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Bernd Kielmann und Andreas Horn

Bericht der Landesgruppe ("Rosa Beilage" zur VPP 2/2001)

03. März 2007

In Hamburg ist es im Moment etwas ruhiger, was die Treffen anbelangt. Wir haben festgestellt, dass im Moment der Bedarf an allgemeine Treffen nicht so stark ist.

 

Wir überlegen zur Zeit wie wir besser in Kontakt mit den Mitgliedern vor Ort treten können. Hierzu werden wir intensive Vorarbeiten im Sommer unternehmen, um im Herbst dann eine neue Offensive zu starten.

Wer schon jetzt mit uns Kontakt aufnehmen möchte kann das unter 040-25313831 oder unter Hamburg@dgvt.de. Darüber würden wir uns sehr freuen!

Es mag für die Mitglieder zunächst wenig attraktiv erscheinen, sich in Hamburg aktiv um Berufspolitik oder um Fachliches zu engagieren. Aber der Schein trügt: denn es stehen u.a. die Kammerwahlen vor der Tür. Diese werden alle Kolleginnen und Kollegen vor Ort betreffen. Spätestens, wenn der Pflichtbeitrag festgelegt wird und dieser jedem Berufskollegen mitgeteilt wird, spätestens dann werden viele merken, dass es besser gewesen wäre, sich rechtzeitig um berufspolitische Dinge zu kümmern.

Auch die Tätigkeit der niedergelassenen KollegInnen wird weiterhin von vielen Herausforderungen geprägt bleiben. Dies betrifft etwa die Frage nach der Stabilität des Punktwertes oder die Frage, ob Psychotherapie überhaupt noch im Maßnahmenkatalog der Gesetzlichen Krankenkassen verbleibt �?? hier sind einige brisante Entwicklungen abzusehen.

Andreas Horn und Bernd Kielmann werden wahrscheinlich auch eine Befragung der Mitglieder - sei es telefonisch oder schriftlich - durchführen, um zu sehen, wer von den DGVT-Mitgliedern vielleicht doch Interesse hat, an einer DGVT-Landesgruppe vor Ort mitzuwirken.

Es ist uns klar, dass einige KollegInnen auch schon in anderen Berufsverbänden aktiv sind, dennoch könnte es sinnvoll sein, das Know How und die Infrastuktur der DGVT zu nutzen, um die anstehenden Aufgaben und Themen zu behandeln.


Derzeitiger Stand der Kammerbildung

Es gab ein Treffen in der zuständigen Stelle beim Senat (mit Herrn Dr. Schönwälder), bei dem es um die Vorbereitung des Kammergesetzes ging. Der inzwischen vorliegende Gesetzentwurf für ein Kammergesetz soll in Kürze dem Hamburger Senat zugeführt werden. Wenn nicht wesentliche Änderungswünsche von Seiten der Verbände kommen, dann kann das Kammergesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden. Im wesentlichen sind die Verbände mit diesem Gesetz zufrieden.

Unstimmigkeiten gab es bezüglich des Namens der Kammer. Einige Verbände befürchten, wenn die Kammer nur Hamburger Psychotherapeutenkammer heisst, dass dann die Interessen u.a. ärztlichen Psychotherapeuten zu kurz kommen. Von den analytischen Verbänden wird zudem befürchtet, dass die Verhaltenstherapeuten die Kammer dominieren könnten.

Wichtig ist es, dass im Vorfeld der Kammerbildung die einzelnen Verbände sich auf eine gemeinsame Strategie einigen, denn in anderen Bundesländern wurde deutlich, je heterogener die einzelnen Verbände agieren, desto ungünstiger wirkt es sich insgesamt berufspolitisch für uns aus und desto weniger Mitgestaltungsmöglichkeiten haben sie.