Bericht der Landesgruppe Hessen ("Rosa Beilage" zur VPP 4/2002)
Als Mitglied im Kammervorstand berichtete Wilfried Schaeben über die ersten Monate der Kammerarbeit seit ihrer Konstituierung im Juni 2002.
Der Kammervorstand tagte bisher fünf Mal, die Delegiertenversammlung zwei Mal. Der mit 10 Mitgliedern sehr groß besetzte Gesamtvorstand hat sich zur Ökonomisierung und Definition personeller Zuständigkeiten auf drei Ressortgruppen aufgeteilt: "Gesundheitspolitik und Berufsausübung" (GP) mit 5 Mitgliedern, "Innere Angelegenheiten" (IA) mit 2 Mitgliedern und "Fachliche Entwicklung" (FE) mit 3 Mitgliedern. In den Vorstandsressorts bilden sich z.Z. personelle Aufgabenschwerpunkte und Zuständigkeiten heraus, wobei dieser Prozess im Ressort FE am weitesten gediehen ist. Für die DGVT hat dort Wilfried Schaeben die Federführung für "Qualitätssicherung", eine Vertreterin der Fraktion "Qualität durch Methodenvielfalt [QdM]" diese für "Aus-, Fort-, Weiterbildung" und eine Vertreterin des VaKJP diese für "Berufliche Ethik" und KJP-Belange. Für den Bereich "Wissenschaft-Forschung" als 4. Aufgabenfeld der Ressortgruppe wurde auf eine personelle Zuordnung verzichtet. Innerhalb der Ressortgruppen besteht Konsultations- und Hinzuziehungspflicht, wobei strategische Entscheidungen in die Verantwortung des Gesamtvorstandes fallen.
In den Ressortgruppen GP und IA wurden bisher Zuständigkeiten für den Angestelltenbereich, Belange auf der Bundesebene sowie den Aufbau der Geschäftsstelle eingegrenzt. Hauptaufgabe der Ressorts ist eine vorausschauende Projektplanung für die auf der nächsten Delegiertenversammlung der Kammer am 20.11.02 einzusetzenden Arbeitsausschüsse, deren Koordinierung und Außenvertretung. Zur Zeit fehlen uns noch auf fast allen Ebenen realistische Planungsdaten; im Bereich Finanzen werden wir z.B. mit dem Ziel gerechterer Staffelbeiträge eine neue Beitragsordnung verabschieden, ohne dass verlässliche Kenntnis zur Einkommensverteilung unter den Kammermitgliedern vorlägen. Die vorbereitete Meldeordnung und Versendung differenzierter Meldebögen wird uns hoffentlich bald in die Lage versetzen, in Bereichen wie Fort- und Weiterbildung oder Versorgungssituation und Versorgungsstrukturen bedarfsgerecht planen und Mitglieder orientierte Projekte initiieren zu können.
Allen, die sich über die laufenden Aktivitäten detaillierter informieren oder eigene Vorschläge einbringen möchten, sei nochmals die Homepage der Kammer unter www.psychotherapeutenkammer-hessen.de empfohlen, die sich voraussichtlich schon zum Jahreswechsel in vollständig überarbeiteter Form mit neuen Servicemöglichkeiten präsentieren wird.
Für den 28.6.2003 plant die Kammer, sich den Mitgliedern und der gesellschaftlichen Öffentlichkeit mit einer Fest- und Tagungsveranstaltung, dem "1. Hessischen Psychotherapeutentag", als Gesprächsforum und Ort der Begegnung unterschiedlichster Psychotherapietraditionen vorzustellen - man darf gespannt sein. Jedenfalls wird sich schon in den kommenden Wochen an der Besetzung und Gewichtung der Ausschüsse sowie der anstehenden Budgetierung der Ressortmittel ablesen lassen, ob für die im "Bündnis" zusammengefassten VT-Vertreter reale Gestaltungsmöglichkeiten gegeben sind oder uns eher eine Alibi-Funktion zugedacht ist.
Im zweiten Teil der MV konnten zum Tagesordnungspunkt "Neuorganisation des DGVT-Landessprecherteams" Beschlüsse gefasst werden, die aus unserer Sicht sehr motivierend und zukunftsweisend sind für eine erfolgreiche Regionalisierung der DGVT in Hessen. Fünf Mitglieder der LGH erklärten sich bereit, das Landessprecherteam mit aufeinander abgestimmten Arbeitsschwerpunkten zu unterstützen. So hoffen wir, den Austausch in der Landesgruppe künftig deutlich breiter fächern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kammer unser DGVT eigenes Profil sehr viel deutlicher in die landesspezifische Gremien- und Verbändearbeit einbringen zu können.
Über die Neugestaltung unseres Landesgruppenteams werden wir voraussichtlich in Form eines Mitgliederrundbriefes noch ausführlicher berichten. Wie immer sind wir auf Eure Rückmeldungen angewiesen, auf kritische Vorschläge und Anregungen nicht weniger als auf Zustimmung und Unterstützung.
Zum Schluss noch eine Bitte an alle, von denen uns die Email-Adresse fehlt: Bitte melden, damit Sie in den Verteiler aufgenommen werden können.
Wir wünschen einen schönen Herbst und Winter
Ihr Landesgruppenteam: Wilfried Schaeben und Anke Teschner