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Aktuelle Nachrichten und Termine

Sucht

DGVT und DGVT-BV fordern, Präventionsangebote mit engem Bezug zum Konsum von Cannabis für Jugendliche und junge Erwachsene auszubauen und zu verstärken

Neue Daten zur Zahl von cannabisspezifischen Krankenhausaufnahmen liegen vor. In einem Artikel von Prof. Irmgard Vogt werden ein paar einfache Ergebnisse aus einer komplexen Datenlage gezogen.

Psychosoziale Notfallversorgung

DGVT solidarisch nach Anschlag auf den CSD in Berlin

Die DGVT verurteilt den Anschlag auf den CSD in Berlin, betont die Bedeutung schneller psychosozialer Notfallversorgung und ruft Mitglieder auf, sich fachlich an PSNV-Angeboten zu beteiligen. 

Stellungnahme der DGVT zum Anschlag auf den CSD in Berlin 

Stellungnahme

DGVT zum Entwurf des Suizidpräventionsgesetzes: Psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung sichern

Das Bundesgesundheitsministerium hat Ende Juni 2026 den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nationalen Suizidprävention vorgelegt. Im Rahmen der Stellungnahme des Paritätischen fordert die DGVT ausdrücklich die Sicherung der psychotherapeutischen Versorgung. Die aktuell beschlossenen Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie stehen den Zielen wirksamer Suizidprävention diametral entgegen, kritisiert die DGVT.

ausführliches Papier

Leitlinie

S3-Leitlinie zu Psychosen und komorbider Substanzstörung: zentrale Ergebnisse für die psychotherapeutische Praxis

Die neue S3-Leitlinie behandelt die Themen Diagnostik, Therapie und Versorgung von Menschen mit der Komorbidität einer Psychose und einer substanzbezogenen Störung. Sie ist zu verstehen in Verbindung mit einer Reihe weiterer S3-Leitlinien, insbesondere mit den Leitlinien Schizophrenie, Bipolare Störungen, alkoholbezogene Störungen, cannabisbezogene Störungen und Methamphetamin-bezogene Störungen. Die Leitlinie ist nun abgeschlossen und bis zum 25. November 2030 gültig. Prof. Dr. Irmgard Vogt war als Mandatsträgerin der DGVT im Leitlinienprozess beteiligt. Sie hat einige wichtige Ergebnisse für die psychotherapeutische Praxis zusammengefasst.

Psychosoziale Notfallversorgung

DGVT/BV-Handreichungen „Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)“

Die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) stellt in akuten großen Krisen und Katastrophenfällen ein zentrales Element des Bevölkerungsschutzes dar. Durch die PSNV werden Betroffene psychosozial und psychotherapeutisch versorgt. Psychologische Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Die AG „Psychosoziale Notfallversorgung“ des DGVT/BV-Länderrates hat Handreichungen für die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erarbeitet – zeitlich aufgeschlüsselt jeweils für die ersten Stunden und die ersten Sitzungen nach einem Großschadensereignis.  

Digitalisierung

DGVT und DGVT-BV lehnen Krankenkassen-Zugriff auf sensible Gesundheitsdaten ab und fordern elektronische Überweisungen auch durch Psychotherapeut*innen

Das Bundeskabinett hat am 15. Juli 2026 einen Regierungsentwurf für ein Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) beschlossen.

Die DGVT und der DGVT-Berufsverband (DGVT-BV) unterstützen das Ziel, die Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter auszubauen. Insbesondere begrüßen wir die geplanten Maßnahmen zur Sicherstellung der Betriebsstabilität der Telematikinfrastruktur. Instrumente, die die Versorgung von Patient*innen verbessern, Bürokratie abbauen, die elektronische Patientenakte und weitere digitale Anwendungen sinnvoll ausgestalten, werden von uns befürwortet. 

Kritisch sehen wir jedoch Regelungen, die den Zugriff und die Auswertung sensibler Gesundheitsdaten durch Krankenkassen …

Stellungnahme

Bundestag beschließt GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz – Schwere Einschnitte für die Psychotherapie

Der Bundestag hat heute das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen mit schweren Einschnitten für die Psychotherapie. Trotz breiter fachlicher Kritik aus Wissenschaft, Berufsverbänden und den Psychotherapeutenkammern hat sich die Koalition für Regelungen entschieden, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen psychotherapeutischer Praxen verschlechtern und die Versorgung von Patient*innen gefährden.

Die Koalition hat per Entschließungsantrag zugesagt, in der ersten Sitzungswoche des Bundestags nach der Sommerpause gesetzliche Regelungen zu Versorgungskontinuität und extrabudgetären Ausnahmen zu beschließen. Dies reicht aus unserer Sicht jedoch nicht aus, die heute im Bundestag beschlossenen …

Sucht

DGVT und DGVT-BV zum heutigen Weltdrogentag: Drogenmissbrauch verhindern

Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Weltdrogentag (International Day against Drug Abuse and Illicit Trafficking) am 26. Juni macht weltweit auf die Folgen von Drogenmissbrauch aufmerksam und wirbt für wirksame Maßnahmen zur Prävention und Unterstützung von Betroffenen. Die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e.V. und der DGVT-Berufsverband Psychosoziale Berufe (DGVT-BV) e.V. unterstützen dieses Anliegen ausdrücklich. Aus ihrer Sicht kann die Verhinderung von Drogenmissbrauch nur durch eine Kombination aus Aufklärung, Prävention, frühzeitigen Hilfsangeboten, einer bedarfsgerechten Versorgung sowie dem Abbau von Stigmatisierung gelingen.
 

Fachgruppe Frauen*

Nachberichte zu den Veranstaltungen "Femizide verhindern"

Am 18. Mai und 8. Juni fanden zwei Online-Veranstaltungen zum Thema “Femizide verhindern: Wie kann Betroffenen im Kontext von Psychotherapie und Beratung geholfen werden?” statt. Die DGVT-Fachgruppe Frauen* hatte dazu eingeladen. Beide Veranstaltungen zeichneten sich durch eine sehr vielseitige Auseinandersetzung mit dem Sujet aus. Dies gelang durch Anzahl und Auswahl der Referent*innen und Diskutant*innen.