Bericht der Landesgruppe Hessen (Rosa Beilage zur VPP 1/2004)
Das von der Techniker Krankenkasse entwickelte Modell- und Forschungsvorhaben zum Qualitäts-monitoring in der ambulanten PT - u.a. geplant als Alternative zum bisherigen KV-Gutachterverfahren - geht in die nächste Runde. Nach reservierten, aber konstruktiv kooperativen Stellungnahmen unserer Kammer und des Beratenden Fachausschusses PT der KV Hessen fand am 5.11.03 erstmals ein direktes Sondierungsgespräch zwischen TK und Vertretern des Hessischen Kammer-vorstandes statt, in dem sich die Kammer als Moderator und Mittler anbot. Als in QS-Fragen zuständiges Vorstandsmitglied ist Wilfried Schaeben an den Gesprächen maßgeblich beteiligt.
Auch von Seiten der anderen beteiligten KVen in Südbaden und Nordrhein sowie der Verbände wurden insbesondere folgende Punkte als klärungsbedürftig angesehen: (a) eine stärkere Anpassung der Projektkonzeption an die Besonderheiten der analytischen Verfahren, (b) die Zuständigkeiten für die Daten- und Evaluationskontrolle, (c) die Einbeziehung von Kammervertretern in die geplanten regionalen Projektbeiräte sowie (d) die Honorierung der beteiligten Behandler.
Inzwischen konnten einige strittige Punkte ausgeräumt werden. Ferner wurden die Eckdaten einer gemeinsamen Erklärung von Hessischer Psychotherapeutenkammer und Techniker Krankenkasse vereinbart, in der sich alle Beteiligten von überholten Konzepten früherer Versionen des TK-Modells distanzieren.
Delegiertenversammlung
Am 14. - 15.11.03 fand in Kassel die 6. Delegiertenversammlung der Hessischen Psychothe-rapeutenkammer statt. Zentrale TOPs waren einerseits die Verabschiedung einer neuen Bei-tragsordnung mit einer linearen Staffelung in 20 Euro-Schritten und einer durchschnittlichen Beitragssenkung um ca. 10 Prozent und andererseits die Verabschiedung einer hessischen Fortbildungsordnung (FBO). Diese sieht eine freiwillige FB-Zertifizierung für 250 Std. (à 45 Min.) in 5 Jahren vor und gewährleistet eine weitgehend eigenverantwortliche und selbstorganisierte Strukturierung der Inhalte, womit zentrale DGVT-Positionen berücksichtigt sind.
(2) DGVT Bundesebene
Dialogforen der DGVT
Das 2. Dialogforum der DGVT, nach QS diesmal zum Thema Fort- u. Weiterbildung, fand vom 20.-21.09.03 in Berlin statt. Inge Brombacher, Vorsitzende des Fort- und Weiterbildungsausschusses der Berliner Psychotherapeutenkammer stellte die Berliner Fortbildungsordnung vor. In der anschließen-den Diskussion wurden die Eckpunkte deutlich, die wir auch in Hessen für unverzichtbar halten: die Prinzipien der Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Selbstorganisation soweit wie möglich zu stärken sowie Spezifizierung und Ausschließlichkeit zu vermeiden. Natürlich müssen hierbei die Auflagen des GMG erfüllt und behutsame Kompromisslösungen entwickelt werden.
(3) DGVT-Landesgruppe
Mitgliederversammlung am 23. Januar 2004
Die erste DGVT-Mitgliederversammlung der Landesgruppe Hessen im Jahr 2004 hat am 23.1.04, 20:00 Uhr in Frankfurt stattgefunden (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe). Wir berichten über die MV in der Rosa Beilage oder in der nächsten Ausgabe der VPP.
Mailing- und Infoliste für Angestellte
Zum Aufbau einer eigenen Mailing- und Infoliste für Angestellte und Beamte in Hessen bitten wir nochmals alle interessierten Mitglieder um Zusendung ihrer aktuellen E-Mail-Adresse.
Wilfried Schaeben und Anke Teschner