Das Ärzteblatt für niedergelassene Psychologische PsychotherapeutInnen (PP) und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen (KJP)
Problembeschreibung: Die KBV ist Herausgeberin des Deutschen Ärzteblatts und bezahlt dieses mit den Geldern aller KV-Mitglieder. Seit die PP und KJP im System sind, haben sie als KV-Mitglieder auch Anspruch auf die KV-Mitteilungen. Es wurde zunächst eine wöchentliche Rumpfausgabe "P" konstruiert, die ungefähr 20-30 Seiten enthielt und ein paar Beiträge aus dem Gesamt-DÄ umfasste. Im vergangenen Jahr hat die KBV (ohne Beteiligung von Psychotherapeuten) dann entschieden, dass es das nicht mehr so geben soll. Seitdem gibt es eine neu gestaltete Ausgabe PP, die einmal im Monat erscheint und zum einen Beiträge aus den zurückliegenden 4 Ärzteblättern enthält, ferner aber noch einige, die speziell für die Psychotherapeuten geschrieben werden (und zwar nur für die PP/KJP, nicht für die äP).
Wird dadurch nicht die angeblich so gewünschte Integration der PP/KJP in das KV-System nicht ad absurdum geführt?
Der Gesprächskreis der Psychotherapeutenverbände (GK II) hat deshalb beschlossen, gemeinsam einen Brief an die Geschäftsführung des Deutschen Ärzteblatts mit den o.g. Kritikpunkten zu schreiben und er wird der Erwartung Ausdruck verleihen, dass die Geschäftsführung der Zeitschrift die Konzeption des Ärzteblattes unter Berücksichtigung der o.g. Punkte überdenkt, den Vertretern der beiden neuen Berufsgruppen PP und KJP vorlegt und im Benehmen mit diesen neu festlegt.