Haim Omers („Autorität durch Beziehung“) lassen sich verschiedene Konsequenzen für den angemessenen Umgang mit dieser Problematik ableiten.
Im Fokus des Workshops stehen Notwendigkeit, Schwierigkeiten und Grenzen einer konstruktiven Zusammenarbeit von LehrerIn, Schulkollegium, Eltern und weiteren Fachleuten. Der häufig zu beobachtenden Dynamik gegenseitiger Abwertung und Schwächung auf Erwachsenenebene werden alternative Handlungsmöglichkeiten gegenüber gestellt. Es werden Hinweise zum Führen kritischer Elterngespräche gegeben und praktisch erprobt.
11. Gewaltprävention
Früherkennung und Prävention von Krisen an Schulen
Ellen Glanz-Born, Köln; Christiane Federlin, Bonn und Ute Schnell-Micka, Köln
In diesem Workshop wird auf die Ergebnisse aus der Forschung zu School Shootings eingegangen, die für die Früherkennung und Prävention von Gewaltpotentialen genutzt werden können. Die TeilnehmerInnen sollen für Verhaltensweisen sensibilisiert werden, die darauf hindeuten können, dass SchülerInnen Unterstützung und Hilfe brauchen. Gemeinsam werden anhand von Fallbeispielen Handlungsstrategien im Umgang mit diesen SchülerInnen und das konkrete Vorgehen im Gespräch erarbeitet. Als weiterer Punkt wird darauf eingegangen, wie Schule insgesamt eine Kultur des Hinsehens, der Aufmerksamkeit und der Anteilnahme entwickeln kann.
Literatur:
Engelbrecht, A. & Storath, R, 2005.: Erziehen: In Krisen helfen, Cornelsen Sciptor
Lasogga, F. & Gasch, B., 2008: Notfallpsychologie, Springer
Robertz, F.J. & Wickenhäuser, R. 2007: Der Riss in der Tafel, Springer
Langworkshops (8 UE / 10 Fortbildungspunkte)
1. Gewalt in Familien
Strukturell familientherapeutische Aspekte
Klaus Eickmann, Wuppertal
Das Seminar wendet sich an VerhaltenstherapeutInnen, die in der Praxis mit Familienangehörigen von Gewaltfamilien zu tun haben. Es stellt strukturell familientherapeutische Konzepte zur Einschätzung dieser Familien zur Verfügung und gibt Hinweise zur Einflussnahme auf die Strukturen, die Traumatisierungen durch Misshandlung und Missbrauch begünstigen und aufrechterhalten.
2. Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Problemverhalten (THAV) - Ausgebucht -
Martin Faber, Köln
THAV stellt ein im Einzel- und Gruppensetting nutzbares umfassendes Behandlungspaket zur multimodalen Behandlung von Kindern im Alter von 6-12 Jahren mit aggressivem Verhalten, besonders gegenüber Gleichaltrigen, dar. Schwerpunkte liegen auf der Schulung der sozial-kognitiven Informationsverarbeitung, der Stärkung von Impulskontrolle, sozialem Kompetenztraining und operanten Verfahren. Das Programm beinhaltet patientInnen-, eltern- und schulzentrierte Interventionen. Ziel des Workshops ist es, einen umfassenden Eindruck vom Therapieprogramm zu erhalten. Der Schwerpunkt liegt auf einer sinnvollen Strukturierung eines effektiven Therapieprozesses und der praktischen Auseinandersetzung mit den angebotenen Materialien.
3. Schulvermeidendes Verhalten - Ausgebucht -
Martin Knollmann, Düsseldorf
Schulvermeidendes Verhalten z.B. in Form von angstbedingter Schulverweigerung oder Schulschwänzen ist ein häufiger Vorstellungs- und Behandlungsanlass in kinder- und jugendpsychiatrischen/psychotherapeutischen Praxen und Kliniken. Meist liegen neben der Schulvermeidung weitere Symptome einer psychischen Störung des Kindes- und Jugendalters vor; der Schulvermeidung kommt aber in der Regel aufgrund der mit ihr einhergehenden psychosozialen Folgeprobleme und dem hiermit verbundenen „Handlungsdruck“ auf Seiten der Eltern sowie der involvierten HelferInnensysteme eine besondere Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund sollen nach einer theoretischen Einführung und einem Überblick über den Stand der Forschung spezifische Diagnostik- und Therapiestrategien bei schulvermeidendem Verhalten und assoziierten psychischen Störungen anhand von Fallbeispielen erläutert werden.
Literatur:
Knollmann, M., Knoll, S., Reissner, V., Metzelaars, J. & Hebebrand, J. (2010). Schulvermeidendes Verhalten aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht: Erscheinungsbild, Entstehungsbedingungen, Verlauf und Therapie. Deutsches Ärzteblatt, 107 (4), 43-49.
Walter, D. Boyraz, M. & Döpfner, M. (2008). Die stationäre Behandlung von Jugendlichen mit emotional bedingtem Schulabsentismus: Eine Kasuistik. Verhaltenstherapie, 18, 177-184.
Kearney, C.A. (2008). School absenteeism and school refusal behavior in youth: A contemporary review. Clinical Psychology Review, 28, 451-471.
4. Gewaltauffällige Mädchen und junge Frauen
Förderung und Intervention - Entfällt -
Max Kreuzer und Bernd Geiger-Battermann, Mönchengladbach
Der Workshop beschäftigt sich mit Mädchen und jungen Frauen, die außerhalb von Erziehungsinstitutionen (Schule, Betrieb etc.) gewalttätig auftreten.
Dabei geht es im Kernbereich darum, dass von strafmündigen weiblichen Personen Handlungen gegenüber Dritten im Bereich der körperlichen Unversehrtheit begangen werden, die mit Strafe bedroht sind.
Eingangs sollen die Ergebnisse der „Gladbacher Gewaltstudie“ einschließlich neuerer Erkenntnisse vorgestellt und diskutiert werden.
Im Anschluss folgt ein aktueller Forschungsüberblick über Hintergründe und Dynamik von gewaltbereitem Verhalten bei Mädchen und jungen Frauen.
Im Mittelpunkt werden die Methoden der sozialpädagogischen Reaktionen auf den Prüfstand gestellt und es wird die Frage diskutiert, inwieweit genderspezifische Maßnahmen wirkungsvoll eingesetzt werden können.
Literatur:
Geiger-Battermann, B./Kreuzer, M. (2008): Gewalt ist auch weiblich. Band 1. Gladbacher Gewaltstudie
Kreuzer, M. Geiger-Battermann, B. (2009). Gewalt ist auch weiblich. Band 2: Analysen - Hintergründe - Interventionen
(Beide Bände sind in der Schriftenreihe des Fachbereichs Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach erschienen.)
5. Kompetenztraining mit Eltern sozial auffälliger Kinder (KES) - Ausgebucht -
Gerhard Lauth, Köln
Eltern sind durch verschiedene Aufgaben (Familie, Kinder, Beruf, Zusammenleben des Paares, Alleinerziehung, Finanzen) belastet. Diese Aufgaben stehen nicht nur unverbunden nebeneinander, oft genug geraten sie sich auch in die Quere. Das bleibt nicht ohne Auswirkung auf das Zusammenleben in der Familie. Insbesondere fällt der Umgang mit den „schwierigen Kindern“, zumeist Jungen, schwer. Wenn sie weniger folgsam und weniger „pflegeleicht“ sind oder schulische und soziale Probleme aufweisen, steigert sich die familiäre Belastung deutlich und führt zu ungünstigem Erziehungs- und Kommunikationsverhalten.
Der Workshop stellt ein Training für Eltern von sozialauffälligen Kindern (etwa hyperkinetische Kinder, Kinder mit Störungen des Sozialverhaltens) vor. Zuerst werden die Grundlagen dafür, die aus der Belastungsforschung stammen, berichtet. Es wird verdeutlicht, dass die Belastung vor allem die Hauptbezugsperson (meist die Mutter) trifft und Verhaltensweisen bei den Eltern begünstigt, die die Verhaltensauffälligkeiten weiter „anheizen“. Insofern ist es ratsam, das familiäre Stressniveau abzusenken, familiäre Strukturen zu verbessern und erzieherische Fertigkeiten für den Familienalltag auszubilden. Hierzu wird ein verhaltenstherapeutisches Training in seinen Grundlagen und in seinen wichtigsten Bestandteilen vorgestellt. Beispielsweise wird erörtert, dass es aus sechs Sitzungen und einer Auffrischsitzung besteht und jede Trainingssitzung ein eignes Thema hat (z. B. die eigenen Alltagsschwierigkeiten bestimmen, die Beziehung zum Kind verbessern, Gedanken und Gefühle trennen, schwierige Alltagssituationen überdenken und anders gestalten). Am Ende werden aktuelle Ergebnisse berichtet.
6. Sexuell übergriffige und gewalttätige Kinder und Jugendliche
Intervenieren, verstehen und behandeln - Ausgebucht -
Werner Meyer-Deters, Bochum
In den Erziehungsberatungsstellen, in den Praxen der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, in den Kliniken und den psychologischen Diensten der stationären Jugendhilfe gilt die Therapie von sexuell übergriffigen Kindern und Jugendlichen als sehr schwierig und emotional belastend.
Polarisierende und brisante Fragen stehen im Raum: Sind diese jungen Menschen überhaupt als TäterInnen richtig charakterisiert? Welchen Stellenwert in der Behandlung kommt den biographisch belastenden Vorerfahrungen einerseits und den Gewalttaten der Kinder und Jugendlichen andererseits zu? Wie ist umgehen mit der Gefahr, womöglich in einem Gefühl des Verständnisses für die bedürftige Seite der sexuell übergriffigen Minderjährigen gefangen zu werden? Oder: Wie umgehen mit der Herausforderung, ihnen nicht neugierig und respektvoll begegnen und mit ihnen arbeiten zu können, weil die Taten monströs und widerlich sind und das eigene Bedürfnis nach Ablehnung überhand zu nehmen droht?
Und: Wie umgehen mit dem gefürchteten Damoklesschwert, von den Opfern, den Angehörigen und der Gesellschaft schnell die Verantwortung zugeschrieben zu bekommen, wenn die Therapie nicht 100prozentig erfolgreich ist und Widerholungstaten geschehen sind?
Im Workshop werden diese beunruhigenden Aspekte bearbeitet und weitere Probleme können gerne thematisiert werden.
Die Frage allerdings, „warum tun schon Minderjährige so etwas?“, wird im Workshop bei aller Annäherung, bestimmt nicht befriedigend beantwortet, auch wenn missbrauchsbegünstigende Faktoren fallexemplarisch dargestellt werden.
Dafür gibt es aber tiefe Einblicke in bewährte Behandlungsmodelle für minderjährige Sexual(straf)täterInnen und sexuell grenzverletzende Kinder und Jugendliche, die im Kontext vielgestaltiger Intervention und Hilfen, gute Ergebnisse zeitigen können.
7. Frühe Hilfen
Möglichkeiten der Prävention häuslicher Gewalt - Entfällt -
Gerhild Schöberl, Berlin
Unter dem Begriff „Frühe Hilfen“ lassen sich u.a. verschiedene Hilfeangebote für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren zusammen- fassen. Frühe Hilfen tragen in der Arbeit mit Familien dazu bei, dass Risiken für das Wohl und die Entwicklung des Kindes frühzeitig wahrgenommen und reduziert werden und ein gesundes Aufwachsen ermöglicht wird.
Familiäre Belastungen, psychische Probleme der Eltern und kindliche Verhaltensirritationen (Bsp. Regulationsstörungen) können zu einem Kreislauf an negativer Gegenseitigkeit in der Kommunikation führen. Auf elterlicher Seite kann eine positive Gegenseitigkeit in der Interaktion erschwert sein durch eingeschränkte Beziehungs- und Erziehungskompetenzen aufgrund von emotionalen Krisen, psychischen Erkrankungen, sozialer Isolation oder Erschöpfung und auf kindlicher Seite beispielsweise durch Anpassungsprobleme oder Behinderungen.
„Nicht die dramatischen Ereignisse, sondern die alltäglichen Krisen, die stetig wirksame Verkennung kindlicher Gefühle, die immer wieder überschießenden Reaktionen bei Kindern oder Bezugspersonen, die Summation kleiner Missverständnisse, Fehler, Unachtsamkeiten und das Aufeinander-nicht-richtig-reagieren-können bilden den Stoff, aus dem die psychisch bedingten Regulationsstörungen, die frühen Beziehungsstörungen und die Überforderungssyndrome gemacht sind.“ (Resch, 2004)
Dieser Überforderung der Eltern, ihrem Stress, dem Gefühl des Alleingelassen-Seins, häufige Gründe für familiäre Gewalt, wollen die Frühen Hilfen in Form von Unterstützungsmöglichkeiten zur Förderung der elterlichen Beziehungs- und Erziehungskompetenzen entgegenwirken.
Die Prävention von häuslicher Gewalt beinhaltet also die Stärkung der Eltern, die Förderung ihrer Mentalisierungsfähigkeit und die Verbesserung ihrer Feinfühligkeit im Umgang mit ihrem Kind. Empathie, insbesondere die Fähigkeit, über die Bedürfnisse des Kindes und deren angemessene Erfüllung nachdenken zu können sind wichtige Voraussetzungen für ein gewaltfreies Miteinander. Trotz manchmal eigener gewaltvoller Kindheitserfahrungen können Eltern so mithilfe von Selbstreflexion und einer Art „Feinfühligkeitstraining“ lernen, diese Erfahrungen nicht wieder an ihre eigenen Kinder weiter zu geben.
Die Arbeit der BeraterInnen und TherapeutInnen besteht dahingehend im Bereitstellen einer „sicheren Basis“ für die Eltern, von der aus die Eltern lernen, sich in die Perspektive ihres Kindes hineinversetzen zu können und kindliche Verhaltensweisen zu verstehen. Je feinfühliger Eltern gegenüber ihrem Kind sind desto eher entwickelt das Kind eine so genannte sichere Bindung zu ihnen. Eine sichere Bindung ist wiederum ein sehr wichtiger Schutzfaktor gegenüber Gewalt, Misshandlung und Vernachlässigung.
Am Beispiel des WiEge-Projekts (gefördert vom BMFSFJ) des Familienzentrums der Fachhochschule Potsdam soll die Entwicklung von passgenauen Frühen Hilfen für risikobelastete Familien deutlich gemacht werden. Durch Vorträge, Videobeispiele und Gruppenarbeiten will der Workshop Einblick in diese Beratungsarbeit geben.
8. Fallseminar: Gewalt in Familien
Beratung und Therapie im Kontext der Jugendhilfe - Entfällt -
Wolfgang Schreck, Gelsenkirchen
Kinder und Jugendliche aus Familien, in denen sie Gewalt in unterschiedlichster Form ausgesetzt sind und waren, benötigen auch Unterstützung in Form von Beratung und Therapie.
Die Kinderschutzdebatte der letzten Jahre hat hier dem Schutz der Kinder einen hohen Stellenwert eingeräumt. Wie kann eine Arbeit mit diesen Familiensystemen gelingen und welche Bedeutung hierfür hat der HelferInnenkontext? Häufig stellt das Navigieren im HelferInnennetz besondere Anforderungen an die Beteiligten.
Das Fallseminar soll sich an den mitgebrachten Fällen der TeilnehmerInnen orientieren. Die Fallarbeit soll unter dem Blickwinkel des Lebensfeldes und des HelferInnennetzes beleuchtet und um Optionen erweitert werden.
Bitte eigene Fälle mitbringen!
9. Opfer- und TäterInnentherapie bei sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen - Ausgebucht -
Daniel Seyfried, Bernd Siepmann, Bochum
Im Workshop werden zunächst die Grundlagen zur therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als Opfer und als TäterInnen von sexuellem Missbrauch vermittelt. Hierbei stehen die Definitionsklärung und Abgrenzung des Begriffes „sexueller Missbrauch“ im Vordergrund bevor im Weiteren die spezifische Dynamik von sexuellem Missbrauch im sozialen System verdeutlicht wird. Hiervon ausgehend und anhand der Arbeitspraxis der Opfer- und TäterInnenberatungsstelle Neue Wege Bochum werden die Methoden der jeweiligen Behandlungsansätze vorgestellt. Als engverzahntes Setting aller Hilfen wird die Mehrspurenhilfe unter kritischer Beleuchtung ihrer Chancen und Risiken abschließend erörtert.
Literatur:
Enders, Ursula: (Hrsg.): Zart war ich, bitter war´s. Sexueller Missbrauch an Mädchen und
Jungen, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2001
Lew, Michael: Als Junge mißbraucht, Kösel Verlag, München, 2001
Klees, Esther: Geschwisterinzest im Kindes- und Jugendalter, Pabst Verlag, Lengerich, 2008
10. Spannungsfelder der neuen Medien - Ausgebucht -
Oliver Johannes Wilhelm und Dieter Schuchardt, Darmstadt
Die „neuen“ Medien haben einen sehr machtvollen Einfluss, wenn es für Kinder und Jugendliche darum geht, adoleszente Entwicklungsaufgaben zu bearbeiten.
Der Workshop beleuchtet auf wertschätzende und unaufgeregte Weise die medialen Welten, in denen Kinder und Jugendliche sich streiten, sich verlieben, sich exponieren, gemeinsam trauern und einen großen Teil des Tages ohne Erwachsene „leben“.
Neben dieser Standortbestimmung gibt es einen kurzen komprimierten Input zu dem Thema Medienwirkungsforschung (Auswirkung von Pornografie und medialer Gewalt) ausgehend von aktuellen Ergebnissen aus der Kriminologie.
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Angebot für Studierende:

11. Der Weg ist das Ziel oder: Was soll ich nur nach dem Studium machen?
Tipps und Anregungen erfahrener KollegInnen aus dem psychosozialen und therapeutischen Feld zur Planung des eigenen Berufswegs
Judith Schild, Münster
In diesem Workshop werden erfahrene KollegInnen aus verschiedenen psychosozialen und therapeutischen Arbeitsfeldern zu ihrem beruflichen Werdegang Rede und Antwort stehen. Dabei werden die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche und die jeweiligen Zugangswege thematisiert. Die WorkshopteilnehmerInnen sollen kurze Interviewleitfäden erarbeiten und mit diesen die KollegInnen zu deren Erfahrungen bei ihrer beruflichen Entwicklung befragen. In der Auswertung der Interviews werden typische Entscheidungssituationen und Weichenstellungen erfahrbar und für die Planung der eigenen beruflichen Perspektive wichtige Tipps und Anregungen gewonnen.
Eine Darstellung der Bedingungen einer postgradualen (Kinder- und Jugendlichen-) Psychotherapieausbildung runden den Workshop ab. Die aktive Beteiligung der WorkshopteilnehmerInnen wird erwartet.
Ein Workshop speziell für Studierende psychologischer und (sozial-)pädagogischer Studiengänge. Dieser Workshop ist für Studierende kostenfrei. Eine Anmeldung ist wegen der begrenzten TeilnehmerInnenzahl dennoch erforderlich.

