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Gerd Schorr

Bericht der Landesgruppe Saarland (VPP 2/2004)

04. März 2007

Am 2. März 2004 fand in der Klinik Berus die erste Mitgliederversammlung der DGVT-Landesgruppe Saarland nach den Kammerwahlen statt. Auf der Tagesordnung standen der Rückblick auf die Kammerwahlen sowie ein Ausblick auf die weitere Arbeit der Landesgruppe.

 

Über die erste konstituierende Sitzung in der PsychotherapeutInnenkammer, in welcher der Kammer-Vorstand gewählt wurde, berichtete Raimund Metzger. Er und Bernd Kessler vertreten dort die DGVT in der 17-köpfigen Kammerversammlung (einschließlich der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen). Da sich die Liste der angestellten PsychotherapeutInnen mit dem
Wahlbündnis-Psychotherapie Saarland zusammentat, dem sich auch das "Bündnis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie" anschloss, entfielen neun Stimmen auf Ilse Rohr für die Kammerpräsidentschaft; Bernd Morsch von der Angestellten-Liste wurde Vize-Präsident, BeisitzerInnen wurden Liz-Wallacher, Irmgard Jochum und Andrea Maas-Tannchen. Von der "Minderheitenfraktion" (DGVT, Vertragspyschotherapeuten, BDP und Methodenvielfalt; insgesamt sechs Personen in der Kammer) kam niemand in den Vorstand. Raimund Metzger bedauerte diese Konstellation, da sie ein Übergewicht einer gewissen Ausrichtung darstelle, von der zu erwarten sei, dass sie sich sehr stark an das Vorbild der Ärzteschaft anlehne.

Dorothee Lappehsen-Lengler vertrat die Auffassung, die DGVT solle sich auch bei diesen Mehrheitsverhältnissen um eine faire und sachliche Kooperation bemühen. Gerd Schorr verwies darauf, dass es viele Themen gebe, zu denen man als DGVT ein eigenes Profil habe und die man als Beiträge in die Kammer-Arbeit einbringen könne, z.B. Fortbildung und Ethikkommission.

Hans-Peter Kuntz plädierte für durchaus unbequeme Debatten innerhalb der Kammer, aber in der Außendarstellung sollte es dann zu einem relativ einvernehmlichen Auftreten kommen. Im Nachgang kritisierte er einzelne Passagen im DGVT-Wahlprogramm, mit denen er sich nicht habe identifizieren können, etwa die Betonung des sozialwissenschaftlichen Paradigmas.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt "Ausblick auf die weitere Arbeit der DGVT-Landesgruppe Saarland" wurde darauf hingewiesen, dass sich die DGVT-Arbeit nicht allein
in Fragen der Kammer erschöpfen dürfe. Denn immerhin verfüge die DGVT über weitere Mitglieder, die keine Approbation hätten, aber durchaus klinisch oder sozialtherapeutisch tätig seien. Wegen der zunehmenden Bedeutung von Fort- und Weiterbildung wäre es zweckmäßig, durch Verknüpfung mit solchen Veranstaltungen die Mitglieder-Aktivitäten zu fördern. Da für die Regionalgruppe ein Etat zur Verfügung steht, könnten damit auch externe
Referenten gewonnen werden. Auch ist daran gedacht, bei Veranstaltungen mit der Landesgruppe Rheinland-Pfalz zu kooperieren.

Vorerst bleibt es beim Dreimonatsrhythmus für die Mitgliedertreffen, jeweils dienstags, 18.00 Uhr in der Klinik Berus bis zur ab 19.00 Uhr stattfindenden Fortbildungsveranstaltung. Einladungen werden gesondert verschickt und auch auf der DGVT-Homepage veröffentlicht.